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Alt 14.02.2021, 17:27
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Achtung, was hier folgt, ist meine persönliche Meinung, mit der ich niemandem zu nahe treten möchte.

Der Centaur hat meine (unangemessene?!) persönliche Erwartungshaltung insgesamt leider enttäuscht. War es ein Fehlkauf? Tendenziell eher ja als nein. Und das schreibe ich, obwohl ich lieber etwas anderes schreiben würde. Es gibt Punkte, die ich gut finde, aber leider sind es im wesentlichen nur die Ansätze und Ideen. Die Umsetzung fühlt sich unvollständig an und schreit laut nach "Update".

Was mich stört, sind in der Reihenfolge des gefühlten "Unverständnisses":
* die zwei adaptiven der drei Stufen finde ich tatsächlich zu wenig
- Stufe "freundlich" ist weit zu freundlich (bis peinlich)
- Stufe "schwierig" finde ich gerade für Gelegenheitsspieler zu stark
* keine Updatefähigkeit - was die oben beschriebenen Punkte unveränderbar manifestiert
* keinerlei Konnektivität und damit kein Zugriff auf die gespielten Partien, um etwas zu lernen. Man müsste schon die Partien mitschreiben und sie separat in eine Datenbank übertragen.
* das Spiel ist so, wie man es von Stockfisch eben so kennt - ich würde es als "steril" beschreiben. Es gibt nicht die Möglichkeit, unterschiedliche Stile auszuwählen, was das Spielerlebnis vorteilhaft verändern könnte.

Mir gefällt die Optik prinzipiell ganz gut, auch das Minidisplay reicht mir für's Spielen. Ich habe mir wirklich vorgemacht, dass es zu einem späteren Zeitpunkt Möglichkeiten geben könnte, Updates durch händische Eingriffe durchzuführen. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin, könnte ich genauso gut (oder sogar besser) mit jedem abgelegten Smartphone mit installiertem Droidfish und einem billigen Plastikbrett in beliebiger Größe abgesehen von der Zugeingabe ein vergleichbares "Erlebnis" erzeugen - und hätte die Partie sogar in einer Datenbank zur späteres Analyse.

Auch wenn es hier vielleicht nicht hingehört, steht für mich dazu im krassen Gegensatz der KP mit seinem kostenlosen Update so umfassend gut da, dass die geschlossene Architektur des Centaur für mich wie der sprichwörtliche "Schuss ins eigene Knie" der Firma DGT ist. Dass der kommerzielle Erfolg offensichtlich trotzdem sehr groß zu sein scheint, ist meiner Ansicht auf gutes Marketing von DGT einerseits und fehlendem Überblick über mögliche Alternativen der kaufenden Kundschaft andererseits zurückzuführen.

Wenn ich aus finanziellen Gründen, Schachcomputer verkaufen müsste, wäre der Centaur der erste, der gehen würde.
Folgende 9 Benutzer sagen Danke zu chessman68 für den nützlichen Beitrag:
applechess (14.02.2021), FütterMeinEgo (14.02.2021), Hartmut (14.02.2021), Mapi (14.02.2021), Michael (16.02.2021), Mythbuster (14.02.2021), Oberstratege (15.02.2021), pato4sen (15.02.2021), RetroComp (15.02.2021)
 


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