
Zitat von
applechess
20. Qd1 f6 {Hier gibt Dragon 3.1 die folgende Gewinnvariante aus; natürlich viel zu tief für einen Oldie Schachcomputer. Aber selbst nach 20...f6 ist es fraglich, ob sich Weiss noch retten kann.} ({Dragon 3.1 by Komodo Chess 64-bit:} 20... Bb5 21. a4 bxa3 22. h3 f6 23. Nd3 d4 24. exd4 cxd4 25. Qc2 Nc3 26. Nc1 Rc8 27. Kh1 d3 28. Nxd3 Bxd3 29. Qc1 a2 30. Rxa2 Be4 31. Rd2 Qc6 32. Qf1 Bxf3 33. gxf3 Qxf3+ 34. Qg2 Qf5 35. Qg4 Qxg4 36. hxg4 Rb8 37. Kg2 Rxb3 38. Rd3 Kf7 39. Rh3 Kg6 40. Rf3 Kg5 41. Rh3 h6 42. Rf3 h5 43. gxh5 Kxh5 44. Rh3+ Kg6 45. Rg3+ Kf7 {-5.93/39})
Hallo Kurt,
danke für die interessante Partie.
Ich glaube ebenfalls nicht, dass der Super Conny die Gewinnvariante (auch mit noch mehr Bedenkzeit) gefunden hätte.
Der Grund ist, dass der Super Conny sich am wohlsten fühlt, wenn er mit seinen PSH-Algorithmen taktische Einschläge mit forcierten Varianten durchdrücken kann, d.h. es gibt entweder ein taktisches Feuerwerk oder nur ein wenig heiße Luft.
Da die Gewinnvariante weder mit einem Schachgebot noch einem Schlagzug anfängt, sondern mit einem stillen Zug, und danach ein en passant Schlagzug kommt, glaube ich nicht, dass diese Variante bei einem Oldie aus dieser Zeit gefunden worden wäre.
Die Sphinx ist von 1992. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Mephisto London oder Tasc R30/R40.
Selbst eine Fidelity Elite Avant Garde Version 10 oder ein PC-Programm aus der damaligen Zeit auf 486er CPU (ging 1992 AFAIK bis 486 DX50) hätte es meiner Meinung nach nicht geschafft.
Am ehesten hätte ich zu dieser Zeit einer Mephisto Vancouver TM (in WM-Version) oder der größten Variante der Tasc ChessMachine mit Gideon 3.x oder The King ab 2.0 die Lösung zugetraut.
Viele Grüße
Markus