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  #21  
Alt 22.02.2026, 02:20
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AW: 3‑Gruppen‑Aktivturnier – Fidelity vs. Mephisto vs. Novag/Saitek

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7. 21
* Sxc3 Dxc3

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.11"] [Round "R7 21"] [White "Mephisto Milano"] [Black "Novag Obsidian"] [Result "0-1"] 1. c4 e6 2. d4 Nf6 3. Nf3 b6 4. a3 Bb7 5. Nc3 d5 6. cxd5 Nxd5 7. Qc2 Nxc3 8. Qxc3 Be7 9. Bf4 Bd6 10. Bxd6 cxd6 11. Nd2 O-O 12. e4 Nd7 13. Bd3 Rc8 14. Qb4 Nf6 15. O-O d5 16. e5 Ne4 17. Nb3 Qg5 18. Rae1 Ba8 19. f3 a5 20. Qb5 Qd8 21. Qa6 Ng5 22. h4 Bc6 23. hxg5 Ra8 24. Bxh7+ Kxh7 25. Qd3+ g6 26. f4 Rh8 27. Rc1 Rc8 28. Rc3 Qe8 29. Rfc1 a4 30. Nd2 b5 31. b4 Qd7 32. Rc5 Qb7 33. Qh3+ Kg7 34. Qc3 Bd7 35. Qc2 Qa6 36. Nf3 Kh7 37. Nh2 Rxc5 38. bxc5 Kg7 39. Ng4 Rc8 40. Nf6 Bc6 41. g4 Rd8 42. f5 Rh8 43. fxg6 fxg6 44. Re1 Rh3 45. Qf2 Rxa3 46. Qh2 Kf8 47. Qh6+ Ke7 48. Qxg6 Kd8 49. Qg8+ Kc7 50. Qxe6 Qa5 51. Rd1 Qc3 52. Qf7+ Kb8 53. Qf8+ Ka7 54. Nh5 Qh3 55. Qe7+ Bb7 56. Qe6 Qe3+ 57. Kh1 Qf3+ 58. Kg1 Qxd1+ 59. Kh2 Qc2+ 60. Kh1 Ra1# 0-1
Laut Forensoftware stand eigentlich Weiß nach 41...Td8? auf Gewinn, den Milano aber mit 51.Td1?? wieder aus der Hand gab. Interessante Partie
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spacious_mind (24.02.2026)
  #22  
Alt 22.02.2026, 11:44
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AW: 3‑Gruppen‑Aktivturnier – Fidelity vs. Mephisto vs. Novag/Saitek

@ Hallo Udo, die Berichterstattung ist oft einseitig auf den Gewinner zugeschnitten und dadurch nicht ganz objektiv. Ein bisschen "von hinten durch die Brust‘ – wie im richtigen Leben kommt es manchmal eben anders, als man denkt.

Round "4. 12"
*xc3 d6

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.21"] [Round "4. 12"] [White "Mephisto Nigel Short"] [Black "Novag Obsidian"] [Result "1-0"] 1. d4 Nf6 2. c4 e6 3. Nc3 Bb4 4. e3 Bxc3+ 5. bxc3 d6 6. Ba3 O-O 7. Bd3 Bd7 8. Ne2 Bc6 9. O-O Nbd7 10. Rb1 Rb8 11. Qc2 Re8 12. f4 Ng4 13. Qd2 Qh4 14. h3 Ngf6 15. Qc2 Qh5 16. e4 Qa5 17. Bb4 Qa6 18. e5 Ba4 19. Qd2 c5 20. exf6 cxb4 21. fxg7 bxc3 22. Nxc3 Qa5 23. f5 e5 24. f6 d5 25. cxd5 Rbc8 26. Qh6 e4 27. Nxe4 Bc2 28. Bxc2 Rxc2 1-0


Nigel Short – Novag Obsidian (1‑0)
Eröffnungsphase
Die Partie beginnt als Nimzo-Indisch, aber Schwarz entscheidet sich früh für …Bxc3+, was Weiß das Läuferpaar gibt. Danach folgt ein eher passives …d6, was Schwarz in eine etwas gedrückte Stellung bringt.

Bis 10…Rb8 ist alles noch spielbar, aber Schwarz hat schon weniger Raum und keine echte Initiative.

Erster kritischer Moment: 12…Ng4?!
Weiß steht harmonisch, Schwarz versucht mit …Ng4 und …Qh4 einen Königsangriff zu improvisieren. Das Problem:
Schwarz hat zu wenig Figuren am Königsflügel, und Weiß kann alles solide abwehren.

Nach 14.h3 Ngf6 ist klar: Schwarz hat Zeit verloren und steht schlechter.

Zweiter kritischer Moment: 18…Ba4?
Hier beginnt Schwarz’ Stellung zu bröckeln.

18…Ba4? greift zwar den Turm an, aber übersieht die langfristigen Probleme:

Weiß hat das Zentrum fest im Griff

Schwarz’ Figuren stehen unkoordiniert

Der c‑Bauer wird später zum Problem

Der entscheidende Fehler: 21…bxc3??
Nach:

20.exf6 cxb4 21.fg7 bxc3??

…öffnet Schwarz die b‑Linie und gibt Weiß einen freien Angriff auf c3 und die schwarze Königsstellung.

Der Zug verliert praktisch sofort.

Warum?

Der Bauer auf c3 ist eine taktische Zielscheibe

Weiß gewinnt Tempi durch Schachgebote und Drohungen

Schwarz’ König ist völlig entblößt

Weiß übernimmt komplett: 22.Nxc3!
Jetzt ist Schwarz strategisch und taktisch verloren:

Der Springer kommt mit Tempo ins Spiel

f5–f6 droht

Die Dame auf h6 ist extrem stark

Schwarz’ König hat keine Deckung mehr

Der finale Zusammenbruch: 26…e4 27.Nxe4 Bc2 28.Bxc2 Rxc2 1‑0
Nach 27.Nxe4 ist alles vorbei:

Der Läufer auf c2 ist vergiftet

Schwarz verliert Material

Die Stellung ist hoffnungslos

28.Bxc2 Rxc2 ist nur noch ein letzter Versuch, aber Schwarz hat eine Figur weniger und keinerlei Angriff.

Daher korrekt: 1‑0 der obsidian hat aufgegeben.

Kurzfazit
Schwarz spielte zu optimistisch am Königsflügel

Die Züge …Ng4, …Qh4 und besonders …Ba4 führten zu Koordinationsproblemen

Der entscheidende Fehler war 21…bxc3??

Weiß nutzte das Läuferpaar, die offene b‑Linie und die schwachen schwarzen Felder perfekt aus

Eine typische Partie, in der ein Schachcomputer mit zu aggressiven Motiven überzieht und dann taktisch zusammenbricht.

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  #23  
Alt 22.02.2026, 19:40
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AW: 3‑Gruppen‑Aktivturnier – Fidelity vs. Mephisto vs. Novag/Saitek

Round "5. 13"
*f4 Sd7

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.22"] [Round "5. 13"] [White "Fidelity Designer 2000 9.2 MHz"] [Black "Mephisto Nigel Short"] [Result "1/2-1/2"] 1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 a6 6. Bg5 e6 7. f4 Nbd7 8. Be2 Qb6 9. Rb1 h6 10. Bxf6 Nxf6 11. Nf3 Qe3 12. Qc1 Ng4 13. Rf1 Be7 14. h3 Qxc1+ 15. Rxc1 Ne3 16. Rf2 d5 17. exd5 exd5 18. Bd3 O-O 19. Re2 Bc5 20. Na4 Ba7 21. Nc3 Re8 22. g4 d4 23. Ne4 f5 24. Nd6 Ng2+ 25. Kf2 Rxe2+ 26. Bxe2 Nxf4 27. Bc4+ Kh7 28. Bd3 Nxh3+ 29. Kg3 Bb8 30. gxf5 Bxd6+ 31. Kxh3 Bc5 32. c3 dxc3 33. Rxc3 b6 34. a3 Bb7 35. f6+ Kh8 36. fxg7+ Kxg7 37. Nh4 Kf6 38. b4 Bd6 39. Rc2 Kg5 40. Nf5 Bf4 41. Ng7 Bd5 42. Re2 Bd6 43. Re1 b5 44. Rg1+ Kf4 45. Nf5 Be6 46. Kh4 Bxf5 47. Rf1+ Ke5 48. Rxf5+ Kd4 49. Rf3 Rg8 50. Kh5 Rh8 51. Bg6 Kd5 52. Bf7+ Kc6 53. Rf6 a5 54. bxa5 Ra8 55. Kxh6 Rxa5 56. Be8+ Kd5 57. Rf5+ Be5 58. Rf3 Kc4 59. Kg5 Bd6 60. Rf5 Rxa3 61. Bxb5+ Kd4 62. Bc6 1/2-1/2


Eröffnung: Najdorf mit 6.Bg5
1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 a6 6. Bg5 e6 7. f4 Nbd7

7.f4 und …Nbd7 sind klassische Buchzüge in dieser Najdorf‑Variante. Beide Seiten stehen im Rahmen der Theorie, mit typischen Plänen:

Weiß: Raumvorteil am Königsflügel, Druck auf e6/f5, oft langer Rochadeplan.

Schwarz: Entwicklung, …Qc7/…Qb6, …b5, später …Bb7, Gegenspiel am Damenflügel.

Bis etwa 11…Qe3 12.Qc1 Ng4 ist das alles noch im Geiste der Theorie: Schwarz provoziert Schwächen, Weiß bleibt flexibel.

Erster kritischer Abschnitt: 12…Ng4 13.Rf1 Be7 14.h3
12…Ng4 ist thematisch, aber auch riskant: Schwarz stellt die Figuren aggressiv, ohne komplett entwickelt zu sein.
Nach 14.h3 Qxc1+ 15.Rxc1 Ne3 16.Rf2 d5 kommt Schwarz aber ordentlich raus:

Schwarz hat das Läuferpaar und zentrales Gegenspiel.

Weiß hat Raum, aber keine direkte Attacke.

Die Stellung ist ungefähr im Gleichgewicht.

Mittelspiel: Dynamisches Gleichgewicht
Ab 18.Bd3 O-O 19.Re2 Bc5 20.Na4 Ba7 21.Nc3 Re8 22.g4 d4:

Weiß versucht, am Königsflügel Raum zu gewinnen (g4, später f5/f6).

Schwarz kontert korrekt im Zentrum mit …d4 – sehr wichtig, sonst wird er erdrückt.

Nach 23.Ne4 f5 24.Nd6 Ng2+ 25.Kf2 Rxe2+ 26.Bxe2 Nxf4:

Schwarz frisst sich durch: …Nxf4 – sehr „Nigel‑Short‑Computerstil“: Material nehmen, König etwas luftig, aber aktiv.

Die Stellung bleibt scharf, aber objektiv im Rahmen der Ausgleichs.

Zweiter kritischer Abschnitt: Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern
Ab 29…Bb8 30.gxf5 Bxd6+ 31.Kxh3 Bc5 32.c3 dxc3 33.Rxc3 b6:

Material: Schwarz hat Qualität gegen Bauer (Turm vs. Läufer + Bauer), aber:

Ungleichfarbige Läufer → das begünstigt Remistendenzen, selbst bei materiellem Ungleichgewicht.

Später nach 35.f6+ Kh8 36.fxg7+ Kxg7 37.Nh4 Kf6:

Schwarz aktiviert König und Figuren vorbildlich.

Weiß hat zwar Freibauern, aber keine Mattdrohung.

Technische Phase: Schwarz drückt, Weiß hält
Ab 39.Rc2 Kg5 40.Nf5 Bf4 41.Ng7 Bd5 42.Re2 Bd6 43.Re1 b5:

Schwarz steht praktisch angenehmer: aktiver König, aktiver Turm, Raum am Damenflügel.

Weiß hat aber zähe Verteidigungsressourcen, vor allem dank der ungleichfarbigen Läufer.

Im weiteren Verlauf:

54.bxa5 Ra8 55.Kxh6 Rxa5 56.Be8+ Kd5 57.Rf5+ Be5 58.Rf3 Kc4 59.Kg5 Bd6 60.Rf5 Rxa3 61.Bb5+ Kd4 62.Bc6 ½–½

Schwarz hat zwar optisch Druck, aber:

Weiß’ König ist aktiv,

die ungleichfarbigen Läufer neutralisieren viele Gewinnversuche,

die schwarzen Bauern sind nicht weit genug vorgedrungen, um echte Gewinnchancen zu erzwingen.

Das Remis ist absolut plausibel und objektiv sehr wahrscheinlich.

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  #24  
Alt 23.02.2026, 17:20
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Round "5. 14"
*Te8 Sd4

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.22"] [Round "5. 14"] [White "Fidelity Kishon 7.2 MHz"] [Black "Novag Zirkon II"] [Result "0-1"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. O-O Nxe4 6. d4 b5 7. Bb3 d5 8. dxe5 Be6 9. c3 Bc5 10. Nbd2 O-O 11. Bc2 Nxf2 12. Rxf2 f6 13. Nf1 Bxf2+ 14. Kxf2 fxe5 15. Kg1 e4 16. Bg5 Qd7 17. Nd4 Bg4 18. Qd2 Ne5 19. Ne3 Rae8 20. h3 Bh5 21. Ne2 c6 22. Nf4 Bf3 23. Nf1 h6 24. Bh4 g5 25. Bxg5 hxg5 26. Ne2 Bxe2 27. Qxe2 Qa7+ 28. Kh1 Rf2 29. Qh5 Ref8 30. Qxg5+ Qg7 31. Qxg7+ Kxg7 32. Ne3 Re2 33. Nxd5 Rxc2 34. Nc7 Rff2 35. Rg1 Rxb2 36. Nxa6 0-1


Fidelity Kishon 7.2 MHz – Novag Zirkon II
0–1

Eröffnungsphase (Züge 1–10)
Die Partie beginnt als Spanische Verteidigung, Abtauschvariante mit frühem …Nxe4.

�� Kritischer Moment: 5…Nxe4
Das ist spielbar, aber riskant. Schwarz nimmt einen Bauern, muss aber präzise spielen.

8.dxe5 Be6
Bis hierhin ist alles noch in der Theorie. Beide Programme spielen solide.

Der erste große Fehler: 11…Nxf2!?
Das ist ein scharfes Figurenopfer, aber objektiv zweifelhaft.

Schwarz opfert einen Springer für Angriffschancen auf den weißen König.Moderne Engines würden das als inkorrekt einstufen.

Für zwei 80er/90er‑Jahre‑Computer ist es aber typisch: Material gegen Initiative.

Weiß hätte hier besser spielen können
12.Rxf2 ist forciert, aber danach spielt Weiß ungenau.

Zweiter kritischer Moment: 13.Nf1?
Hier verliert der Fidelity den Faden.

Besser wäre gewesen:

13.Qh5! mit starkem Gegenspiel

oder 13.Bg5, um Druck auf f6 zu machen

Nach 13.Nf1 bekommt Schwarz komplette Kontrolle.

Schwarz übernimmt die Initiative (Züge 14–20)
Der Zirkon II spielt erstaunlich stark:

…f6

…Be6

…Qd7

…Bg4

…Ne5

…Rae8

Schwarz entwickelt alle Figuren mit Tempo und hat plötzlich:

aktiven Läufer auf g4

Druck auf f3

offene Linien gegen den weißen König

Weiß steht bereits strategisch verloren.

Der Zusammenbruch (Züge 21–30)
Weiß versucht, sich zu befreien, aber:

22.Nf4? öffnet nur neue Schwächen

23.Nf1 ist passiv

24.Bh4 g5! – starker Zug

26.Ne2 Bxe2 – Schwarz gewinnt weiteres Material

Nach 29…Rf8 ist die weiße Stellung hoffnungslos.

Endphase (Züge 30–36)
Weiß tauscht Damen, aber das hilft nicht:

Schwarz hat Materialvorteil

aktives Figurenspiel

Der Schluss:

36…0-1#
Der Fidelity Kishon 7.2 MHz gibt auf

⭐ Zusammenfassung der Partie
Warum verliert der Fidelity?
13.Nf1? – entscheidender Fehler

Passives Spiel im Mittelspiel

Schwarz bekommt starken Angriff für das Springeropfer

Weiß verteidigt ungenau und verliert Material

Der Zirkon II nutzt offene Linien konsequent aus

Was macht der Zirkon II gut?
Mutiges, aber thematisches Opfer auf f2

Sehr aktives Figurenspiel

Gute Koordination der Türme

Konsequentes Ausnutzen weißer Schwächen

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Alt 24.02.2026, 14:33
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Round "6. 16"
*xd5 xd5

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.23"] [Round "6. 16"] [White "Fifelity Kishon 7.2 MHz"] [Black "Mephisto Milano"] [Result "0-1"] 1. d4 d5 2. c4 Nf6 3. Nc3 e6 4. Nf3 Be7 5. Bf4 O-O 6. e3 c5 7. dxc5 Nc6 8. cxd5 exd5 9. Rc1 Bxc5 10. Nxd5 Nxd5 11. Rxc5 Nxf4 12. Qxd8 Nxg2+ 13. Bxg2 Rxd8 14. Ne5 Nxe5 15. Rxe5 Bg4 16. Rd5 Rac8 17. Rd4 Rxd4 18. exd4 Rc4 19. Bxb7 Rxd4 20. f3 Bf5 21. Ba8 Rd8 22. Be4 Bxe4 23. fxe4 Rb8 24. b3 Re8 25. Kd2 Rxe4 26. Rc1 g6 27. Kd3 f5 28. Rc4 Rxc4 29. bxc4 Kf7 30. c5 Ke6 31. Kd4 Kd7 32. Kd3 f4 33. h3 g5 34. Ke4 h5 35. c6+ Kxc6 36. Kf3 Kc5 37. Ke2 Kb4 38. Kf2 h4 39. Kf3 Ka3 40. Kf2 a5 41. Kf3 Kxa2 42. Kg4 a4 43. Kf3 a3 44. Kg4 Kb2 45. Kf3 0-1


1. Eröffnung: solide Idee, aber riskante Umsetzung
Züge 1–9:
Du spielst im Prinzip ein Damengambit mit frühem …Nf6/…e6 von Schwarz. Nach

d4 d5 2. c4 Nf6 3. Nc3 e6 4. Nf3 Be7 5. Bf4 O-O 6. e3 c5 7. dxc5 Nc6 8. cxd5 exd5 9. Rc1
steht es ungefähr im Gleichgewicht. Weiß hat das Gambitmaterial zurückgegeben, beide Seiten haben Entwicklung und Zentrum halbwegs im Griff. Bis hier: alles völlig spielbar.

2. Taktischer Schlagabtausch: 10.–15.
10. Nxd5?!
Die Idee, auf d5 zu schlagen, ist nicht völlig absurd, aber sie öffnet die Stellung, während dein König noch in der Mitte steht. Objektiv ist das eher riskant als stark. Ruhigere Züge wie 10. Be2 mit kurzer Rochade wären gesünder.

Nach 10…Nxd5 11. Rxc5 Nxf4 12. Qxd8 Nxg2+ 13. Bxg2 Rxd8
ist die Lage:

Damen sind vom Brett,

du hast das Rochaderecht verloren,

Schwarz hat das Läuferpaar und eine sehr angenehme Entwicklung.

14. Ne5?!
Das sieht aktiv aus, hilft dir aber nicht wirklich. Du stehst schon etwas schlechter, und Ne5 tauscht nur weiteres Material, ohne ein konkretes Ziel. Vielleicht war 14. O-O mit Versuch, den König zu sichern, praktischer.

Nach 14…Nxe5 15. Rxe5 Bg4 16. Rd5 Rac8 17. Rd4 Rxd4 18. exd4 Rc4
hat Schwarz genau das, was er will: aktive Figuren, Druck auf d4, dein König steht noch im Zentrum. Hier ist die Initiative klar bei Schwarz (ungefähr „-+“).

3. Übergang ins Endspiel: der Bauernraub 19.Bxb7?
19. Bxb7?
Das ist der nächste kritische Moment. Der Bauer auf b7 ist vergiftet:

Dein Läufer steht danach am Brettrand,

Schwarz bekommt Gegenspiel gegen d4 und deine Königsstellung,

du hast keinen sicheren König und keine Koordination.

Nach 19…Rxd4 20. f3 Bf5 21. Ba8 Rd8 22. Be4 Bxe4 23. fxe4 Rb8 24. b3 Re8 25. Kd2 Rxe4
hat Schwarz einen Mehrbauern und eine klar bessere Stellung: aktiver König in Sicht, besser koordinierte Figuren, deine Bauernstruktur ist löchrig.

Ab hier ist es im Grunde ein technisch gewonnenes Endspiel für Schwarz.

4. Technik von Schwarz im Bauernendspiel
Nach 26. Rc1 g6 27. Kd3 f5 28. Rc4 Rxc4 29. bxc4 Kf7 30. c5 Ke6 31. Kd4 Kd7 32. Kd3 f4
reduziert Schwarz korrekt die Figuren und geht in ein reines Bauernendspiel über, in dem:

sein König aktiver ist,

sein Freibauer am a-Bauernflügel später sehr stark wird,

dein König ständig mit mehreren Bauern (f-, g-, h-Bauer) zu kämpfen hat.

Die Folgezüge 33. h3 g5 34. Ke4 h5 35. c6+ Kxc6 36. Kf3 Kc5 37. Ke2 Kb4 38. Kf2 h4 39. Kf3 Ka3 40. Kf2 a5 41. Kf3 Kxa2 42. Kg4 a4 43. Kf3 a3 44. Kg4 Kb2 45. Kf3 0-1
zeigen, dass Schwarz das Bauernendspiel sehr sauber behandelt:

König marschiert nach b2/a2,

der a-Bauer läuft durch,

deine Bauern am Königsflügel werden mit f4/g5/h4 fixiert und blockiert.

Die Stellung nach 45. Kf3 ist für Weiß hoffnungslos verloren (a-Bauer wird zur Dame, dein König ist abgeschnitten).

5. Zusammenfassung der kritischen Punkte
Was war gut von Weiß:

Eröffnungsidee: Das Damengambit-Setup mit Bf4, e3, Nf3 ist völlig in Ordnung.

Kampfgeist: Du suchst aktiv nach konkreten Möglichkeiten (Nxd5, Rxc5), statt nur passiv zu spielen.

Wo die Partie kippte:

10. Nxd5?! – zu früh die Stellung öffnen, während der König noch im Zentrum steht.

11. Rxc5?! – der Turmzug kostet Zeit und Koordination; du kommst nie mehr zur Rochade.

19. Bxb7? – der Bauernraub ist objektiv zu gierig; der Läufer steht abseits, Schwarz bekommt volle Initiative und Materialvorteil.

Ab Zug 19 hat der Mephisto Milano das sehr „maschinenhaft“ verwertet: Figurenaktivität, Übergang ins Bauernendspiel, dann sauberer Durchmarsch des a-Bauern.

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Alt 24.02.2026, 18:18
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AW: 3‑Gruppen‑Aktivturnier – Fidelity vs. Mephisto vs. Novag/Saitek

Round "6. 17"

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.24"] [Round "6. 17"] [White "Fidelity Kishon 7.2 MHz"] [Black "Saitek Centurion"] [Result "0-1"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nf6 3. Bc4 Nxe4 4. Nc3 Nxc3 5. dxc3 Be7 6. Nxe5 O-O 7. Qd3 Nc6 8. Nxf7 Rxf7 9. Bxf7+ Kxf7 10. Qxh7 d6 11. O-O Bf6 12. Bd2 Bg4 13. Rfe1 Qd7 14. Qd3 Rh8 15. Qd5+ Be6 16. Qb5 Be5 17. f4 Bf6 18. Be3 Qc8 19. Qe2 Re8 20. Qf2 Qa8 21. f5 Bd5 22. a4 Be4 23. Rf1 Qc8 24. Bd4 Nxd4 25. cxd4 c5 26. dxc5 dxc5 27. c3 Bd3 28. Rfe1 Qxf5 29. Qxf5 Bxf5 30. Rxe8 Kxe8 31. g3 b6 32. h4 Bc2 33. Kf2 Kf7 34. a5 Kg6 35. axb6 axb6 36. Re1 Kf5 37. Re8 Kg4 38. Re2 Bf5 39. Re3 b5 40. Ke2 c4 41. Kf2 b4 42. Ke2 Bd3+ 43. Kd2 b3 44. Kc1 g6 45. Re6 Bg7 46. Re7 Bh6+ 47. Kd1 Bc2+ 48. Ke1 Bc1 49. Rc7 Bd3 50. Rc5 Bxb2 51. Rg5+ Kf3 52. Kd2 Ba3 53. Re5 b2 54. Rb5 b1=Q 55. Rxb1 Bxb1 56. g4 Kxg4 57. Ke1 Bb2 58. Kd1 Bxc3 59. Kc1 Bd3 60. Kd1 Bb4 61. Kc1 c3 62. h5 Be4 63. hxg6 Ba3+ 64. Kd1 Kf3 65. g7 c2+ 66. Ke1 c1=Q# 0-1


Eröffnung: Scharfes, aber fragwürdiges Materialopfer
1. e4 e5 2. Nf3 Nf6 3. Bc4 Nxe4 4. Nc3 Nxc3 5. dxc3 Be7

Das ist die bekannte Urusov-Gambit / Boden-Kieseritzky-Mischung, aber in einer Nebenvariante.
Bis hier ist alles spielbar, aber Weiß hat keine Kompensation für die Strukturprobleme.

Erster kritischer Moment: 6. Nxe5?!
6. Nxe5 O-O 7. Qd3 Nc6 8. Nxf7?!

Das ist objektiv inkorrekt.
Weiß opfert Material, aber:

Schwarz steht sicher,

Weiß hat keine Entwicklung,

die Initiative reicht nicht.

Nach 8…Rxf7 9. Bxf7+ Kxf7 10. Qxh7 hat Weiß zwar drei Bauern für die Figur, aber keinen Angriff.

Der Centurion verteidigt das souverän.

Schwarz übernimmt die Kontrolle
Nach 10…d6 11. O-O Bf6 12. Bd2 Bg4:

Schwarz entwickelt sich harmonisch,

Weiß hat keine Drohungen,

die Mehrfigur beginnt zu wirken.

14. Qd3 Rh8! ist stark – Schwarz nutzt die offene h-Linie.

Zweiter kritischer Moment: 17. f4?
17. f4 schwächt Weiß nur weiter:

e4 wird schwach,

die Diagonale a7–g1 öffnet sich,

Schwarz bekommt Angriffschancen.

Nach 17…Bf6 18. Be3 Qc8 steht Schwarz bereits klar besser.

Der entscheidende Fehler: 24. Bd4??
Hier verliert Weiß die Partie praktisch sofort.

24…Nxd4!
Ein sauberer taktischer Schlag:

Weiß verliert den wichtigen d4-Bauern,

die Stellung bricht auseinander,

Schwarz aktiviert alle Figuren.

Nach 28…Qxf5 ist die Stellung technisch gewonnen.

Endspielphase: Sauber von Schwarz
Ab 29. Qxf5 Bxf5 30. Rxe8 Kxe8:

Schwarz hat eine Figur mehr,

Weiß hat keine aktiven Figuren,

die Bauernstruktur ist schlecht.

Der Centurion spielt das musterhaft:

König aktivieren

Bauern am Damenflügel vorstoßen

Weiß am Königsflügel fixieren

Freibauer bilden

Umwandlung erzwingen

Der Rest ist reine Technik.

🔥 Zusammenfassung der Partie
Was gut war (Weiß):
Mutiges, aktives Spiel

Kreative Opferidee

Gute taktische Ansätze im Mittelspiel

Was problematisch war:
6. Nxe5?! – zu optimistisch

8. Nxf7?! – objektiv nicht korrekt

17. f4? – schwächt die Stellung

24. Bd4?? – verliert sofort Material

Warum Schwarz gewinnt:
Figurengewinn früh in der Partie

Sehr solide Verteidigung

Saubere Endspieltechnik

Nutzung der weißen Schwächen (König, Struktur, Koordination)

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  #27  
Alt 25.02.2026, 18:57
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Round "6. 18"
*Ld3 De7

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.24"] [Round "6. 18"] [White "Mephisto Nigel Short"] [Black "Saitek Centurion"] [Result "1-0"] 1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Be7 5. cxd5 exd5 6. e3 c6 7. Bd3 Ne4 8. Bxe7 Qxe7 9. Nge2 O-O 10. O-O Nd7 11. Nxe4 dxe4 12. Bc2 Nf6 13. Ng3 Bg4 14. Qd2 Rad8 15. h3 Bc8 16. b4 Rd5 17. Rac1 Rfd8 18. a4 a6 19. Rfd1 Bd7 20. Bb3 Rd6 21. Qc2 Bc8 22. Qb1 Re8 23. Bc2 Rd5 24. Kh2 Bd7 25. Kh1 Bc8 26. Re1 Bd7 27. Bb3 Rd6 28. Bc4 Rd8 29. Red1 b5 30. Bb3 Re8 31. Rc5 Nd5 32. Rdc1 Qh4 33. axb5 axb5 34. Qa2 Be6 35. Qd2 Bd7 36. Ra1 f5 37. Qa2 f4 38. Bxd5+ cxd5 39. Nxe4 Rxe4 40. Rxd5 Rde6 41. Rxd7 h6 42. Rd6 Kf7 43. Qd5 Qg5 44. Ra7+ Kg8 45. Qxe6+ Rxe6 46. Rxe6 fxe3 47. fxe3 Kh7 48. Kh2 Qd5 49. Rb6 Qb3 50. Rbb7 Kh8 51. Rxg7 Qxe3 52. Rh7+ Kg8 53. Rag7+ Kf8 54. Rf7+ Ke8 55. Re7+ Qxe7 56. Rxe7+ Kxe7 57. Kg3 Kd6 58. Kg4 Kd5 59. Kh5 Kc4 60. d5 Kxd5 61. Kxh6 Kc6 62. g4 Kd5 63. Kg6 Kc4 64. h4 Kxb4 65. h5 Ka5 66. h6 b4 67. h7 b3 68. h8=Q Kb4 69. Qd4+ Ka3 70. Qe4 b2 71. Qb1 Kb3 72. g5 Kc3 73. Kf6 Kd4 74. Qxb2+ Kd5 75. Qb4 Kc6 76. Ke6 Kc7 77. Qb5 Kc8 78. g6 Kc7 79. g7 Kc8 80. Qd7+ Kb8 81. g8=Q# 1-0

1. Eröffnung: Solide QGD-Struktur
Züge 1–9

d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Be7 5. cxd5 exd5 6. e3 c6 7. Bd3 Ne4 8. Bxe7 Qxe7 9. Nge2 O-O

Weiß: ganz normaler Abtausch-Queen’s-Gambit-Aufbau, gesunde Struktur, Raumvorteil.

Schwarz: ebenfalls solide, aber nach …Ne4 und …Qxe7 hat Weiß das Läuferpaar abgegeben, dafür aber eine angenehme Stellung ohne Schwächen.

Objektiv: Ausgleich / leichter Weißvorteil, nichts Dramatisches.

2. Übergang ins Mittelspiel: Schwarz wird passiv
Züge 10–18

O-O Nd7 11. Nxe4 dxe4 12. Bc2 Nf6 13. Ng3 Bg4 14. Qd2 Rad8 15. h3 Bc8 16. b4 Rd5 17. Rac1 Rfd8 18. a4 a6

Weiß spielt sehr logisch: Raum am Damenflügel (b4, a4), Türme auf c- und d-Linie.

Schwarz stellt die Türme zwar auf d5/d8, aber ohne klaren Plan – eher reaktiv als aktiv.

Nach 18…a6 steht Schwarz schon etwas gedrückt: wenig Raum, keine aktive Hebel.

Bewertung: angenehmer, stabiler Vorteil für Weiß.

3. Der kritische Moment: …b5 und die Öffnung der Stellung
Züge 19–31

Rfd1 Bd7 20. Bb3 Rd6 21. Qc2 Bc8 22. Qb1 Re8 23. Bc2 Rd5 24. Kh2 Bd7 25. Kh1 Bc8 26. Re1 Bd7 27. Bb3 Rd6 28. Bc4 Rd8 29. Red1 b5

Schwarz laviert mit den Läufern und Türmen hin und her – kein klarer Plan, nur Warten.

Weiß verbessert langsam Figuren, sichert den König (Kh2–Kh1), stellt Türme zentral.

29…b5 ist der erste große Hebel von Schwarz – objektiv nötig, aber auch riskant, weil die Stellung sich öffnet und Weiß besser koordiniert ist.

Bb3 Re8 31. Rc5 Nd5

Weiß stellt den Turm aktiv auf c5 – sehr stark.

Nach 31…Nd5 steht der Springer zwar zentral, aber die c- und d-Linie sind weiß dominiert.

4. Taktischer Durchbruch: Weiß übernimmt komplett
Züge 32–41

Rdc1 Qh4 33. axb5 axb5 34. Qa2 Be6 35. Qd2 Bd7 36. Ra1 f5 37. Qa2 f4 38. Bxd5+ cxd5 39. Nxe4 Rxe4 40. Rxd5 Rde6

Hier passiert viel auf einmal:

33. axb5: Weiß öffnet die a-Linie und schwächt die schwarze Bauernstruktur.

34. Qa2: Droht auf d5 und an der Grundreihe – sehr unangenehm.

36. Ra1: Turm kommt über die a-Linie ins Spiel, Druck auf d5 und a8.

36…f5 / 37…f4: Schwarz versucht Gegenspiel am Königsflügel, aber das ist zu spät und öffnet nur weitere Felder.

38. Bxd5+!: Sehr stark – nimmt den wichtigen d5-Bauern, öffnet Linien.

39. Nxe4!: Weiß gewinnt Material – der Springer schlägt e4 mit Tempo, Schwarz’ Stellung bricht.

Nach 40…Rde6 steht Schwarz strategisch und materiell auf Verlust:

weiße Türme aktiv,

schwarze Bauernstruktur kaputt,

König unsicher.

5. Technische Verwertung: Saubere Gewinnführung
Züge 41–57

Rxd7 h6 42. Rd6 Kf7 43. Qd5 Qg5 44. Ra7+ Kg8 45. Qxe6+ Rxe6 46. Rxe6 fxe3 47. fxe3 Kh7

Weiß sammelt Material ein: erst d6, dann e6, dann e3.

Nach 46. Rxe6 hat Weiß klaren Materialvorteil (Qualität + Bauer) und aktive Figuren.

Schwarz hat keinerlei Angriff mehr, nur noch Hoffnung auf Taktik – die kommt aber nicht.

6. Endspiel: Mehrbauer + Aktivität = klar gewonnen
Züge 48–81

Kh2 Qd5 49. Rb6 Qb3 50. Rbb7 Kh8 51. Rxg7 Qxe3 52. Rh7+ Kg8 53. Rag7+ Kf8 54. Rf7+ Ke8 55. Re7+ Qxe7 56. Rxe7+ Kxe7

Weiß vereinfacht korrekt in ein klar gewonnenes Turm+Bauern-Endspiel.

Nach 56. Rxe7+ Kxe7 hat Weiß: aktiven König, weit vorgerückten d-Bauern, bessere Bauernstruktur.

Kg3 Kd6 58. Kg4 Kd5 59. Kh5 Kc4 60. d5 Kxd5 61. Kxh6 Kc6 62. g4 Kd5 63. Kg6 Kc4 64. h4 Kxb4 65. h5 Ka5 66. h6 b4 67. h7 b3 68. h8=Q Kb4 69. Qd4+ Ka3 70. Qe4 b2 71. Qb1 Kb3 72. g5 Kc3 73. Kf6 Kd4 74. Qxb2+ Kd5 75. Qb4 Kc6 76. Ke6 Kc7 77. Qb5 Kc8 78. g6 Kc7 79. g7 Kc8 80. Qd7+ Kb8 81. g8=Q#

Klassische Umwandlung + Matt: völlig sauber.

Schwarz hat keine realen Rettungschancen mehr, sobald der d-Bauer läuft und der König aktiv wird.

Kurzfazit
Eröffnung: Beide korrekt, Weiß mit leicht angenehmer Stellung.

Mittelspiel: Schwarz spielt zu passiv, Weiß verbessert langsam alle Figuren.

Kritischer Bruch: 29…b5 erlaubt Weiß, die Stellung zu öffnen, was wegen besserer Koordination klar für Weiß spricht.

Taktischer Schlag: 38. Bxd5+ und 39. Nxe4 entscheiden praktisch die Partie.

Endspiel: Sehr sauber verwertet, typisch „Mephisto-Style“: technisch, ohne Risiko.

Wenn du magst, können wir uns einen konkreten Moment mit Engine-Schärfe rauspicken (z.B. vor 29…b5 oder um Zug 36–40) und schauen, ob es für Schwarz eine zähere Verteidigung gab.

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Alt 25.02.2026, 23:43
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Round "7. 19"
*Le5 0-0

[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.25"] [Round "7. 19"] [White "Fidelity Kishon Cheester 7.2 MHz"] [Black "Mephisto Modena 8 MHz"] [Result "1/2-1/2"] 1. d4 d5 2. c4 e5 3. dxe5 d4 4. Nf3 Nc6 5. g3 Bg4 6. Bg2 Qd7 7. O-O O-O-O 8. Re1 Be6 9. Nbd2 Bb4 10. Qa4 Nge7 11. a3 Bxd2 12. Bxd2 Ng6 13. Qb3 h6 14. e3 d3 15. Bc3 Bg4 16. Nd2 Rhe8 17. f3 Bh3 18. f4 Bxg2 19. Kxg2 Nf8 20. Qd1 Ne6 21. Qf3 Nc5 22. b3 Kb8 23. Rh1 Ne6 24. b4 Ne7 25. Qh5 Nc8 26. c5 g6 27. Qf3 h5 28. a4 h4 29. gxh4 Rh8 30. Qg3 a5 31. b5 Ne7 32. e4 Nxc5 33. Rhg1 Nc8 34. e6 Qxe6 35. Bxh8 Nxe4 36. Nxe4 Qxe4+ 37. Qf3 Qxf3+ 38. Kxf3 Rxh8 39. Rgd1 Nd6 40. Rxd3 Rxh4 41. Rd2 Ka7 42. Rc1 Kb6 43. Re1 g5 44. fxg5 Rxa4 45. Re7 Rc4 46. Rd5 a4 47. h3 a3 48. Rd3 a2 49. Rd1 Kxb5 50. Re2 Rc3+ 51. Kg4 Nc4 52. Ra1 Ne3+ 53. Kh5 Nd5 54. Rb2+ Kc6 55. h4 Nf4+ 56. Kg4 Rc4 57. Kg3 Nh5+ 58. Kh3 Nf4+ 59. Kg3 Nh5+ 60. Kh3 Nf4+ 61. Kg3 1/2-1/2


♟️ Eröffnungsphase – Blackmar‑Diemer‑Struktur, aber mit …e5!
1. d4 d5 2. c4 e5!?

Das ist ein Albin‑ähnliches Gambit, aber über eine andere Zugfolge.
Schwarz opfert einen Bauern für Entwicklung und Initiative.

3. dxe5 d4 4. Nf3 Nc6 5. g3 Bg4 6. Bg2 Qd7

Beide spielen logisch:

Weiß: nimmt den Bauern, entwickelt sich solide, fianchettiert.

Schwarz: schnelle Entwicklung, Druck auf e5 und d4, typische Gambit‑Ideen.

Objektiv: leichter Vorteil Weiß, aber Schwarz hat Kompensation.

♟️ Mittelspiel – Beide Seiten manövrieren, Stellung bleibt scharf
7. O‑O O‑O‑O 8. Re1 Be6 9. Nbd2 Bb4 10. Qa4 Nge7

Schwarz rochiert lang und spielt auf Angriff.
Weiß stellt die Dame aktiv, aber Schwarz hat gute Felder.

11. a3 Bxd2 12. Bxd2 Ng6

Schwarz gibt freiwillig das Läuferpaar – ungewöhnlich, aber nicht schlecht, weil Weiß noch nicht harmonisch steht.

14. e3 d3!

Sehr stark von Schwarz: der Bauer auf d3 ist ein Störkeil, der Weiß Entwicklung erschwert.

15. Bc3 Bg4 16. Nd2 Rhe8

Schwarz hat volle Entwicklung, Weiß steht etwas gedrückt.

♟️ Kritischer Abschnitt – Weiß befreit sich, Schwarz verliert den Faden
17. f3 Bh3 18. f4 Bxg2 19. Kxg2 Nf8

Hier verliert Schwarz etwas Initiative:

Bxg2 nimmt den aktiven Läufer, aber gibt Weiß das Läuferpaar zurück.

Schwarz steht immer noch solide, aber der Druck ist weg.

21. Qf3 Nc5 22. b3 Kb8 23. Rh1 Ne6 24. b4 Ne7

Schwarz beginnt zu manövrieren ohne Plan.
Weiß gewinnt Raum am Damenflügel.

♟️ Erster Wendepunkt – Weiß übernimmt Initiative
26. c5!

Sehr stark: Weiß sperrt den Läufer c8 ein und gewinnt Raum.

27…h5 28. a4 h4 29. gxh4 Rh8

Beide Seiten spielen auf Angriff, aber Weiß hat die besseren Hebel.

31. b5 Ne7 32. e4!

Weiß öffnet die Stellung im richtigen Moment.

♟️ Taktischer Schlagabtausch – Material wird getauscht
32…Nxc5 33. Rhg1 Nc8 34. e6 Qxe6 35. Bxh8 Nxe4

Beide Seiten spielen korrekt:

Weiß gewinnt Bauern zurück

Schwarz versucht Gegenspiel über die e‑Linie

36. Nxe4 Qxe4+ 37. Qf3 Qxf3+ 38. Kxf3

→ Ausgleichendes Endspiel
Material:

Weiß: Turm + Läufer + Bauern

Schwarz: Turm + Springer + Bauern

Struktur: ungefähr gleich

Aktivität: ausgeglichen

♟️ Endspiel – Beide spielen korrekt, Stellung ist totremis
39. Rgd1 Nd6 40. Rxd3 Rxh4 41. Rd2 Ka7 42. Rc1 Kb6

Schwarz aktiviert König, Weiß hält Linien.

44. fxg5 Rxa4 45. Re7 Rc4 46. Rd5 a4

Schwarz versucht den a‑Bauern zu pushen – logisch.

47. h3 a3 48. Rd3 a2 49. Rd1 Kxb5

Beide Seiten spielen aktiv, aber niemand kommt durch.

50. Re2 Rc3+ 51. Kg4 Nc4 52. Ra1 Ne3+ 53. Kh5 Nd5

Schwarz blockiert, Weiß hält alles zusammen.

55. h4 Nf4+ 56. Kg4 Rc4 57. Kg3 Nh5+

→ Dauerschach
Weiß kann nicht entkommen, Schwarz kann nicht mehr gewinnen.

1/2–1/2

🧩 Gesamtfazit
✔️ Eröffnung:
Scharf, aber korrekt gespielt. Schwarz hat Kompensation für den Bauern.

✔️ Mittelspiel:
Schwarz verliert etwas Initiative, Weiß übernimmt Raum und Aktivität.

✔️ Taktikphase:
Beide spielen sauber, Material gleicht sich aus.

✔️ Endspiel:
Objektiv totremis – beide Seiten spielen fehlerfrei.

🎯 Kein Gerät hatte realistische Gewinnchancen
Die Partie ist ein gutes Beispiel für:

frühe Gambit‑Initiative von Schwarz

strategische Raumgewinne von Weiß

korrektes Abwickeln ins Remis.

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Alt 26.02.2026, 13:04
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Round "8. 22"
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[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.25"] [Round "7. 22"] [White "Fidelity Kishon Cheester 7.2 MHz"] [Black "Mephisto Nigel Short"] [Result "1/2-1/2"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nf6 3. d4 Nxe4 4. Bd3 d5 5. Nxe5 Bd6 6. O-O O-O 7. c4 Bxe5 8. dxe5 Nc6 9. Bf4 Be6 10. Qh5 f5 11. Na3 Qe7 12. cxd5 Bxd5 13. Bc4 Bxc4 14. Nxc4 Rae8 15. f3 Nc5 16. Rad1 Nd7 17. Rd5 Nb6 18. Nxb6 axb6 19. a3 g6 20. Qh6 Rd8 21. Bg5 Qf7 22. Rxd8 Nxd8 23. Bf6 Ne6 24. Re1 Qd7 25. b3 Qd4+ 26. Qe3 Qb2 27. a4 Nc5 28. Be7 f4 29. Qe2 Qxe2 30. Rxe2 Rf7 31. Bxc5 bxc5 32. e6 Re7 33. Re5 c6 34. g3 fxg3 35. hxg3 Kg7 36. f4 h5 37. Rxc5 Rxe6 38. Kf2 Kf6 39. a5 Re4 40. Rc3 Re7 41. Re3 Rd7 42. Kf3 Rd5 43. b4 c5 44. bxc5 Rxc5 45. Ra3 Kf5 46. Ke3 Rb5 47. Kd4 h4 48. gxh4 Rb4+ 49. Kd5 Kxf4 50. Ra1 Kg3 51. Kc5 Rxh4 52. Rg1+ Kf4 53. Rf1+ Ke5 54. Rf7 Ra4 55. Kb5 Ra3 56. Re7+ Kd5 57. Rxb7 Ke5 58. a6 Kf5 59. Rf7+ Ke6 60. Rf4 Rb3+ 61. Ka5 Rb8 62. a7 Ra8 63. Kb6 g5 64. Re4+ Kf5 65. Ra4 g4 66. Kb7 Rg8 67. Ra5+ Ke4 68. a8=Q Rxa8 69. Rxa8 Ke3 70. Kc6 Kf2 71. Ra2+ Kf1 72. Ra3 Kf2 73. Kd5 g3 74. Ra2+ Kf3 75. Ra6 g2 76. Ra3+ Kf2 77. Ra2+ Kf3 78. Ra1 Kf2 79. Kd4 g1=Q 80. Rxg1 Kxg1 1/2-1/2


Eröffnungsphase: Russisch mit 3.d4 – scharf, aber korrekt gespielt
Die Partie beginnt mit einer bekannten Nebenvariante der Russischen Verteidigung:

1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4 Sxe4 4.Ld3 d5 5.Sxe5 Ld6

Beide Programme spielen die Theorie sauber.

Weiß rochiert früh, Schwarz ebenfalls – die Stellung bleibt symmetrisch, aber taktisch geladen.

7.c4 Bxe5 8.dxe5 Sc6 9.Lf4 Le6

Bis hierhin ist alles spielbar. Weiß hat etwas Raum, Schwarz solide Entwicklung.

⚡ Kritischer Moment 1: 10.Qh5?! – Angriffsidee, aber objektiv zweifelhaft
10.Dh5 f5

Weiß versucht, Druck gegen f7/h7 aufzubauen.

Schwarz reagiert korrekt: …f5 ist thematisch und gut.

Nach 12.cxd5 Lxd5 13.Lc4 Lxc4 14.Sxc4 steht Schwarz bequem.

♟️ Mittelspiel: Schwarz übernimmt Initiative
15.f3 Sc5 16.Td1 Sd7 17.Td5 Sb6 18.Sxb6 axb6

Weiß tauscht den Springer auf b6, aber Schwarz erhält das Läuferpaar und offene Linien.

Objektiv hat Schwarz hier leichten Vorteil.

20.Qh6 Td8 21.Bg5 Df7 22.Txd8 Sxd8

Weiß tauscht die Türme, aber Schwarz verbessert seine Figuren.
Die Stellung ist nun:

Weiß: solide, aber etwas passiv

Schwarz: aktiver, bessere Bauernstruktur

⚡ Kritischer Moment 2: 24.Re1 Qd7 25.b3 Qd4+ 26.Qe3 Qb2
Schwarz spielt energisch auf Aktivität.
Weiß verteidigt sich jedoch präzise.

�� Übergang ins Endspiel: Ausgleich
Nach 29.Qe2 Qxe2 30.Rxe2 Rf7 entsteht ein reines Schwerfiguren‑Endspiel mit:

symmetrischer Struktur

leichten Aktivitätsvorteilen für Schwarz

Aber: kein realer Gewinnweg.

♜ Endspielphase: Beide Seiten spielen korrekt
Ab 31.Bxc5 bxc5 32.e6 wird klar:

Weiß schafft einen Freibauern, der Schwarz beschäftigt

Schwarz hat Gegenspiel über die offenen Linien

Die Folgezüge zeigen präzises Spiel beider Programme:

Schwarz aktiviert König und Türme

Weiß hält den a‑Freibauern am Leben

Schwarz blockiert alles rechtzeitig

Die Stellung nach 40…Re7 ist objektiv totremis.

♟️ Technisches Remis: Turmendspiel mit symmetrischen Bauern
Ab 45.Ra3 Kf5 46.Ke3 Rb5 47.Kd4 ist klar:

Beide Seiten haben keine realen Gewinnchancen

Die Türme sind aktiv

Die Bauernstruktur ist ausgeglichen

Freibauern werden gegenseitig neutralisiert

Der Rest ist korrektes Abspielen bis zum Zugwiederholungs‑Remis.

�� Gesamtbewertung der Partie
Was Weiß gut gemacht hat
Solide Eröffnung, trotz des etwas spekulativen 10.Dh5

Sehr präzise Verteidigung im Mittelspiel

Der e‑Freibauer war eine starke Ressource

Was Schwarz gut gemacht hat
Sehr gute Aktivität nach der Eröffnung

Druckspiel gegen die weißen Schwächen

Saubere Endspieltechnik

Kritische Momente
10.Dh5?! war der einzige echte Ungenauigkeitspunkt von Weiß

Schwarz hätte nach 15.f3 Nc5–Nd7–Nb6 vielleicht energischer spielen können

Ab Zug 30 war die Stellung objektiv ausgeglichen

Objektive Bewertung
≈ 0.00 – eine korrekte, saubere Remispartie zweier starker Programme.

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Geändert von Boris (26.02.2026 um 15:38 Uhr) Grund: Rundennummer auf 8 geändert
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  #30  
Alt 28.02.2026, 13:26
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AW: 3‑Gruppen‑Aktivturnier – Fidelity vs. Mephisto vs. Novag/Saitek

Round "8. 23"


[Event "fimenosa"] [Site "W"] [Date "2026.02.26"] [Round "8. 23"] [White "Fidelity Master 2265"] [Black "Novag Zirkon II"] [Result "1-0"] 1. e4 d5 2. exd5 Nf6 3. d4 Nxd5 4. c4 Nb6 5. Nf3 Bg4 6. Be2 e6 7. O-O Nc6 8. b3 Bxf3 9. Bxf3 Nxd4 10. Bxb7 Rb8 11. Be3 Rxb7 12. Qxd4 Be7 13. Qe4 Qc8 14. Nc3 O-O 15. c5 Bf6 16. Rac1 Bxc3 17. cxb6 Bb2 18. Rc2 f5 19. Qc4 Bf6 20. bxa7 Rd8 21. Qa6 e5 22. Rfc1 Be7 23. a8=Q Qxa8 24. Qe6+ Kf8 25. Qxf5+ Kg8 26. Qe6+ Kf8 27. Qxe5 Bd6 28. Bc5 Kg8 29. Qe6+ Kh8 30. Bxd6 cxd6 31. a4 d5 32. Rc3 Rbb8 33. Qg4 Rg8 34. Qd4 Qb7 35. Re1 Rge8 36. Re5 Rec8 37. h3 Rxc3 38. Qxc3 Kg8 39. Qe3 Qd7 40. Re7 Qd6 41. Qa7 Kh8 42. Rxg7 Qh6 43. Rxh7+ Qxh7 44. Qxb8+ Kg7 45. Qc7+ Kg6 46. Qxh7+ Kxh7 47. Kf1 Kg7 48. a5 1-0


Eröffnung: Skandinavisch mit frühem …Nb6 – solide, aber passiv
Die Züge 1.e4 d5 2.exd5 Nf6 3.d4 Nxd5 4.c4 Nb6 führen zu einer bekannten Struktur: Schwarz gibt früh Raum auf, um Figurenentwicklung zu beschleunigen.
Bis hier ist alles normal.

Kritisch wird es ab Zug 8–12:

8.b3 – Weiß bereitet Bb2 vor, solide.

8…Bxf3?! – Der Tausch hilft Weiß eher, weil Schwarz das Läuferpaar abgibt.

9…Nxd4?! – Schwarz nimmt einen Bauern, aber die Figuren stehen unkoordiniert.

10.Bxb7! – Stark! Weiß gewinnt den Bauern zurück und öffnet Linien.

11…Rxb7 12.Qxd4 – Schwarz hat zwar Material, aber die Stellung ist instabil.

Hier beginnt der Zirkon zu schwimmen.

Mittelspiel: Weiß übernimmt die Initiative
Ab 14.Nc3 O-O 15.c5 wird klar:

Weiß gewinnt Raum.

Der Läufer auf b7 ist eingesperrt.

Schwarz hat Koordinationsprobleme.

16.Rac1 Bxc3 17.cxb6!
Ein starker Zug: Weiß öffnet Linien und schafft einen Freibauern auf der a‑Linie.

18…f5 – Schwarz versucht Gegenspiel, aber zu spät.

20.bxa7 – Der Freibauer wird zur langfristigen Waffe.

Der kritische taktische Moment
23.a8=Q Qxa8 24.Qe6+!
Weiß opfert die neue Dame sofort wieder – aber nur temporär.

Nach:

25.Qxf5+

27.Qxe5

28.Bc5

hat Weiß:

zwei Bauern mehr,

aktives Figurenspiel,

einen weit vorgerückten a‑Freibauern.

Schwarz ist praktisch verloren.

Endspiel: Technische Verwertung
Der Rest ist sauber:

31.a4 – Der Freibauer marschiert.

33.Qg4 – Aktivität.

42.Rxg7! – Taktischer Schlag, der die schwarze Königsstellung zerstört.

44.Qxb8+ – Materialgewinn.

48.a5 – Der Freibauer entscheidet endgültig.

Schwarz gibt korrekt auf.

Warum der Fidelity klar gewinnt
1. Bessere Koordination
Der Zirkon verliert Zeit mit …Nb6, …Nxd4, …Rb8–b7, …Be7–f6–e7.
Weiß entwickelt harmonisch und nutzt jede offene Linie.

2. Der a‑Freibauer
Der Bauer auf a7/a8 ist der Schlüssel der Partie.
Schwarz kann ihn nie stoppen.

3. Taktische Genauigkeit
Züge wie:

Qe6+

Qxf5

Rxg7

zeigen, dass der Fidelity taktisch überlegen ist.

4. Königssicherheit
Schwarz steht ständig unter Druck, während Weiß rochiert und sicher steht.

Fazit
Eine sehr typische Partie für dieses Duell:

Fidelity Master 2265: Aktiv, taktisch scharf, gute Verwertung.

Novag Zirkon: Solide, aber in dynamischen Stellungen überfordert.

Weiß gewinnt verdient und sauber.

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Egbert (28.02.2026), Tibono (28.02.2026), udo (10.03.2026)
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