
Zitat von
Nenene,- da muss ich widersprechen. Ich habe da schon so manchen Königsangriff mit Opfern gespielt, den der CGE noch nicht mal im Ansatz verstanden hat, geschweige denn in Betracht gezogen hat.
Auch jein,
, was stimmt ist, dass ich gegen stärkere Computer meist nur dann gewinne wenn ich einen Königsangriff spiele.
(Anmerkung: Wenn ich gegen einen Computer spiele, spiele ich jedoch auch immer so, wie wenn es ein Mensch wäre. Mir geht es nicht darum Anti- Computerschach zu spielen. Aus meiner subjektiven Sicht erforderte die Stellung einen Angriff!)
Diese Stellungen verstehen die Brettcomputer nicht (zumindest nicht die klassichen).
Jedoch, ich stellte öfters fest, dass wenn ich 4 Züge lang ala Stockfish spiele, der Gegner (egal ob Mensch oder Maschine) eigentlich hoffnungslos verloren ist, man dennoch GENAU dann in einer Stellung GENAU den richtigen Zug finden muss. Tja, und da habe ich oft eben daneben gegriffen.
Ergebnis: Angriff korrekt, taktisch verhaut. Ich denke das kennen sehr viele hier.
Hätte ich statt meinem "genialen" Springeropfer einfach positionell weitergespielt, weil ich ohnehin schon im Vorteil war, hätte ich die Partie vielleicht unspektakulär, aber doch gewonnen. Heisst: auch wenn ich den richtigen Zug finde, heisst es nicht, dass ich 5 Züge später die richtige Fortsetzung finde- ich hätte dort bleiben sollen, was ich verstehe.
Das zum Königsangriff.
Viel mehr betrübt es mich, dass ich selbstverständlich positionell ein besseres Verständnis habe als ein zB CGE.
In vielen Partien stellt sich das aber ironischerweise so dar:
ich habe einen tollen Plan, und 10 Züge später steht der CGE so, wie ich eigentlich gerne gestanden wäre-

- der macht es einfach mit von mir übersehenen Zwischendrohungen, etc, also mehr oder weniger im taktischen Bereich wett.
Und von SOLCHEN Ideen rede ich hier- nicht von 12 zügigen Angriffen gegen den König, der von Brettis nicht durchschaubar ist.
Gruß
Karl