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  #111  
Alt 25.11.2025, 09:54
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dsommerfeld dsommerfeld ist offline
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AW: Neues Chessnut Move (neu)

Hallo Hans,
ich fange einmal mit ChessConnect an.

ChessConnect ist eine Software (Browser-Plugin/App), die nahezu alle elektronischen Boards anbinden kann. Die Unterstützung für verschiedene Plattformen wird kontinuierlich erweitert. Stand heute: ChessDojo, Lichess, Chess.com und Chessiverse. In Planung ist Chessable – wobei Chessable bereits in der Chessnut-App verfügbar ist.

ChessBase und Fritz lassen sich über die Graham-Treiber anbinden. Im Prinzip kann man ChessConnect dank der weiten Verbreitung der Chessnut-Boards mit fast allem nutzen.

Sobald du eine Software verwendest, die durch irgendeinen Treiber vom Move unterstützt wird, baut dieser die Stellung auf, die du auf dem Bildschirm siehst.
Beispiel Chessable: Die Stellung ist aufgebaut, du machst den falschen Zug, und die Figur wird zurückgestellt. Machst du den richtigen Zug, springt Chessable eine Stellung weiter und der Move passt sich entsprechend an. Wenn es nur kleine Änderungen gibt, geht das alles sehr schnell.

Genauso läuft ein Taktiktraining ab, z. B. unter Chess.com.
In der Analyse kannst du die Figuren automatisch ziehen lassen. Auch wenn du ein Live-Spiel beobachtest, bewegen sich die Figuren mit – wenn z. B. Vincent gezogen hat. Du kannst also die Brettperspektive genießen und parallel mit dem Spieler überlegen, was gerade passiert.

Die Stärken der Selbstzieher liegen klar im Training, da du hier den maximalen Nutzen hast. Es macht wirklich Spaß und erspart dir das lästige Aufbauen. Eine Stellung von Hand aufzubauen dauert oft länger, als sie zu lösen – das macht es schnell langweilig. Der Move zeigt hier seine größte Stärke. Dass im Spiel eine Figur gezogen wird, ist zwar nett, aber nicht ganz so spektakulär wie beim Training.

Ergänzung zu CPT:
Ich kenne aktuell noch keine CPT-Unterstützung von E-Boards. In ChessConnect wäre das grundsätzlich möglich, aber Jörn, der Entwickler, ist sehr klar darin, wann er welche Funktionen unterstützt. Wenn ein Entwickler auf ihn zugeht und eine Kooperation anbietet, wird so etwas in der Regel zeitnah umgesetzt. Ansonsten fragt er die Community, welche Features gewünscht werden – und dort hat sich Chessable als Priorität herausgestellt.
Da das Projekt eine One-Man-Show ist, braucht alles natürlich seine Zeit, und jede neue Kooperation schiebt ein anderes Community-Feature nach hinten.

Ich hoffe, ich konnte das verständlich näherbringen.
LG Dirk

Geändert von dsommerfeld (25.11.2025 um 10:01 Uhr)
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didi22 (25.11.2025), HaNepo (25.11.2025), lars (25.11.2025), Salpeter (25.11.2025)
  #112  
Alt 25.11.2025, 10:21
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Mephisto Excalibur
 
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AW: Neues Chessnut Move (neu)

Hallo Dirk,

das klingt natürlich super, und ich bin echt interessiert. Nur muss ich erstmal mein T2 (ohne Figuren – großer Dank an Millennium!) finanzieren. Dass ich auch ein paar neue Golfschläger und ein neues Simracing-Equipment will, macht das nicht leichter. . Allerdings scheint der Markt, um kompensatorisch ein ähnlich großes Brett aus Asien zu veräußern, gerade ziemlich schlecht zu sein.

In dem Zusammenhang eine Frage: Ich habe in einem YouTube-Video (nicht ganz aktuell gesehen), dass das Phantom-Brett eine Art Superfast-Modus hat, mit dem Figuren zwar etwas lauter, aber ziemlich schnell ziehen. Das ist beim Onlinespiel natürlich hilfreich. Es gibt aber wohl auch einige Macken beim Phantom, und ich würde das Move definitiv vorziehen, zumal ich von Chessnut weiß, dass die akkurat arbeiten. Diese Schnelligkeit wird das Move vermutlich nicht erreichen – oder?

Letzte Frage, die ich auch schon mal angedeutet, aber nicht spezifiziert habe: Das Training am Brett aus etwa einem Buch heraus oder mit Chessable hat ja immer das Problem, dass du sehr oft wieder die Ausgangsstellung der Aufgabe oder der Position vor der Variante aufbauen musst. Das ist natürlich auch beim EVO so, weshalb ich den mit Chessable nicht nutze. Hat das Move diese Funktion in irgendeiner Weise?

Perfekt für mich als Clubspieler wäre natürlich, wenn ich all das mit Chessbase hinbekommen könnte, weil es eben ein großer praktischer Unterschied ist, ob ich am Brett oder am Monitor lerne. Ich bin halt nicht Hikaru, der einfach den Schädel in die Luft dreht, die Augen dabei rollt und alles im Kopf kalkuliert.

Hier btw. der Link zum Phantom-Video, wobei das Board auch sicher einige Verbesserungen seither erfahren hat:


Geändert von Salpeter (25.11.2025 um 10:22 Uhr) Grund: Absatz
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  #113  
Alt 25.11.2025, 11:17
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dsommerfeld dsommerfeld ist offline
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AW: Neues Chessnut Move (neu)

Der Vorteil – und damit auch die höhere Geschwindigkeit – liegt darin, dass beim Move mehrere Figuren gleichzeitig unterwegs sind. Daher ist ein Vergleich mit anderen Systemen nicht sinnvoll. Genau das ermöglicht einen sehr schnellen Stellungsaufbau. Der Phantom hat ja Probleme, wenn eine Figur am Rand falsch platziert ist. Dem Move ist das egal: Du legst die Figuren unsortiert auf das Brett, und alles ordnet sich automatisch. Du musst also keine Grundstellung aufbauen. Der Algorithmus hat zwar noch Potenzial, was das Finden der jeweils schnellsten Option angeht, aber dieses schnelle Umbauen und die hohe Flexibilität sind die großen Pluspunkte des Move.

Ich lese oft, die Figuren seien zu leicht. Ja, das stimmt – sie sind leicht. Aber das ist ein Kompromiss, denn jedes zusätzliche Gramm, das bewegt werden muss, hat Einfluss auf die Akkulaufzeit im Sockel. Das muss man so akzeptieren. Das bedeutet allerdings auch, dass die Idee, den Sockel unter einen schweren Figurensatz zu schrauben, vermutlich nach hinten losgeht.

Das Problem, das du heute bei Chessable hattest, ist genau das, was der Move löst: Das Umsortieren geht erstaunlich schnell.

Dirk
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didi22 (25.11.2025), lars (25.11.2025), Salpeter (25.11.2025)
  #114  
Alt 27.11.2025, 20:37
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AW: Neues Chessnut Move (neu)

 Zitat von dsommerfeld Beitrag anzeigen
Der Vorteil – und damit auch die höhere Geschwindigkeit – liegt darin, dass beim Move mehrere Figuren gleichzeitig unterwegs sind. Daher ist ein Vergleich mit anderen Systemen nicht sinnvoll. Genau das ermöglicht einen sehr schnellen Stellungsaufbau. Der Phantom hat ja Probleme, wenn eine Figur am Rand falsch platziert ist. Dem Move ist das egal: Du legst die Figuren unsortiert auf das Brett, und alles ordnet sich automatisch. Du musst also keine Grundstellung aufbauen. Der Algorithmus hat zwar noch Potenzial, was das Finden der jeweils schnellsten Option angeht, aber dieses schnelle Umbauen und die hohe Flexibilität sind die großen Pluspunkte des Move.

Ich lese oft, die Figuren seien zu leicht. Ja, das stimmt – sie sind leicht. Aber das ist ein Kompromiss, denn jedes zusätzliche Gramm, das bewegt werden muss, hat Einfluss auf die Akkulaufzeit im Sockel. Das muss man so akzeptieren. Das bedeutet allerdings auch, dass die Idee, den Sockel unter einen schweren Figurensatz zu schrauben, vermutlich nach hinten losgeht.

Das Problem, das du heute bei Chessable hattest, ist genau das, was der Move löst: Das Umsortieren geht erstaunlich schnell.

Dirk
Nicht nur Probleme wenn man die Figur am Rand nicht korrekt platziert, sondern auch wenn man die Figur beim Spiel nicht exakt in die Mitte des Feldes setzt. Wenn diese beiden Punkte nicht wären, wäre es eine Überlegung wert..
Grüsse José
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