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  #1  
Alt 02.01.2012, 21:43
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Nun, rechnerisch sollten es maximal 30mA sein bei 9V Netzspannung und 270mW Maximalleistung.

Problem bei den Billigknipsen ist meistens, dass sie eine zu hohe Spannung erwarten für eine funktionsfähige Batterieanzeige. Das kann durchaus unter 1,25 V bei einer Zelle bereits schon nicht mehr funktionieren. Bei Billigakkus geht die Spannung unter Last oft schnell in die Knie, Abhilfe schaffen da meistens gute LSD-Akkus wie die eneloop. Deren Spannung bricht erst ganz zum Schluss ein.
Bei meiner Canon-Digicam war z.B. die Originalfirmware viel zu hoch eingestellt und meldete bereits leere Akkus, wenn diese noch halbvoll waren. Natürlich wollte sie sich dann immer sofort abschalten.
Abhilfe schafften hier anfangs eneloop-Akkus und später dann eine im Netz verfügbare Alternativfirmware mit vernünftiger Einstellung, die die Kamera gewaltig aufbohrt.

Die Anzeige am Atlanta ist nach genau 32 Stunden zusammengebrochen. Jetzt messe ich die Restkapazität der einzelnen Zellen. Da bin ich mal gespannt.

Nachtrag:
Na das ging schnell. Keine der 6 Zellen hatte noch mehr als 10mAh zu bieten
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Grüße aus München
Manfred

Geändert von mb1 (02.01.2012 um 21:59 Uhr) Grund: Nachlieferung Kapazitätsmessung
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Supergrobi (02.01.2012)
  #2  
Alt 03.01.2012, 01:47
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Hmm, dann hat der Atlanta allerdings rund 78mA aus den Akkus gesaugt - vorausgesetzt, die Kapazität von 2500mAh ist bei ihnen noch gegeben. (78mA x 32h = 2496mAh)

Na, ist auch wurscht. Mit Akkus hatte ich ehrlich gesagt noch nie viel Glück. Die Dinger bauen mir viel zu schnell ab, was die Lebenserwartung bei noch akzeptabler Restkapazität angeht. Ich gebe ihnen immer wieder eine Chance, werde aber genauso oft enttäuscht. Eneloops habe ich noch nicht probiert - brauchen die nicht ein spezielles Ladegerät und sind die nicht von vorne herein mit nur 500 Ladezyklen angegeben? Also diese Bedingungen haben mich bisweilen immer abgeschreckt...

Ja, die Firmware spielt sicher eine große Rolle. Meine Billigknipse macht bei Akkus recht schnell schlapp (resp. umgekehrt). Das bleibt bei 0,6V Anfangsdifferenz ja auch nicht aus - wenn Batterien so tief absacken, ist es bei ihnen auch fast vorbei. Um so schlimmer, wenn manche Batterientypen von der Kamera erst garnicht akzeptiert werden. Und wenn ich dann sehe, dass andere, wenngleich hochpreisige Batterien locker 1000 Fotos incl. Blitz mit derselben Kamera zustande bekommen, dann dürfte die Firmware schon ok sein. Aber gut, zwischen Stromfressern wie Digicams und Kleinverbrauchern wie Schachcomputer gibt es schon noch "kleinere" Unterschiede. Während letztere nur wenig Energie, diese aber dafür permanent fordern, wollen die Knipsen nur kurzfristig aber dann ordentlich mit Energie versorgt werden. Das dürfte bei den verschiedenen Akku- bzw. Batterietypen sicher eine nicht untergeordnete Rolle spielen. Gut, dass es Netzteile für unsere Rechenknechte gibt...

Gruß, Wilfried
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  #3  
Alt 03.01.2012, 13:17
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Die Akkus hatten im Schnitt eine gemessene Kapazität von 2398 mAh, was dann 75mA bzw. 540mW bedeuten würde. Das wäre doppelt so hoch als auf dem Gerät angegeben (270mW), was mir schon etwas schleierhaft ist.
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Manfred
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  #4  
Alt 03.01.2012, 15:19
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Vielleicht hat der Hersteller im Rahmen seiner überwältigenden Kreativität die Leistungsaufnahme in der Ruhephase gemessen?

Gruß, Wilfried
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