
Zitat von
udo
Hartmut, Gute Besserung. 2014 stand bei mir die Uhr auch um 3 Min. vor Null Uhr, was die Lebenszeit angeht. Nicht wegen Krebs, sondern wegen Legionellen. Schwere Lungenentzündung, fast 42 Grad Fieber , einsetzende Sepsis, 9 Tage künstliches Koma. Verwandte schon auf das schlimmste vorbereitet, Lebend wieder aufgewacht.
Soviel dazu. Zum Thema. Angenommen, Thomas Nitsche und Elmar Henne würden heute den Mephisto III entwickeln, wahrscheinlich würde er vom Prinzip ähnlich sein, aber mit der heutigen Hardware wesentlich leistungsfähiger, auch das Programm würde wohl inhaltlich deutlich stärker sein .
Aber man kann ja auch ganz neue Programme entwickeln, man muss sich auch nicht auf die alten CPUs festlegen.
Aber es widerholt sich, aus meiner Sicht, es gibt momentan einfach keine Programmierer mehr, die das in Angriff nehmen.
Ein Fidelity Spracklen Programm ist z.B. natürlich auf schneller Hardware wie dem Phoenix deutlich stärker, seine Gegner allerdings auch.
Würde da letztendlich nicht im Endeffekt bei Matches nicht ein ähnliches Ergebnis heraus kommen, nur auf einer höheren Ebene? Als wenn sie mit ursprünglicher Geschwindigkeit laufen würden?
Anderseits, wenn die Schachprogramme und die Hardware immer schneller und stärker werden, wer blickt dann noch durch? Stockfisch und Co. brettert einem ja jetzt schon in Sekunden 20 zügige Matts vor die Nase. Immerhin oder Gottseidank hat noch keiner herausgefunden, ob Weiß generell siegen würde in einem Schachspiel, wenn er die besten Züge machen könnte.
Das man schnellere Hardware auch in günstigen Schachcomputer einsetzen kann, beweist ja der Chess Genius Pro 2024. Fehlen nur noch Moduleinschübe, und neue Programme. Zu einem bezahlbaren Preis.
OT, Foto noch mal geändert, war ein bisschen bunt.
Hallo Udo,
Einspruch

Dem ist nicht so, das macht ja gerade den Reiz aus, Vergleiche der alten Schachprogramme unter Produkten wie einem Mephisto Phoenix zu testen. Beispielsweise skalieren die 6502-Programme von Ed Schröder deutlich besser mit stärkerer Hardwareunterstützung als seine damalige Konkurrenz. Hierüber lässt sich das tatsächliche Potential eines Schachprogramms besser einschätzen.
Gruß
Egbert