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  #1  
Alt 18.04.2021, 19:02
Eskimo Eskimo ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Mit dem DGT Centaur liebäugle ich auch schon etwas länger.
Hatte mal ein Review-Video auf YouTube gesehen, worin er ganz gut vorgestellt worden war.

Diesen Thread habe ich erst gestern zufällig entdeckt ... natürlich nicht alle 46 Seiten durchgelesen, jedoch die meisten studiert und viele andere überflogen. Dies Gerät scheint echt zu polarisieren. Dabei suche ich genauso ein Teil, das sich meiner Spielstärke anpasst. Bin Durchschnitts-Vereinsspieler. In diesem Bereich gibt es kaum passende Module/Computer außer vielleicht den MM I oder den Mirage. Das Polgar-Modul hat mich enttäuscht: nach meinen Tests gab es da eine Grenze (ich glaube bei 1460), da stellen sich interne Parameter um und darüber hatte ich dann keine Chance mehr; darunter sehr wohl. Eine Adjustierung in 1 ELO-Schritten war zwar möglich aber sinnfrei - leider. Scheint auch programmiertechnisch äußerst komplex zu sein, so eine KI zu implementieren.
Ein großes Brett wäre schon gut und beim DGT gefällt mir, dass er so schön flach ist und in einen Urlaubskoffer passen würde. Weiß jemand das exakte Gewicht (nur Brett + Figuren)?
Wenn natürlich die automatische Spielstärkenanpassung nicht hinhaut, bringt einem das wenig. 40-60% Score sollte man erreichen können, damit man was lernt und auch der Spielspaß bleibt! Ich kenne es in etwa vom SquareOff Brett (Kickstarter Projekt aus Indien), welches ich vor einigen Jahren gepledged hatte, da spielt eben falls eine Stockfish-Version mit der automatischen Spielstärkeanpassung - dasselbe scheint im Centaur verbaut zu sein.
An den alten Modulen aus den 80er Jahren mag ich gerade, dass diese lange rechnen (damit ich die Gegnerzeit zum Nachdenken nutzen kann) und ihr bestes geben, um mich zu schlagen (und umgekehrt) aber das Modular-Brett ist mir fast schon zu groß für den Koffer. Mit dem Mephisto-Mobil plus externes Brett hab ich's auch probiert. Etwas umständlich und 9V-Akkus halten auch nicht so lange.
Sicherlich spiele ich auch häufig auf LiChess gegen gleichstarke menschliche Gegner aber am echten Brett macht es doch sehr viel mehr Spaß.
Ich würde auch gerne mal eine Testpartie spielen - gilt das LiChess-Angebot noch? Am Anfang dieses Threads bot hier jemand an, Testpartien gegen das Gerät zu spielen. Bevor ich zuschlage, würde ich sichergehen wollen. Ansonsten bleib nur wieder die Rückgabe ....

Was meint ihr?
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  #2  
Alt 19.04.2021, 11:36
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Nisse Nisse ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Hi,

Das nackte Brett wiegt knappe 900g.

Ein rollbares Silikonbrett in Turniergrösse mit Silikon Figuren nur 870g.

Letzteres ist unverwüstbar, passt in jeden Koffer, Rucksack, etc. und macht in Verbindung mit nem Smartphone ein wesentlich besseres Bild.

Natürlich nur meine Meinung
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Eskimo (19.04.2021)
  #3  
Alt 19.04.2021, 15:09
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FütterMeinEgo FütterMeinEgo ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Eskimo Beitrag anzeigen
...
Dabei suche ich genauso ein Teil, das sich meiner Spielstärke anpasst. Bin Durchschnitts-Vereinsspieler. In diesem Bereich gibt es kaum passende Module/Computer außer vielleicht den MM I oder den Mirage.
...
Ein großes Brett wäre schon gut und beim DGT gefällt mir, dass er so schön flach ist und in einen Urlaubskoffer passen würde.
...
Was meint ihr?
Ich meine: Unbedingt den Millennium KING performance anschauen!

Adaptive Spielweise kann er nach dem kostenlosen Update von Ende 2020 auch (ja, er ist updatefähig!!!), zusätzlich ELO-Stufen hat er auch bekommen. Daneben besteht die alte Sektion mit den ursprünglichen Möglichkeiten des KING weiterhin wie vor dem Update, man kann zwischen den beiden Bereichen wählen.

Hinsichtlich Grösse passt er in die Tasche des Centaur, besonders dick ist er auch nicht. Hat allerdings Druck- statt Magnetsensoren, dafür hat man quasi freie Figurenwahl und ist nicht auf die mitgelieferten beschränkt. Gleiche Preisklasse wie der centaur übrigens.
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Wirkliche Anarchie kann nur funktionieren, wenn sich alle an die Regeln halten. (Horst Evers)
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Eskimo (22.04.2021)
  #4  
Alt 20.04.2021, 17:46
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Nisse Nisse ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Eskimo Beitrag anzeigen
Bin Durchschnitts-Vereinsspieler. In diesem Bereich gibt es kaum passende Module/Computer ...
Was mich aber mal (jetzt ernsthaft) interessieren würde, was erwartest du als Vereinsspieler vom Centaur ?

Welchen Trainingseffekt böte dir die künstliche Level-Anpassung denn in der Praxis ?

Mittlere Clubstärke liegt ja so im Bereich DWZ 1600-1800, ich vermute da wirst du (eben auch beim Centaur) vieles wesentlich anders sehen als ein Fortgeschrittener Anfänger oder untere Clubebene.
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Eskimo (22.04.2021), Hartmut (20.04.2021)
  #5  
Alt 22.04.2021, 21:44
Eskimo Eskimo ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Nisse Beitrag anzeigen
Was mich aber mal (jetzt ernsthaft) interessieren würde, was erwartest du als Vereinsspieler vom Centaur ?

Welchen Trainingseffekt böte dir die künstliche Level-Anpassung denn in der Praxis ?

Mittlere Clubstärke liegt ja so im Bereich DWZ 1600-1800, ich vermute da wirst du (eben auch beim Centaur) vieles wesentlich anders sehen als ein Fortgeschrittener Anfänger oder untere Clubebene.
Richtig, hab momentan 1622 DWZ. Ich spiele halt in der Praxis (Vereinsschach / Betriebssport / Turniere) ständig gegen wesentlich stärkere Gegner. Das mag zwar (theoretisch) einen gewissen Lerneffekt haben, macht aber keinen Spaß wenn man stets nur 10-20% holt.
Ich will aber auch nicht ständig gewinnen oder 90% holen, sondern so ungefähr 40-60% (oder meinetwegen 30-50%). Nach meiner langjährigen Erfahrung im Schach habe ich festgestellt, dass es gegen "gleichstarke" Gegner auf Augenhöhe am meisten Spaß macht und ich dadurch am Ball bleibe.
Der Saitek Conquistador ist ne Spur zu stark für mich, der wäre noch halbwegs transportabel und verträgt Akkus.
OK, den Millenium King Performance schaue ich mir mal an .... ist zwar klein aber für die Reise wohl ganz gut (falls man irgendwann wieder reisen kann!)
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Nisse (22.04.2021)
  #6  
Alt 22.04.2021, 22:24
Hartmut Hartmut ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Eskimo Beitrag anzeigen
Richtig, hab momentan 1622 DWZ. Ich spiele halt in der Praxis (Vereinsschach / Betriebssport / Turniere) ständig gegen wesentlich stärkere Gegner. Das mag zwar (theoretisch) einen gewissen Lerneffekt haben, macht aber keinen Spaß wenn man stets nur 10-20% holt.
Naja, wenn man schachlich weiterkommen will lernt man zwar aus verlorenen Partien ganz gut, aber am besten ist es halt immer noch sich ein wenig mit Schachtheorie und den Zusammenhängen zu beschäftigen. Und da hilft ein Compi halt nur schwerlich weiter. Da hilft nur büffeln, büffeln, büffeln, hochwertige Partien nachspielen und dann versuchen das auch anzuwenden.

Eine kleine Hilfestellung kann man haben, wenn man sich die damaligen Partien Alpha Zero - Stockfish ansieht. Da sieht man deutlich den Unterschied zwischen puer Rechenkraft und Strategie. Aus den Partien kann man als Mensch eigentlich eine ganze Menge mitnehmen in Bezug auf Wirkungsfelder, offene Linien, etc. Aus den wenigen Partien die damals veröffentlicht wurden, hab ich mehr mitgenommen als aus so manchem Buch dass sich mit Schachstrategie beschäftigt hat.

Die Frage ist halt auch auf welche Weise Du aus Deinen verlorenen Partien einen Lerneffekt rausholst. Wie und auf welche Weise oder ggf. mit welchen Hilfsmitteln analysierst Du sie? Da hab ich früher auch viel falsch gemacht.
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applechess (23.04.2021), Nisse (22.04.2021)
  #7  
Alt 22.04.2021, 23:06
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Hi nochmal,

ich hatte soeben die Gelegenheit, mal eine Testpartie gegen den DGT Centaur zu spielen. Jemand hier aus dem Forum hatte mir das angeboten und wir trafen uns auf LiChess.
Tja, ich habe prompt verloren :-( So leicht ist es also nicht, zu gewinnen. Der DGT opferte sogleich einen Läufer, ich vermochte aber den Materialgewinn nicht zu nutzen (bin ja auch nur ein Mensch mit Fehlern). Die Partie drehte sich und ich übersah zudem einiges. OK, sich in einem Zug matt setzen zu lassen, war nicht nötig aber wie gesagt, das ist menschlich. 10+10 war der Modus - das war ok, vielleicht etwas zu schnell für mich momentan. Laut Stockfish13 Analyse hatten wir beide 3 Ungenauigkeiten und 1 Fehler. Ich hatte aber 5 Patzer und der DGT Centaur lediglich 3.
Daher kann man eigentlich sehr wohl von einer Partie auf Augenhöhe sprechen. Trotzdem hab ich jetzt erst mal Frust ...
Naja .. ich überleg's mir und warte noch etwas mit der Anschaffung ...
Hier ist die Partie:



[Event "Casual Rapid game"]
[Date "2021.04.22"]
[White "Eskimo"]
[Black "DGT Centaur"]
[Result "0-1"]
[UTCDate "2021.04.22"]
[UTCTime "20:18:23"]
[WhiteElo "1863"]
[BlackElo "1863"]
[Variant "Standard"]
[TimeControl "600+10"]
[ECO "C53"]
[Opening "Italian Game: Classical Variation, Giuoco Pianissimo"]
[Termination "Normal"]
[Annotator "lichess.org"]

1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bc4 Nf6 4. d3 Bc5 5. c3 { C53 Italian Game: Classical Variation, Giuoco Pianissimo } O-O 6. Bb3 d5 7. exd5 Bxf2+ 8. Kxf2 Na5 9. Bc2 Bg4 10. h3 Bxf3 11. Qxf3 Qxd5 12. Nd2 a6 13. Nf1 Qd6 14. Ne3 Rfe8 15. Rd1 Nc6 16. Nf5 Qd7 17. Be3 Rad8 18. Bg5 Qe6 19. Bb3 e4 20. dxe4 Nxe4+ 21. Kg1 Rxd1+ 22. Rxd1 Nxg5 23. Qg4 Qf6 24. Rd7 Na5 25. h4 Ne6 26. Bxe6 h5 27. Bxf7+ Qxf7 28. Qxg7+ Qxg7 29. Rxg7+ Kf8 30. Rxc7 Re1+ 31. Kf2 Ra1 32. a3 b5 33. Ra7 Ra2 34. Rxa6 Rxb2+ 35. Kf3 Nc4 36. a4 Nd2+ 37. Kg3 Ne4+ 38. Kf3 Nd2+ 39. Kf4 Nb1 40. Rb6 Nxc3 41. axb5 Nd5+ 42. Kg5 Nxb6 43. Kxh5 Na4 44. Nd4 Kg7 45. g4 Rb4 46. Ne6+ Kf7 47. Nc7 Rd4 48. g5 Nc5 49. Kh6 Rxh4# { Black wins by checkmate. } 0-1
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  #8  
Alt 23.04.2021, 09:39
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Naja, 10 + 10 ist auch nicht jedermanns Sache. Wenngleich das noch einigermaßen geht bei der Zeit. Aber kürzer sollte es bei mir auch nicht sein. Ich spiel nicht gerne Blitz. Da war ich nie sonderlich gut. Liegt aber wohl auch daran dass ich seit Kindheit nach einer Schieloperation auf einem Auge schwachsichtig bin und dadurch das räumliche Sehen eingeschränkt ist. Das schnelle Erkennen von Situationen macht da manchmal etwas Probleme. Und das ist bei kurzen Bedenkzeiten äußerst hinderlich.

Bei Deiner Partie ist es eigentlich offensichtlich wo das Problem lag. Du hast im Grunde sehr gut gespielt. Aber es war nicht so wirklich der Plan dahinter - was bei 10+10 auch nicht einfach ist - sondern es war eher ein taktisches Vorgehen. Und das beherrscht die Kiste auch mit einem kastrierten Stockfish natürlich ausgezeichnet. Zudem hat die Mehrfigur dich natürlich auch leichtsinnig gemacht. Ich weiss nicht welche Züge Dir LiChess als "Patzer" angezeigt hat, aber einen oder zwei davon hätte ich wohl bei der Bedenkzeit auch gemacht. Nur 20. dxe4... Nee, die Linie hätte ich ihm wohl nicht aufgemacht. Aber auch hier sieht man wieder das Spielprinzip. Nach dem Patzer 20. dxe4 dauert es ein paar Züge und schon haut der Centaur mit 25. ...Se6 auch einen raus.

Naja und die Stellung nach dem 26. Zug war schon schwer zu berechnen. In einer Turnierpartie wäre mir mit 27. Dg5 vielleicht der richtige Weg eingefallen. Weiß ich nicht. Im Nachhinein kann man ja immer schlau reden. Vermutlich hätte ich eher Se7+ gespielt. Ist zwar nicht so genau aber gewinnt auch und ist visuell leichter zu erfassen. Aber im Schnellschach... schwer... vielleicht hätte ich auch einfach wie Du die Situation vereinfacht. Keine Ahnung. Nur warum Du im 28. Zug nicht mit dem Turm die Dame genommen und stattdessen Dxg7 gespielt hast... da wolltest Du wohl zuviel. Eigentlich hattest Du den Centaur schon im Sack. Nur zugemacht hast Du ihn dann nicht. Vermutlich auch hier der Zeitfaktor. Im Endspiel hast Du Dich dann zu sehr am Damenflügel abgekämpft obwohl Deine gefährlichen Bauern am Königsflügel standen. Erneut ein typisches Vorgehen bei kurzer Bedenkzeit. Erstmal vereinfachen was geht und dann wirds schon laufen. Hat halt in diesem Fall nicht geklappt.

Man darf eines nicht vergessen. Es ist trotz "Friendly"-Einstellung immer noch ein Stockfish der da spielt. Je einfacher die Situation am Brett desto besser ist es für ihn zu berechnen. Trotzdem: Insgesamt war es schon eine super Partie. Und ich denke mal mit mehr Zeit hättest Du das Ding vermutlich gewonnen. Daher: Kein Grund frustriert zu sein.
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  #9  
Alt 23.04.2021, 12:02
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Oh ja, aus solchen Analysen kann man etwas lernen!

Vielen Dank dafür!

Mir fehlt da leider der passende Analayst...


Viele Grüße

Andi
  #10  
Alt 23.04.2021, 13:45
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

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Man darf eines nicht vergessen. Es ist trotz "Friendly"-Einstellung immer noch ein Stockfish der da spielt. Je einfacher die Situation am Brett desto besser ist es für ihn zu berechnen. Trotzdem: Insgesamt war es schon eine super Partie. Und ich denke mal mit mehr Zeit hättest Du das Ding vermutlich gewonnen. Daher: Kein Grund frustriert zu sein.
Gute Zusammenfassung, wie ich finde. Eigentlich möchte man gegen Schachcomputer spannendes Schach mit Chancen auf beiden Seiten spielen, und das war hier auf jeden Fall gegeben.

Was mir ein bisschen fehlt, ist die Chance eine strategisch angelegte Partie zu spielen. Nur da hat Centaur mit 7...Lxf2+ ganz früh die Brechstange ausgepackt und einen taktischen Verlauf erzwungen.
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