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  #1  
Alt 27.07.2009, 23:53
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Mythbuster Mythbuster ist offline
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AW: AVR-MAX Schachzwerg

 Zitat von Theo Beitrag anzeigen

Bei der Brettanbindung ist mir noch eingefallen, dass da ja noch der PEWATRONIC Mann wäre Der hat doch extra ne eigene Firma gegründet und wäre evtl nicht abgeneigt was kompatibles zu entwickeln.
Nur, daß der gar keine Ansteuerung macht oder gar programmiert ... der verbaut Reeds statt des Drucksensorbretts. Sprich, da gibt es schon längst eine Ansteuerung ...

Nehmt es mir nicht übel, aber ich habe mich selbst lange mit dem Gedanken getragen, einen Schachcomputer selbst auf den Markt zu bringen ... bzw. auch das "Retro Projekt", zu dem ich Ruud jetzt überredet habe, hat schon eine längere Vorgeschichte.

Wer sich selbst einmal mit dem Gedanken ernsthaft beschäftigt hat, merkt schnell, daß es alles bei weitem nicht so einfach ist, wie Ihr Euch das vorstellt.

Ich könnte Euch etliche Beispiele nennen, was es zu beachten gilt und welche Schwierigkeiten es zu umschiffen gilt.

Das fängt bei der Planung an, geht über Patente weiter, dann die Umsetzung (so einfach, wie Ihr Euch das vorstellt, eine PC Engine umzustricken, ist es wirklich nicht), bis hin zur Produktion.

Wenn die Kiste verkauft werden soll, gehen die Probleme erheblich weiter: Firma gründen, Geschäftsform, Finanzierung, Vertrieb, Gewährleistung, CE Zeichen etc. etc. pp.

Nur ein ganz kleines Beispiel: Das Display: Ob Ihr es glaubt oder nicht, es kann leicht passieren, daß das Display, welches Ihr aussucht, in einem Jahr nicht mehr produziert wird ... schon fangen die Probleme an ...

Das passiert nicht, denkt Ihr? Irrtum, nehmt zum Beispiel die Umbau Displays von Arno für die Mephi Sets: Plötzlich gab es die nicht mehr, Arno konnte nicht mehr anbieten ...



Ganz ehrlich: Wenn sich hier eine Gruppe findet, mit der man so ein Projekt komplett durchziehen kann, wäre ich dabei ... allerdings nur mit dem nötigen Ernst und entsprechender Planung.

Gruß,
Sascha
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  #2  
Alt 28.07.2009, 22:00
mondfinger mondfinger ist offline
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AW: AVR-MAX Schachzwerg

Ich hab gerade beim Suchen eure Diskussion über den Eigenbau-Schachcomputer gefunden, da ich gerade die gleiche Idee verfolge ein eigenes Gerät zu bauen - allerdings nicht in Serie. Eigentlich mehr weil ich mal was mit einem Microcontroller selbst basteln will, aber Schach halt weil ich gern spiele und das so ein kleiner Traum von mir ist. Wäre doch toll wenn man was kleines zusammenbasteln könnte und dann dagegen im Schach verliert... Die AVR-Schaltung von Elektor klingt spannend. Ich habe gerade auch noch ein anderes Eigenbauprojekt gefunden: http://hive-project.de Ist kein Schachcomputer, aber vielleicht könnte man daraus bauen. Da man an dem Teil einen normalen VGA-Monitor anschließen kann dachte ich mir einfach einen alten 15Zoll LCD den ich noch stehen hab liegend als Schachbrett zu mißbrauchen. Und dann halt ein Schachprogramm schreiben und rauf da. Was haltet ihr davon? Wäre alles Eigenbau und sollte von der Leistung doch auch damit funktionieren vermute ich mal und verspricht eine Menge Spaß.
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  #3  
Alt 28.07.2009, 23:22
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Feuerstein Feuerstein ist offline
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 Zitat von mondfinger Beitrag anzeigen
Ich habe gerade auch noch ein anderes Eigenbauprojekt gefunden: http://hive-project.de Ist kein Schachcomputer, aber vielleicht könnte man daraus bauen.
Hallo und guten Abend,

da hast Du ja was sehr interessantes gefunden. Werde mich dort mal ein wenig reinlesen. Weisst Du, was die Kosten für den Bausatz sind?

Ich habe seit Sonntag mit dem "Selbstbau"-Schachzwerg meinen Spaß, ihn zu testen. Die Bedienung ist genial einfach, die Anzeige supergut lesbar, leider ist etwas schwach beim Spielen. Aber mit dem geringen Aufwand schon toll.

Ich würde auch gern etwas Eigenes bauen, schön wäre es wenn wir hier alle unsere Kräfte dafür zusammenlegen könnten. Die Arena-Idee mit der Engine-Nutzung gefällt mir, das wäre flexibel (Weiterentwicklung, angepasste Spielstärke) und sichert den Anschluß zum PC, der mir fehlt, schon um die Partien vernünftig zu dokumentieren, mit Papier oder PDA ist doch nicht mehr zeitgemäß, oder?

Und vielleicht sammeln wir erstmal Ideen, was wir haben wollen.

Gruß Fred
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  #4  
Alt 29.07.2009, 19:22
mondfinger mondfinger ist offline
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 Zitat von Feuerstein Beitrag anzeigen
Hallo und guten Abend,

da hast Du ja was sehr interessantes gefunden. Werde mich dort mal ein wenig reinlesen. Weisst Du, was die Kosten für den Bausatz sind?
Scheint wirklich ein reiner Bausatz zu sein. Bei der letzten Sammelbestellung die organisiert wurde hat der Bausatz mit Leiterplatte und allen Bauteilen (außer Netzteil und Gehäuse) unter 85 € gekostet, die Platine einzeln unter 15 €. Ist aber dann nebenbei ein kompletter Eigenbaucomputer, alles normale Bauteile (also nicht SMD) und hat irgendwie 24 RISC-Kerne - das hab ich alles noch nicht so ganz verstanden.


Zitieren:
Ich habe seit Sonntag mit dem "Selbstbau"-Schachzwerg meinen Spaß, ihn zu testen. Die Bedienung ist genial einfach, die Anzeige supergut lesbar, leider ist etwas schwach beim Spielen. Aber mit dem geringen Aufwand schon toll.
Ich finde der Eigenbau ist es genau was am meisten Spaß macht. Am reizvollsten wäre es auch das Schachprogramm selbst zu programmieren.
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  #5  
Alt 29.07.2009, 23:02
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 Zitat von Feuerstein Beitrag anzeigen

Und vielleicht sammeln wir erstmal Ideen, was wir haben wollen.
Vielleicht eine Umfrage wie hier http://users.boardnation.com/~chesscomputers/index.php?board=1;action=display;threadid=1797
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  #6  
Alt 30.07.2009, 00:08
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 Zitat von Feuerstein Beitrag anzeigen
Ich habe seit Sonntag mit dem "Selbstbau"-Schachzwerg meinen Spaß, ihn zu testen. Die Bedienung ist genial einfach, die Anzeige supergut lesbar, leider ist etwas schwach beim Spielen.
liegt das an der hardware oder an der software.
vielleicht ließe sich mit stärkerer software ein besseres ergebnis erzielen ?
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  #7  
Alt 30.07.2009, 08:25
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 Zitat von mclane Beitrag anzeigen
liegt das an der hardware oder an der software.
vielleicht ließe sich mit stärkerer software ein besseres ergebnis erzielen ?
Schachzwerg sagt es schon, das ist ein minimalistisches Projekt, in jeder Hinsicht. Sicher ließe sich aus der Software noch ein wenig herauskitzeln und der Takt erhöhen, aber aber AVR-8-Bit MC werden nicht ausreichen. Leistungsfähigere Prozessoren mit größer Bitbreite, höherem Takt, mehr Speicher, oder Mehrprozessorsysteme sind preiswert verfügbar. Um die Hardware auszusuchen, wäre jedoch gut zu wissen, wie die Software beschaffen sein sollte (Anforderung an die Hardware).

Ich halte für mich für unverzichtbar:
- Erweiterbarkeit und Einstellbarkeit der Software
- Flexibilität (einfach austauschbare Engines)
- PC-Schnittstelle (Notation, Arena, Programmierung), am besten über USB

Wünsche wären:
- klare Anzeige (LED) für die Züge
- Zusätzliche Infos gern über LCD
- einfache Bedienung über übersichtlich angeordnete Tasten
- Datenträgerschnittstelle (USB-Stick...)
- grundsätzliche Verwendung von Standardhardware (keine Spezialteile)
- modularer Aufbau (vom einfachen Batteriegerät bis zum Brettcomputer)

Gruß Fred
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  #8  
Alt 30.07.2009, 09:34
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AW: AVR-MAX Schachzwerg

Vielleicht habt ihr es schon bzw. noch nicht gesehen, der AVR-Schachzwerg wurde im Computer:club² vorgestellt.
Hier zu sehen ab Minute 18:50.
http://www.cczwei.de/index.php?id=tv...e&tvissueid=44
Da gab es sogar ein schönes kleines Gehäuse dazu.


Dazu gibt es auch einen Forumsbeitrag:
http://www.cczwei-forum.de/cc2/threa...53965b7a615bb0
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Grüße aus München
Manfred

Geändert von mb1 (30.07.2009 um 09:41 Uhr)
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  #9  
Alt 30.07.2009, 09:52
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Hier übrigens noch eine Umsetzung mit dem 2KB Programm: http://bralug.de/wiki/BLIT2008-Board_spielt_Schach

@Fred Super zusammengefasst soweit!

Bei der Software sollten wir uns vielleicht am Umfang der neuesten UCI-Engines orientieren. Ich weiß zB, daß die Rybka Engine sehr sehr groß ist, schon die v2.2 war knapp 2MB groß. Damit schätze ich daß in der Zukunft auch die durchschnittliche UCI-Engine größer als früher sein wird.

Die Größe der Firmware von unserem Teil dürfte kaum 32-64kB übersteigen, wäre bei der Berechnung somit gegenüber der Engine-Größe eher vernachlässigbar.

Aber mindestens 4MB ROM bräuchten wir. Kann man den Atmega eigentlich mit externem RAM & ROM bestücken, oder ist es einfach kein guter Controller, um mit solchen Datenmengen zu operieren?

Das nächstbessere wäre ARM7, der könnte mit solchen Größen auf jeden Fall arbeiten, wenn auch extern.

Geändert von Theo (30.07.2009 um 10:02 Uhr)
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  #10  
Alt 30.07.2009, 11:39
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 Zitat von Theo Beitrag anzeigen
Hier übrigens noch eine Umsetzung mit dem 2KB Programm: http://bralug.de/wiki/BLIT2008-Board_spielt_Schach

@Fred Super zusammengefasst soweit!

Bei der Software sollten wir uns vielleicht am Umfang der neuesten UCI-Engines orientieren. Ich weiß zB, daß die Rybka Engine sehr sehr groß ist, schon die v2.2 war knapp 2MB groß. Damit schätze ich daß in der Zukunft auch die durchschnittliche UCI-Engine größer als früher sein wird.

Die Größe der Firmware von unserem Teil dürfte kaum 32-64kB übersteigen, wäre bei der Berechnung somit gegenüber der Engine-Größe eher vernachlässigbar.

Aber mindestens 4MB ROM bräuchten wir. Kann man den Atmega eigentlich mit externem RAM & ROM bestücken, oder ist es einfach kein guter Controller, um mit solchen Datenmengen zu operieren?

Das nächstbessere wäre ARM7, der könnte mit solchen Größen auf jeden Fall arbeiten, wenn auch extern.


lustig fand ich eigentlich das im Filmbeitrag der Conchess die üblichen "schwierigkeiten" mit Reedkontakten hatte )

ich denke Rybka auf so ein schwachen Hardware macht gar nicht soviel sinn. es gibt andere Programme die aus der schwachen Hardware viel mehr rausholen könnten. Rybka wurde für größere Rechner konzipiert.

Das Tiger-Programm, Fruit oder Rebel würden auf ner schwachen Hardware viel mehr bringen.
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