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applechess (18.02.2026), DirkS (18.02.2026) | ||
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AW: Neuer Roboter mit Arm
Hi Nick,
ich stimme dir zu: Diese „Vereinfachungen“ auf materieller Sicht führen recht schnell zu Stellungen, die ich nicht kenne und die zunächst unklar sind. Spätestens dann brauche ich Zeit, um einen Plan zu finden und ggf. zu erahnen, was seine Antworten sein könnten. Das ist nicht einfach, da seine Pläne oft nicht durchsichtig sind. Auf den unteren Leveln kann man dieses „Aufräumen“ noch taktisch nutzen, aber das hört von Stufe zu Stufe langsam auf. Kinder werden hier immer gute Taktiken finden – es werden sehr viele Motive angeboten. Ich habe mich anfangs gefragt, wozu diese vielen Stufen gut sind, aber sie machen Sinn, wenn man mit Schach anfängt. Es ist nicht wie bei anderen Abstufungen, die oft sehr grob wirken. Man kann wirklich von Level zu Level gehen und spürt das es langsam ernst wird. Ich habe ihn jetzt den ganzen Tag laufen – langweilig ist es bisher nicht geworden. LG Dirk |
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spacious_mind (18.02.2026) | ||
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AW: Neuer Roboter mit Arm
Und würdest du bei einer Partie gegen einen schwächeren Gegner extra langsamer spielen als du müsstest?
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Viele Grüße Robert |
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AW: Re: AW: Neuer Roboter mit Arm
Schade, da vermisst du ein Gefuehl die dir andere computers nicht bringen koennen
![]() Spiel es doch einfach mal bei einen Freund der ein hat. Die Welt aendert sich mit oder ohne uns ![]() ps... das ganze ziehen dauert etwa durschnittlich 15 sekunden. Du merkst garnicht das er sofort berechnet. Gruss Nicht jede Änderung ist immer das beste. Es ist schlecht, aus einem bewährtem runden Rad ein 4 eckiges zu machen. Aber man kann die Änderung verbessern, damit sie gut ist. ![]() |
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AW: Re: AW: Neuer Roboter mit Arm
Ich finde den Senserobot zwar, ohne ihn zu haben, sehr interessant, aber immer gleich schnell zu ziehen, ist dann doch etwas maschinenhaft. Zumal er ja, soweit ich mitbekommen habe, auch nicht anzeigt, was er berechnet und wie er es berechnet, Stellungsbewertung etc. was ja sogar schon ein Mephisto II anzeigen kann. Falls ich mich da vertue, möge man mich gerne berichtigen.
Nicht jede Änderung ist immer das beste. Es ist schlecht, aus einem bewährtem runden Rad ein 4 eckiges zu machen. Aber man kann die Änderung verbessern, damit sie gut ist. ![]() In einen menschlichen Gegenueber kannst du auch nicht in den Kopf gucken was er berechnet ![]() Waehrend einer Analyse ist eine Stellungsbewertung wichtig..aber im direkten Spiel gegen den Computer ist es eine Hilfe ! Viele gucken im eigenen Spiel viel zu oft darauf ..das kann beeinflussen... Fuer mich ist ein Sieg gegen den Computer nur dann ein wirklicher Sieg, wenn ich genau das nicht habe..nur dann weiss ich, ich wurde nicht beeinflusst und jeder Zug der gespielt wurde war wie in einer menschlichen Partie ![]() Ist ja alles schoen und gut das die alten Schachcomputer das schon konnten....nur konnten sie bei weitem nicht dieses geniale Positionsspiel das der Sense spielt...und noch anderes ![]() Ich vermisse es definitiv nicht einmal ansatzweise beim Sense. Hinzufuegen moechte ich noch, dass der Sense hauptsaechlich gebaut wurde um selbst gegen ihn zu spielen und nicht um damit Computerturniere auszuspielen. Gruss Andre |
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AW: Neuer Roboter mit Arm
Wir sehen bei Nick was der Robot zu leisten vermark, ich will mal das andere Level zeigen Stufe 10. Das ist eine Anfängerstufe und man kann sehen das es eine Reihung von taktischen Motiven bietet, die mehr spaß machen als Aufgaben. Er spielt eine Pirc Verteidigung eine Nebenvariante, die wohl schocken soll. Wenn man sich da aus kennt, kann man gleich einen Vorteil erspielen. Wenn nicht kann man auch schöne Fehler machen. Wie viele Anfänger auf dem Level können sie drei gelernte Züge und dann sind sie raus. Ebenso der Bot, was auf der Stufe einen echten Anfänger wieder gibt. Das passt schon ziemlich gut und bietet auch dieser Zielgruppe den Spaß und Lernfaktor. Ich kann mir vorstellen, das man im Spiel gegen Ihn besser werden kann. Natürlich kann man Ihn jetzt überspielen , wenn man besser wird. Aber es ist mal ein Exemplar aus der anderen Richtung.
Was auch gut ist, man kommt mit der App direkt an die Partien und mit einem Klick exportiert man die gleich zum PGN Master. Super einfach gelöst und einfach in der Nutzung. LG Dirk
[Event "null"]
[Site "null"] [Date "2026-02-19 19:27:52"] [Round "0"] [White "Dirk"] [Black "senserobot_10"] [Result "1-0"] [PlyCount "null"] [TimeControl "-"] 1. e4 d6 2. d4 Nf6 3. Nc3 g6 4. Nf3 Bg7 5. Be2 c5 6. dxc5 Be6 7. cxd6 Qxd6 8. Qxd6 exd6 9. Bf4 Nc6 10. Bxd6 O-O-O 11. O-O-O Ng4 12. Bg3 Bxc3 13. bxc3 Rxd1+ 14. Rxd1 Nf6 15. Ng5 Bxa2 16. c4 Rg8 17. Nxf7 Na5 18. Nd6+ Kc7 19. Ne8+ Kb6 20. Nxf6 Rc8 21. Rd6+ Kc5 22. Rd5+ Kb4 23. Rb5+ Ka4 24. Nd5 Rxc4 25. Bxc4 Nxc4 26. Nc3+ Ka3 27. Bh4 g5 28. Bxg5 Nd6 29. Be7 Be6 30. Bxd6# 1-0 Geändert von DirkS (19.02.2026 um 20:39 Uhr) |
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Re: Neuer Roboter mit Arm
Falls alle denken, ich hätte nur Gutes über die SenseRobot-KI zu berichten, gibt es auch ein paar Dinge, die mich etwas stören. Ich komme auf folgendes Beispiel zurück:
Ich verstehe, dass man Anfängern beibringt, dass der Zug 1. Nd7 eine Option ist, um zu sehen, ob der Gegner Fehler macht. Man bewegt den Springer weiter, um vielleicht etwas zu erreichen, obwohl dieses Ziel ohne Anfängerfehler gar nicht existiert. Ab etwa 1100 oder 1300 SenseRobot-ELO sollte man damit aber aufhören und dem Spieler beibringen, ein Remis zu akzeptieren und zur nächsten Partie überzugehen. Denn sonst frustriert man erfahrene Spieler erheblich. Sie haben kein Interesse an langwierigen Manövern, wenn sie nur den Bauern schlagen und die Partie beenden wollen. Es ist frustrierend, weil die SenseRobot-KI dem menschlichen Spieler erlaubt, aufzugeben und zu verlieren, aber kein Remis zulässt. In solchen Situationen gebe ich beispielsweise einfach auf, anstatt weitere 100 sinnlose Züge zu spielen. Wer es aber ernst meint und seine Siege, Remis und Niederlagen in der SenseRobot-App korrekt erfassen möchte, hat keine andere Wahl, als weiterzuspielen und den Roboter inständig zu bitten, den Bauern zu schlagen und die Partie zu beenden. Frustrierend und verbesserungsbedürftig sind also Situationen wie diese, in denen es keine Remisoption gibt. Ab Level 1300 sollte der Roboter den menschlichen Spieler als intelligent genug einstufen, um zu erkennen, dass die Partie remis ist, und einfach mit Kxh3 schlagen. Solche Situationen sollten also ab Level 1300 und höher sofort verkürzt werden. Selbst auf Meister-Niveau (Level 22), wo eine Spielstärke von 2900 Elo-Punkten erreicht wird, spielt der Roboter immer noch Nd7 und verärgert und frustriert gute Spieler, da sie sich durch unnötige Züge quälen müssen, anstatt die Partie einfach mit einem Remis zu beenden. Ich hoffe, die Hersteller von SenseRobot AI nehmen diese Kritik ernst und fügen entweder eine Remis-Funktion hinzu (eher unwahrscheinlich) oder berücksichtigen die menschliche Intelligenz stärker, falls dieser Computer dem menschlichen Vergnügen dienen soll. Mein Vorschlag: Bitte versuchen Sie, solche Frustrationen für erfahrenere Schachspieler zu vermeiden. Gruss Nick |
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AW: Re: AW: Neuer Roboter mit Arm
Vielleicht ist es ja nicht gewollt das eine Stellungsbewertung angezeigt wird....
In einen menschlichen Gegenueber kannst du auch nicht in den Kopf gucken was er berechnet ![]() Waehrend einer Analyse ist eine Stellungsbewertung wichtig..aber im direkten Spiel gegen den Computer ist es eine Hilfe ! Viele gucken im eigenen Spiel viel zu oft darauf ..das kann beeinflussen... Fuer mich ist ein Sieg gegen den Computer nur dann ein wirklicher Sieg, wenn ich genau das nicht habe..nur dann weiss ich, ich wurde nicht beeinflusst und jeder Zug der gespielt wurde war wie in einer menschlichen Partie ![]() Ist ja alles schoen und gut das die alten Schachcomputer das schon konnten....nur konnten sie bei weitem nicht dieses geniale Positionsspiel das der Sense spielt...und noch anderes ![]() Ich vermisse es definitiv nicht einmal ansatzweise beim Sense. Hinzufuegen moechte ich noch, dass der Sense hauptsaechlich gebaut wurde um selbst gegen ihn zu spielen und nicht um damit Computerturniere auszuspielen. Gruss Andre Natürlich kann ein Einblick in den Rechenvorgang auch demoralisierend sein, wenn man sieht, wie der Computer in Sekunden 50 Halbzüge und mehr durchrechnet, und einem schon , bevor man es nur ahnte, ein Matt in 20 Zügen ankündigt. Man könnte ja auch eine Funktion einbauen, welche den Einblick in das innere Geschehen deaktiviert auf bestimmten Stufen. Technisch sollte dies kein Problem sein, und gibt es ja auch schon. |
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AW: Re: Neuer Roboter mit Arm
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[Event "1min/100+15min/30+15min/30"]
[Site "?"] [Date "2026.02.20"] [Round "?"] [White "udo-b"] [Black "Sargon 1978 V1.01"] [Result "0-1"] [SetUp "1"] [FEN "1N6/8/8/4k3/8/7p/7K/8 b - - 0 1"] [PlyCount "41"] [TimeControl "100/60:30/900:30/900"] {1MB, CorrBook 2022.ctg, ATELCO-2} 1... Kd6 {3.37/8 2} 2. Na6 {0} Kc6 {3.62/8 2} 3. Nb4+ {2} Kc5 {3.50/8 1} 4. Nd3+ {2} Kd4 {3.62/8 1} 5. Nf4 {3} Ke4 {3.75/8 2} 6. Nh5 {4} Kf5 {0} 7. Ng3+ {0} Kg4 {3.75/8 1} 8. Nf1 {1} Kh4 {3.62/8 1} 9. Kh1 {1} Kg5 {2.75/8 1} 10. Kg1 {1} Kf4 {2.75/8 2} 11. Kf2 {2} Kg4 {2.75/7 3} 12. Ne3+ {3} Kf4 {2.75/7 1} 13. Ke2 {1} h2 {-6.75/8 1} 14. Nf1 {1} h1=Q {-6.75/7 3} 15. Kf2 {3} Qf3+ {-6.75/6 2} 16. Kg1 {2} Kg5 {-8.50/6 2} 17. Nd2 {2} Qe3+ {-9.75/6 1} 18. Kf1 {1} Qxd2 {-9.75/6 1} 19. Kg1 {1} Kg4 {-#3/5 1} 20. Kf1 {1} Kf3 {-#2/0 0} 21. Kg1 {0} Qg2# {-#1/0 0} 0-1 |
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Re: AW: Re: Neuer Roboter mit Arm
Hallo Udo,
Ich weiß, aber nur als Anfänger. Ab etwa 1300 Elo-Punkten sollte das aufhören. Bei 1500-2200 Elo-Punkten braucht man das definitiv nicht, weil man den menschlichen Spieler nur verärgert, der dann aufgeben kann, obwohl er weiß, dass es ein Remis ist. Glaubst du ernsthaft, ich als Mensch möchte an diesem Punkt noch zusätzliche Züge spielen, nur um einem theoretischen Anfänger zu gefallen? Ich kann sagen, dass ich als Kind, vielleicht mit neun Jahren, selbst mal Anfänger war, aber ich kann mich trotzdem nicht erinnern, so ahnungslos gewesen zu sein, nachdem ich die Züge gelernt und ein paar Partien gespielt hatte. Man müsste schon völlig ahnungslos vom Schach sein, um das anders zu sehen. Ganz egal, was die Theorie sagt: „Ja, aber es ist möglich.“ Irgendwann muss dieses „Ja, aber es ist möglich“ aufhören. Mein Vorschlag für das obige Beispiel wäre U1300, aber vielleicht ist selbst das noch zu hoch. Gruss Nick |
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udo (20.02.2026) | ||
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