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Alt 24.11.2012, 15:19
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AW: Stromversorgung Exclusive-Bretter

 Zitat von udo Beitrag anzeigen
Ich dachte auch , das es gut wäre, wenn man dieses Umschalten von 5 auf 6 Volt oder von 6 auf 5 Volt von außen machen könnte. Allerdings müsste man dann wohl oder übel an seinem Brett herumschneiden, fräsen osder bohren. Ist wohl nicht für jeden annehmbar. Aber praktisch wäre es für die, die öfter die Module wechseln möchten.
Ich verstehe, dass man mitunter gerne von außen umschalten möchte. Aber dann müsste man von außen Löcher bohren, etc. Beim Modular wäre das relativ einfach möglich, wenn man es hinten im Batteriefach anbringt, kann dann aber keine Batterien mehr einsetzen. Beim Exclusive wird es sehr schwierig, aber nicht unmöglich.

Ich möchte aber trotzdem dringend aus Sicherheitsgründen davon abraten. Erfahrungsgemäß kommt es sonst irgendwann zu Dummheiten, ähm, menschlichem Versagen.

Wie schnell ist beim Umschalten von außen die falsche Spannung eingestellt, und das kann bei einigen Modulen gefährlich werden; bei vielen merkt man es möglicherweise lange nicht, weil sie nicht gleich sensibel reagieren, aber mit der Zeit könnte es zu Schäden kommen. Ich rate daher dringend von äußerlich zugänglichen Spannungsumschaltern ab.

Ich habe folgende Lösung gewählt: meine Bretter sind meist fest auf 5 V, einige wenige auf 6 V eingestellt, oder sie haben diesen internen Umschalter (siehe Beitrag #22), aber keinen äußeren Umschalter.

Im Einschubfach fürs Tastenmodul (ich bin Rechtshänder, also innen im rechten Fach) befindet sich vorne ein Aufkleber, auf dem die jeweilige Spannung des Brettes zu lesen ist. Wenn ich also ein Modul wechsele und einschiebe, stoße ich automatisch auf diesen Hinweis und weiß wenigstens, ob ich im richtigen Brett bin. Bei bestimmten Modulen, die empfindlich auf mehr als 5 V reagieren können, habe ich zusätzlich auf das Modul einen Warnaufkleber angebracht (z.B. auf ein auf 5 V umgestelltes MM II). Es könnte ja mal sein, dass meine Erben diesen zarten Hinweis brauchen und ich nicht mehr in der Lage bin, mich darum zu kümmern. Die umschaltbare Variante befindet sich wie gezeigt intern im Spannungsregler, draußen klebt ein entsprechender Aufkleber, damit ich dieses Brett gleich finde. Das ist ein Modular, weil ich das sehr einfach öffnen und umschalten kann. Beim Exclusive ist das Öffnen zu aufwendig, und daher nicht zu empfehlen.

Zu dem Thema hatte ich gerade dieser Tage mal wieder ein Musterbeispiel, wie man Blödsinn machen kann. Steffen übergab mir ein Modularbrett, das er irgendwo her hatte, mit der Bemerkung, dass laut Vorbesitzer der Spannungsregler kaputt sei. Es war aber ganz was anderes: Jemand hatte den Spannungsregler weitgehend ausgelötet und die Eingangsspannung von der Buchse direkt auf die Module gehen lassen. Offenbar wurde dann ein geregeltes Netzteil von außen angeschlossen und versorgte das Brett mit geregelten 5 oder 6 V. So kann man es technisch natürlich machen, und das geht einfach. Natürlich war am Brett keinerlei Hinweis angebracht. Das heißt, wenn ein Ahnungsloser ein Standardnetzteil verwendet, kommen seine Module in tödliche Gefahr, weil dann z.B. beim HG 5001 volle 12-14 V (soviel hat das Ding effektiv) aufs Modul gehen. EXITUS

Fehler 1 bei diesem Umbau: kein Warnhinweis.
Fehler 2: trotz Umbau die alte Buchse belassen, so dass man versehentlich die üblichen Stecker mit viel zu hoher Spannung einstöpseln kann. Ich hätte in solch einem Fall auch die Buchse geändert, zusätzlich zum Warnhinweis, weil man irgendwann einen dummen Tag oder einen ahnungslosen Nutzer hat.

Ich gebe also den Rat, einmal sauber mit Aufklebern zu dokumentieren, was Sache ist, und außerdem für "schlechte Tage" technisch vorzusorgen. Zum Beispiel weiß ich, dass Micha beim Umbau des Atlanta auf 6 V eine spezielle Buchse für den Direktzufluss von vorgeregelter Spannung einbaute, damit ein Irrtum schon technisch ausgeschlossen wird. Nur so narrensicher sollte man es machen.

Zum Abschluss ein Bild, wo der Mephisto Diplomat Advanced Travel Chess eine Strombuchse erhielt. Das ist hier ein Mini-Klinkenstecker, über den spannungsstabilisierte 4 bis 5 V von außen zugeführt werden. Diesen Steckertyp verwende ich nur bei diesem Gerät, um Fehlbedienung auszuschließen.



Grüße
Walter
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Alt 24.11.2012, 21:24
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AW: Stromversorgung Exclusive-Bretter

Na, ich denke , da hast Du recht. Und gut beschrieben. Ohne genaue Kennzeichnung kann man sich da schnell die wertvollen Module zerschießen. Ich persönlich habe ja nur drei Bretter, von daher kann ich die ganz gut auseinanderhalten
Aber was meinst Du mit dem Einschubfach vom Tastenmodul. Die Module kann man doch überall einstecken. Links, rechts und in der Mitte. Oder hast Du das für dich so gehalten, das du das Tastenmodul immmer rechts hast?

Gruß, Udo
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  #3  
Alt 27.11.2012, 23:46
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AW: Stromversorgung Exclusive-Bretter

Hallo Udo,

ich habe den Aufkleber bei meinen Geräten jeweils beim Einschub des Tastaturmoduls angebracht (weil zumindest ich die richtige Voltzahl am ehesten mit einem Tastaturmodul und nicht mit dem Display verbinde). Das ist bei mir halt immer der rechte Einschub. Ich gehe davon aus, dass ein anderer, der das Modul links montieren möchte, es erst auf der rechten Seite herausziehen muss

Man kann natürlich auch bei jedem der 3 Einschübe einen Aufkleber anbringen, aber ob das dann noch etwas nützt, wenn es einer bis dahin nicht kapiert hat? Irgendwo hört meine Verantwortung dann auf


Grüße
Walter
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