
Zitat von
Mapi
So, es ist vollbracht.
In der letzten Partie betreibt der schnelle London noch einmal Kosmetikkorrektur und gewinnt. Die Partie war lange Zeit sehr geschlossen. Zwar versuchte der King immer wieder Öffnungen herbeizuführen, aber die stoische Zurückhaltung des London ließ nicht viel zu. Irgenwann wurde es dann doch offener und es sah nach remis aus, aber der London spielte das Endspiel besser als der King und hat sich dadurch den vollen Punkt geholt.
Endstand nach 30 Runden: 20,5 : 9,5 für den King
Mein Fazit nach dem Wettkampf:
Insgesamt waren die Partien sehr interessant, ich habe bewusst während der Partien auf eine Analyse von Stockfish oder ähnliche Engines verzichet. Die Analysen wurden erst hinterher erstellt. So ist man konzentrierter bei der Partie und kann sie besser verfolgen. Der King spielt im Gegensatz zum London sehr aktives und schönes Schach, immer mit dem Drang die Stellung so schnell wie möglich zu öffnen, wenn es möglich ist. Ganz im Gegensatz dazu spielt der London doch sehr passiv. Selbst wenn er im Mittelspiel bereits kleinere Vorteile erspielt hat, wartet er ab und setzt nicht wirklich nach, das hat ihm einige Punkte gekostet.
Ausserdem ist mir völlig unklar, wie der King taktisch so stark sein, bei einer Brute Force Rechentiefe von 1. Er übersieht aber so gut wie nichts. Erst im Endspiel geht die Brute Force Tiefe fast parallel zur selektiven Suchtiefe mit hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die BruteForce Anzeige die wahren Gegebenheiten wiedergibt.
viele Grüße
Markus
P.S. Die kompletten Partien werde ich nachher nachreichen.
Hallo Markus
Danke für diesen Wettkampf. Der Stil des The King vermag einfach zu gefallen. Und ja, das mit der Brute Force Anzeige hat mich auch schon gewundert. Erstaunlich, dass da noch niemand geforscht hat.

Beste Grüsse
Kurt