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AW: Square Off auf Kickstarter
Alle "großen" Programme hatten mehr oder weniger grausame Kopierschutzmechanismen: M-Chess, Genius, Gideon, Sokrates etc. pp. ... im Gegenteil, bis Fritz 5.32 war Fritz noch ohne Schutz ... und auf eine Verkaufsversion kamen 100 Kopien ... ich erinnere mich, dass ein Dödel eine Version gekauft hat und im ganzen Schachverein rumgereicht hat ... natürlich nur zum Test.
Speziell in der kleinen Zielgruppe "Schachspieler" mit der damaligen Vereinskonzentration blieb den Herstellern gar nichts anderes übrig ... ohne Schutz hätte es gar keinen Fritz 6 mehr gegeben ... so einfach ist das! Insofern muss sich da so mancher Nutzer selbst an die Nase fassen ...
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AW: Square Off auf Kickstarter
Zudem will ich in 20 Jahren in der Lage sein, die heutige Software ggf. in einer VM zu installieren und mich nostalgisch an damals zu erinnern. So wie ich heute Pirates!Gold und Secret of Monkey Island in der Dosbox spiele. In einem Interview wurde SMK gefragt, ob er denn nicht mal über einen besseren Kopierschutz nachgedacht hätte. Doch, meinte er, aber das Problem ist, daß die Cracker sich davon sowieso nicht aufhalten lassen und man stattdessen ausgerechnet die zahlende Kundschaft drangsaliert. Meine Assoziation, genau wie die Raubkopierer-Knastvideos auch nur die nerven, die für den Film gezahlt haben. Guter Mann, dachte ich mir, er hat's verstanden. Außerdem war's seinerzeit die einzige ernsthafte Alternative zu Fritz, wenn man Chessbase meiden wollte. Und jetzt hab ich mich dran gewöhnt, mag DeepShredder, wie es ist, und die neue Version versucht zum Glück auch nicht krampfhaft, innovativ zu sein und alles anders zu machen, sondern sieht genauso aus wie die davor (nur etwas stärker und mit mehr Buch). Eigentlich gibt's ja keinen Grund für mich, die neue Version zu kaufen, aber eben auch keinen, sie nicht zu kaufen - also kaufe ich halt, einfach weil ich's mag. Und damit werd ich wohl nicht der Einzige sein. |
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AW: Square Off auf Kickstarter
Sorry, ja heute ... in der Zeit, von der wir hier reden (Fritz 6 etc. pp.) gab es kein Internet in der heutigen Form und schon gar keine Software zum Download. Also bitte nicht die Situation von vor über 20 Jahren mit heute vergleichen ...
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AW: Square Off auf Kickstarter
Bist Du Dir da sicher?
![]() Viele Kopierschutzmechanismen waren schlimm uns schränkten die normale Nutzung ein. Erst mit der CD wurde es besser. Wobei gerade unter Windows Probleme auftraten wenn mehr als ein Programm das CD-Laufwerk haben wollte... |
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AW: Square Off auf Kickstarter
Fritz 5.0 war nicht ohne Legitimation nutzbar. Fritz 5.32 war meines Wissens erst ohne Einschränkungen nutzbar, als es Fritz 6, Fritz 7 gab. Beispiel: Wenn Fritz 6 nach der CD verlangte, man diese aber nicht einlegte, konnte man immerhin problemlos Fritz 5.32 starten.
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AW: Square Off auf Kickstarter
Yep, eigentlich schon ... soll ich nachschauen? Kann ich Anfang der Woche gerne machen. Ich meine, dass erst mit Fritz 6 ein Kopierschutz kam.
Die Schutzmechanismen mit "Lizenz von der Diskette auf die HD übertragen" waren einfach nur schlimm (und ich bin auch nicht sicher, ob heute noch haltbar) ... vor allem in den ersten Versionen von MChess ... ein Fehler, und das Programm war unbrauchbar und der Käufer einer 199,- DM Software war auf das Goodwill von Marty Hirsch (später vom Importeur / Händler) angewiesen, eine neue "Lizenz" zu bekommen ... gegen Einsendung der Originaldiskette ... Wer weiß, wie empfindlich Diskette sind und wie leicht hier Datenverlust droht bzw. auf Dauer unvermeidbar ist, dem konnte nur grausen ... besser wurde es dann mit Einführung der CD ... einige Programme benötigten bei jedem Start die CD, andere wollten sie bei jedem x-ten Start ... so wurde der Nutzer vieler Programme zum DJ ... Aus Sicht der ehrlichen Nutzer war all das eine Zumutung, da gibt es keine zwei Meinungen und vor allem Programme wie MChess oder Sokrates haben es übertrieben, wobei die frühen Versionen von Genius oder Gideon auch nicht besser waren ... und es gab ja auch Ausnahmen, wenngleich nur wenige, wie Rexchess, die keinen Schutz hatten ... Aber wie ich schon oben schrieb, Schuld war zu einem guten Anteil der User, leider wahr ... wie gesagt, ich war damals im Schachverein und ein Mitglied brachte "den Fritz" mit .... jeder hat ihn sich "ausgeliehen" ... klar, nur mal ausgeliehen ... wenngleich man ja immer von der "guten alten Zeit" spricht, in Bezug auf das Thema Urheberrecht und Unrechtsbewusstsein war sie gewiss nicht besser als heute ... anstatt froh zu sein, nicht mehrere Tausend Mark für einen neuen Schachcomputer ausgeben zu müssen, sondern neue Programme zwischen 100,- und 200,- DM zu bekommen, wurden Wege gesucht, wie es noch billiger geht ... was gab es nicht für Tricks und Programme, um normale Schutzmechanismen zu überlisten ... also wurde immer weiter aufgerüstet ... Und ich erinnere mich noch an die Diskussion bei ChessBase zur Einführung eines Kopierschutzes ... aber ohne ihn hätte man dort das Projekt Fritz bzw. Schachsoftware einstellen müssen ... und ganz ehrlich, jeder, der es damals auch nur still geduldet hat, wenn in seinem Umfeld Fritz und Co "verliehen" wurden, hat das mit zu verantworten und durfte sich nicht beschweren ... Heute, im Zeitalter des Neulands, wie es unsere Bundesraute nennt, ist das alles wesentlich entspannter geworden ... man kann sich das neuste Programm binnen Sekunden aus dem Netz laden, online einen Lizenzschlüssel erwerben, der wesentich weniger restriktiv ist, als dies damals der Fall war ...
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AW: Square Off auf Kickstarter
Zumindest hat Fritz 6 einen Kopierschutz, war nämlich mein erstes (und zugleich letztes) PC-Programm das ich mir kaufte.
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Schach ist das Spiel, das die Verrückten gesund hält. (Albert Einstein) |
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