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  #1  
Alt 12.01.2019, 09:19
user_2071
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

Hi Kurt,

einfach nur eine größere BIBI. Denke noch nicht mal das die auf den Spielstil optimiert ist. Und die Angaben zu der 100.000 Züge Statistik bei Simultano, TurboKing und so stimmt sicherlich so nicht.

Einzig und allein hatte ich lediglich bei zwei Programmen, in Schachcomputern enthalten, das Gefühl, da ist etwas bei den Eröffnungszügen optimiert.

Das waren die Lang Programme und die späten Fidelity Bücher.

Viel bringt das KSO also sicherlich nicht.

Fand früher immer gut, wenn ich Eröffnungen vorgeben konnte. Die Eröffnungsthema-Turniere waren bei den Schachcomputern wirklich noch angebracht. Auch enthielten viele Bücher schreckliche Fehler. Zieht sich ja bis heute durch die PC Programme. Da werden Datenbanken von GMs einfach zu Büchern generiert. Bei Buchoptimierungen auf den Weg zu dem FEOBOS Projekt wurden 15% als nicht spielbar von GM-Partie gekillt. Später untersuchten ja 10 Engines mit vielen Cores jede Stellung vom FEOBOS Buch. Auch dabei blieb viel Zeug auf der Strecke.

Gott lob die vielen schönen Theoriebücher unserer GMs.
Die sind dann wirklich Gold wert, früher schon in Schachcomputerzeiten!!

Gruß
Frank
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applechess (12.01.2019)
  #2  
Alt 12.01.2019, 10:51
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MaximinusThrax MaximinusThrax ist offline
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

Also der TurboKing B spielte positionell recht ansprechend war aber wie erwähnt taktisch schwach und die Königssicherheit war schlecht. Frühe Schwächung mit f5 wenn das Gerät schwarz hatte mit verhängnisvollen folgen.
Klar gesagt werden kann das der TurboKing im Endspiel klar gegen den TurboStar zugelegt hat.
Auch wenn ich die Geräte nicht mehr habe, so finde ich sie dennoch sehr interessant.


Gruß
Otto
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  #3  
Alt 12.01.2019, 11:28
user_2071
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

Hi Otto,

genau!
Immer wenn mit f5 etwas geöffnet wurde.

Noch heute zieht durch die Lande, dass Schachprogramme holländisch nicht spielen können. Das rührt noch aus den Schachcomputerzeiten gar bis hin zu den PC-Programmen. Und bekanntlich waren die Compis auch in der franz. Eröffnung als schwarzer Opfer zahlreicher sehr einfacher Angriffsmuster.

Spiele mal heute holländisch mit Programmen, die stark in der Eröffnungsphase sind. Das erweckt eher den Eindruck das viele Theoriewerke mal überarbeitet werden müssen weil holländisch für den Menschen zu kompliziert ist. Wie oft wurde früher A80-A99 gespielt und wie oft heute? Heute eher selten und dann heißt es ... die holländische Eröffnung ist doch out. Klar, die ist out weil kompliziert?

Leiden 1999, ein IM eröterte diverse Partien vom Computerschachturnier in Leiden. Darunter ein kompliziert aussehender "Holländer". Dieser IM war einfach Klasse, er brachte es schnell auf den Punkt und konnte richtig gut erklären womit Menschen bei der Betrachtungsweise holländischer Muster Probleme haben.

Wie dem auch ist ...
Mir ist holländisch auch zu kompliziert und als Schwarzer meide ist f5 wo es geht. Bin zwar eher ein aggressiver Spieler aber man muss ja nichts direkt überstürzen, lautet meine Ausrede. Bei Schachcomputer hätte f5 verboten werden müssen. Lasse mal den Roma II f5 spielen gegen einen aggressiven Novag aus der Diamond Serie. Oh je ...



Eines der besten geschriebenen Schachbücher soll sein (Insider Tipp):
Mustererkennung im Mittelspiel (New in Chess, Arthur von de Oudeweetering).
Kommt nicht von mir, habe ich mir kürzlich bestellt und ist heute gekommen, werde heute lesen.

Gruß
Frank
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  #4  
Alt 12.01.2019, 11:56
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

Hallo Frank,


Holländisch ist schon ok und nicht langweilig wie so manch andere Eröffnung. Aber ich meinte nicht die Holländische Eröffnung 1. d4 - f5 sondern das die alten Saiteks generell ihre Königsstellung durch ein frühzeitiges (und sinnloses) f5 arg schwächten (geschwächte Diagonale b3-f7). Das passierte meistens so in den ersten 10 - 15 Zügen hat aber mit der Holländischen Eröffnung natürlich nix zu tun.


Gruß
Otto
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Geändert von MaximinusThrax (12.01.2019 um 12:10 Uhr)
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  #5  
Alt 12.01.2019, 12:16
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

 Zitat von MaximinusThrax Beitrag anzeigen
Hallo Frank,


Holländisch ist schon ok und nicht langweilig wie so manch andere Eröffnung. Aber ich meinte nicht die Holländische Eröffnung 1. d4 - f5 sondern das die alten Saiteks generell ihre Königsstellung durch ein frühzeitiges (und sinnloses) f5 arg schwächten (geschwächte Diagonale b3-f7). Das passierte meistens so in den ersten 10 - 15 Zügen hat aber mit der Holländischen Eröffnung natürlich nix zu tun.

Gruß
Otto
Hallo Otto

Holländisch ist eine der besten Überraschungswaffen am Brett
und bringt manchen Weiss-Spieler zur Verzweiflung, weil sie
sich zu wenig auskennen.

Gruss
Kurt
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  #6  
Alt 12.01.2019, 12:21
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So ist es Kurt
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  #7  
Alt 12.01.2019, 12:30
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Hallo Otto,

viele Geräte von Saitek sind für mich neu. Ich hatte früher den Simultano und Turbostar von Kaplan. Einen TurboKing / Stratos / Corona hatte ich früher nie gehabt. Auch keinen Prisma oder Blitz.

Wertvoller TIPP, werde bei meinem Turnier genau versuchen Muster der Kaplan Programme zu erkennen. Habe zwar schon ein paar Partien gegen Turboking D gespielt und die Eindrücke von Dir kann ich bestätigen. Positionell sind die gar nicht so verkehrt und im Endspiel zumindest nicht schlechter als früher die besten der starken Geräte. Gut die Lang Programme spielten das Endspiel für damalige Verhältnisse wirklich gut und besser.

Bin schon sehr gespannt auf das Turnier. Wollte schon längst starten aber jeden Tag ist immer was.

Gruß
Frank

PS: Hatte den Stratos D mal gegen den Mach IV spielen lassen. Das ging 3:1 für den Mach IV aus. Der verlor eine Partie positionell und gewann drei Partien recht früh im Mittelspiel durch taktische Pointen.
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  #8  
Alt 12.01.2019, 12:33
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AW: Endlich nicht mehr in geheimer Mission unterwegs ...

Hi Kurt,

das Buch fängt schon ganz nach meinem Geschmack an ...

--
Die meisten Spieler lernen die Themen der Standardkombinationen durch Bücher mit Taktikaufgaben. Doch solides Wissen über positionelle Konzepte ist viel schwerer zu erlangen. Ständig fragen Spieler "Die Eröffnung ist vorbei, was soll ich nun machen?".
--

Jo ... schreibe jetzt nicht das Buch ab.
Aber ich habe schon ein paar Seiten, der Typ kann formulieren und Recht hat er und alles im Buch scheint sehr gut strukturiert zu sein. War ein GM Tipp, dieses Werk.

Gruß
Frank

Gut ist auch das Werk von GM Nunn:
Das Verständnis des Mittelspiels im Schach (Gambit).

Muss das aber auch noch lesen, hatte hierzu mal einen Bericht gefunden. Übrigens CSS Forum's Mitglied Walter Eigenmann hat auch etwas zum dem Mittelspiel Buch (nicht das von Nunn) auf seinen Seiten. Er schreibt offenbar auch gerne Berichte über Schachbücher. Mein Lieblingsbuch ist "Der KGB setzt matt" ... hatte für GM Hickl eine Buchbesprechung geschrieben, werde heute noch laufend darauf angesprochen. Wenn Du mal was suchst was Dich fesselt und Du mit der Faust auf den Tisch hauen willst weil Du gefesselt bist ... der KGB setzt Matt. Must mal meine Besprechung lesen. Unglaublich spannende Fakten werden hier zusammengefasst. Einfach irre das Werk.

Geändert von user_2071 (12.01.2019 um 12:42 Uhr)
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  #9  
Alt 12.01.2019, 15:09
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 Zitat von Frank Quisinsky Beitrag anzeigen
Hi Kurt,

das Buch fängt schon ganz nach meinem Geschmack an ...

--
Die meisten Spieler lernen die Themen der Standardkombinationen durch Bücher mit Taktikaufgaben. Doch solides Wissen über positionelle Konzepte ist viel schwerer zu erlangen. Ständig fragen Spieler "Die Eröffnung ist vorbei, was soll ich nun machen?".
--

Jo ... schreibe jetzt nicht das Buch ab.
Aber ich habe schon ein paar Seiten, der Typ kann formulieren und Recht hat er und alles im Buch scheint sehr gut strukturiert zu sein. War ein GM Tipp, dieses Werk.

Gruß
Frank

Gut ist auch das Werk von GM Nunn:
Das Verständnis des Mittelspiels im Schach (Gambit).

Muss das aber auch noch lesen, hatte hierzu mal einen Bericht gefunden. Übrigens CSS Forum's Mitglied Walter Eigenmann hat auch etwas zum dem Mittelspiel Buch (nicht das von Nunn) auf seinen Seiten. Er schreibt offenbar auch gerne Berichte über Schachbücher. Mein Lieblingsbuch ist "Der KGB setzt matt" ... hatte für GM Hickl eine Buchbesprechung geschrieben, werde heute noch laufend darauf angesprochen. Wenn Du mal was suchst was Dich fesselt und Du mit der Faust auf den Tisch hauen willst weil Du gefesselt bist ... der KGB setzt Matt. Must mal meine Besprechung lesen. Unglaublich spannende Fakten werden hier zusammengefasst. Einfach irre das Werk.
Hallo Frank

Das [Zeit-]Problem mit solchen Büchern ist, dass es einem kaum etwas
bringt, wenn man sie nur liest. Man muss das nachspielen und studieren
sowie verinnerlichen ... eine schöne, aber zeitaufwendige Sache.

Gruss
Kurt
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  #10  
Alt 12.01.2019, 12:04
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Da bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen. Wenn es so weit ist berichte ruhig darüber ob das Buch wirklich so gut ist.
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