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Alt 16.01.2014, 20:04
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udo udo ist offline
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 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen
Wahrscheinlich habe ich mich vertan, Udo.
Ich ließ meinen IIIer (6,1 MHz) noch einmal rechnen und komme jetzt auf die 1419 Knoten, die Du auch hattest.
Ich habe es auch noch einmal mit Mephisto III modular ( 8Mhz ) a und b Version getestet. Beide berechnen 1419 Stellungen (Knoten?) in 2:02 Minuten.


Ich habe einmal die Berechnung (nach mehrmaligen Versuchen) nach dem 4. Halbzug gestopt, soweit möglich, genau bekommt man das nicht hin. Da hatte er 184 Knoten berechnet. Rechentiefe 5_01 . Bei Rechentiefe 5_00 wären es vielleicht ~180 Knoten. Kommt der Sache vielleicht schon näher, obwohl ja eigentlich immer noch zuviel. Bei 6 HZ sind es ~ 366 Knoten, bei 7 Hz ~420 Knoten. Was er dann noch bis in den 21 Halbzug weiterberechnet, obwohl doch gar nichts mehr zu berechnen geht, weiß ich auch nicht.
Lass ich in auf Problemstufe 5 Halbzüge rechnen, kommt er auf realistischere ca. 62 Knoten.

Ich selber komme allerdings auf 57 mögliche Züge 3x3x3x2 + noch 3 verbleibende möglichkeiten, die er im 3. Zug korrekterweise anzeigt. 1 für sich, einen für Schwarz, und 1 für die Feststellung, das danach nichts mehr geht.

Was ist eigentlich der Unterschied, zwischen Knoten berechnen und Stellungen berechnen?

Gruß, Udo

Geändert von udo (16.01.2014 um 20:44 Uhr)
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Wolfgang2 (17.01.2014)
  #2  
Alt 17.01.2014, 07:00
Benutzerbild von Solwac
Solwac Solwac ist offline
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 Zitat von udo Beitrag anzeigen
Was ist eigentlich der Unterschied, zwischen Knoten berechnen und Stellungen berechnen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten der Berechnung und keine wirklich einheitliche Definition.

Es gibt Programme, die zählen jedes Mal wenn die Suche aufgerufen wird um entweder eine Bewertung zu liefern oder die möglichen Züge in der Stellung durch zu probieren und dabei wieder die Suche aufzurufen. Eine andere Zählweise ist die Ausführung eines Zuges auf dem internen Brett.

Die Unterschiede sind an sich klein, aber die Zahl der Suchaufrufe wird dann deutlich kleiner als die Zahl der ausgeführten Züge, wenn diese auch illegale Züge zählen. Der Zuggenerator liefert meist nur "pseudolegale" Züge, d.h. es muss jedes Mal noch getestet werden ob der Zug denn wirklich möglich ist. Für Schwarz am Zug werden also auch immer wieder die Züge Ka8, Ka7, Kxb7, Kc8 und Kc7 ausprobiert. Wenn die Suche sie dann ausprobiert wird jedes Mal festgestellt, dass der Zug nicht legal ist und weiter geht es. Werden diese Züge aber mitgezählt, dann steigt die ausgewiesene Zahl der Knoten aber es ist nicht mehr so ohne weiteres nach zu zählen.

Diese Art der Zuggenerierung wird übrigens aus Effizienzgründen gewählt. Es ist tatsächlich schneller pseudolegale Züge zu generieren und später von der Suche zu verwerfen als gleich nur legale Züge zu generieren. Eine Ausnahme sind Züge wo der eigene König im Schach steht. Hier kann durch etwas mehr Programm die Ausführung beschleunigt werden.
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