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  #1  
Alt 23.02.2010, 05:56
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blaubaer blaubaer ist offline
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AW: DGT-Brett mit intergiertem Schachcomputer ! ? ! ?

Hallo,

Figurenerkennung hat schon seinen Reiz für mich und das Revelation Chess Board ist ja z.Z. immerhin 200,-- Euro teuerer als der Zielpreis von 3000,-- Euro inkl. Figurenerkennung für das "DGT-Revelation-Brett" (wenn es denn in einem Jahr zu dem Preis kommt!), aber die Preise sind schon astronomisch hoch. Aber so kommt das DGT-Board nun doch zu seinen LEDs . Sambark kann sich freuen - Träume werden war...

Ich für meinen Teil "schleiche" ja jetzt schon immer wieder um das Revelation Modulset bzw. Chessboard herum und kann mich nicht entscheiden (Preis<>Technik/Design)!

Ich versenke mein Geld momentan auch lieber in den Mysticum - ist nicht so teuer und bringt Spass!

Gruß, Michael
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Es ist besser, die Steine seines Gegners zu opfern. (S.G. Tartakower)

Geändert von blaubaer (23.02.2010 um 12:56 Uhr)
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  #2  
Alt 23.02.2010, 09:17
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Lächeln AW: DGT-Brett mit intergiertem Schachcomputer ! ? ! ?

Hallo Michael,

Sambark wartet zuerstmal ab. 1. Ob´s wirklich zu dem Schachcomputer wie beschrieben kommt und 2. Er zahlt nicht jeden Preis, der ausgerufen wird.
Wenn DGT einen angemessenen Preis nimmt, werden auch die Stückzahlen verkauft werden können, dass er sich für DGT rechnet. Ansonsten bleibt es ein kostspieliges Prestige Objekt. Sowohl für DGT als auch für den Käufer!
Die Realität holt den Herren Marketingexperten schon rechtzeitig das Brett vorm Kopf.

Hoffnungsvolle Grüße
Mike
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  #3  
Alt 23.02.2010, 09:45
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AW: DGT-Brett mit intergiertem Schachcomputer ! ? ! ?

Hallo Michael,

 Zitat von blaubaer Beitrag anzeigen
Figurenerkennung hat schon seinen Reiz für mich
Das sehe ich wieder eher nur als zusätzliche Fehlerquelle! (hatte schon mal derartige Probleme (thermisch bedingt) mit einem R30)

Interessant ist es allenfalls für Stellungstests, weil das Aufbauen der Stellung um einiges einfacher und schneller vonstatten geht als mit konventioneller Technik. Aber wer macht denn immer nur Stellungstests?
Zitieren:
und das Revelation Chess Board ist ja z.Z. immerhin 200,-- Euro teuerer als der Zielpreis von 3000,-- Euro inkl. Figurenerkennung für das "DGT-Revelation-Brett" (wenn es denn in einem Jahr zu dem Preis kommt!), aber die Preise sind schon astronomisch hoch.
finde ich auch! Und ich denke mal, dass Ruud den Kreis der Interesssenten, die bereit sind, solche Summen auszugeben, schon ziemlich abgegrast hat. Die Zeiten, in der man (als "Normalschachspieler", nicht als Sammler) für ein Topgerät diese Unsummen gezahlt hat, dürften vorbei sein. Vor 20 Jahren war die höchstmögliche Spielstärke noch ein Thema und man musste halt soviel hinblättern, wenn man das stärkste Gerät haben wollte. Aber in Zeiten, in denen Freeware-Engines selbst den weltbesten Spielern praktisch keine Chance mehr lassen, ist das kein Argument mehr...

Zitieren:
Ich versenke mein Geld momentan auch lieber in den Mysticum - ist nicht so teuer und bringt Spass!
Gibs doch zu, dir macht der Zusammenbau mehr Spaß als das Spielen !


viele Grüße,
Robert
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  #4  
Alt 23.02.2010, 11:08
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AW: DGT-Brett mit intergiertem Schachcomputer ! ? ! ?

Hallo Robert,
in einem Punkt möchte ich Dir widersprechen. Das DGT Brett hat einen weiteren Vorteil: Du kannst die Figuren schleifen und kannst optimal blitzen. Ich denke, jeder, der schon einmal einen R30 bespielt hat, weiß, was ich meine. Das "Feeling" beim Ziehen der Figuren ist einfach einmalig. Und die heutige Elektronik ist nicht mehr so fehleranfällig. Außerdem ist fast davon auszugehen, daß die Firma DGT noch länger existiert und Support bieten wird.

Was den Preis betrifft, 100% Zustimmung! Sorry, ein gutes DGT Brett mit schönen Figuren kostet im Verkauf ca. 700,- Euro, da ist der Gewinn inkl. Zwischenhandel schon eingrechnet. Für einen "kompletten" Schachcomputer braucht es etwas mehr Holz und die Elektronik eines iPods Touch ... dann habe ich sogar einen echten Multitouchscreen und schon 600 MHz sowie 64 GB Speicher ... dann wäre ich aber bei bummeligen 1.000,- bis 1.100,- Euronen ... ok, ein paar Zuschläge für Software und Lizenzen der Programme, dann wäre ein Verkaufspreis von ca. 1.500,- Euro sehr angemessen und 1.749,- Euro schon das Maximum für ein Gerät in Vollausstattung.

Aber 3.000,- Euro? Nicht mit mir! Definitiv nicht. Allerdings muss ich sagen: Wenn ich in dem Preissegment noch einmal einen (neuen) Brettcomputer kaufen würde, dann vermutlich eher von DGT: Einerseits wegen der Figurenerkennung ... aber auch, weil ich eher davon ausgehe, daß dort zukünftig weiterer Support und Weiterentwicklung geleistet wird. Denn wie es mit dem Revelation weitergeht ... wer weiß das schon? Wird es noch Updates geben? Fehlerbereinigungen, weitere Engines und Emulationen?

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich für mich habe meinen Fokus eh mehr in Richtung der Vintage Computer gerichtet ... vielleicht baue ich mir auch noch einen richtig schönen Mysticum ... mit Ebenholzbrett und vielleicht mit Bedieneinheit im Brett ... habe da schon die eine oder andere nette Idee ...

Beste Grüße,
Sascha
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  #5  
Alt 23.02.2010, 13:16
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AW: DGT-Brett mit intergiertem Schachcomputer ! ? ! ?

Hallo Sascha,

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
in einem Punkt möchte ich Dir widersprechen. Das DGT Brett hat einen weiteren Vorteil: Du kannst die Figuren schleifen
Aber was hat das mit der Figurenerkennung zu tun? (ich meine, weil du auch den R30 erwähnst?) Eine entsprechende Verzögerung beim Ansprechen der Feldkontakte ließe sich doch sicherlich auch bei konventioneller Technik realisieren...

Und ich habe mir mit meinen Schachcomputern das Anheben der Figuren so angewöhnt, dass ich mich wegen einem DGT-Brett sicher nicht umstellen würde (und es wohl auch nicht mehr könnte)
Zitieren:
Aber 3.000,- Euro?
Ich denke mal, dass Ruud das Segment mit den Interessenten, die solche Summen für einen Schachcomputer ausgeben wollen/können, bereits ziemlich abgegrast hat.
Die Zeiten, in denen man für den spielstärksten Brettcomputer derartige Summen von Normalschachspielern (also nicht von Sammlern!) verlangen konnte, dürften vorbei sein, seitdem sogar Freeware-Engines den weltbesten Spielern kaum noch Chancen lassen. Damals war die höchstmögliche Spielstärke halt noch ein gewichtiges Argument für solche Preise, heute nicht mehr.

Allenfalls der "Look and Feel" von richtigen Brettern und Figuren kann noch als Argument herhalten, aber dann kann ich auch ein normales DGT-Brett an meinen Rechner anstöpseln! Wobei ich sogar darauf verzichten könnte, denn mMn tut es ein stinknormales Schachbrett, auf dem ich die Züge für den Rechner ausführe, ganz genauso, oder? Warum muss es unbedingt elektronisch sein? Nur um unseren Spieltrieb zu befriedigen?

400 Euro und mehr finde ich für den Luxus, dass ich meine eigenen Züge nicht mehr zusätzlich über den PC eingeben muss, schon etwas viel! Gut, beim Blitzen ist es besser, klar! Aber bei längeren Bedenkzeiten, da kann man geteilter Meinung sein...


viele Grüße,
Robert
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  #6  
Alt 23.02.2010, 18:07
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Hey Leute,

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Das DGT Brett hat einen weiteren Vorteil: Du kannst die Figuren schleifen und kannst optimal blitzen.
Was lese ich da? Figuren schleifen auf einem schönen 3000-Euro-Holzbrett, und das sogar mit zum Teil hoher Geschwindigkeit (Blitzen)? Da muss ich sagen, dass meine Vorstellungen als Liebhaber solcher Geräte anders aussehen.

Aber vielleicht sehe ich alles viel zu eng.

Herzliche Grüße.

Mo Sai
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  #7  
Alt 23.02.2010, 19:40
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 Zitat von Robert Beitrag anzeigen
Aber was hat das mit der Figurenerkennung zu tun? (ich meine, weil du auch den R30 erwähnst?) Eine entsprechende Verzögerung beim Ansprechen der Feldkontakte ließe sich doch sicherlich auch bei konventioneller Technik realisieren...
Nun, die Systeme von Tasc und DGT haben eine Figurenerkennung, gleichzeitig werden alle Felder ständig abgefragt. Somit erzielst Du in der Kombination folgende Vorteile:

Figurenerkennung: Der Computer weiß jederzeit, wo welche Figur steht. Deshalb müssen bei Schlagzügen keine Reihenfolgen eingehalten werden.

Dauerhafte Abtastung: Der Unterschied zum herkömmlichen Brett. Wenn Du bei einem Exclusivebrett den Bauern von a2 nach a4 zu flach über das Brett führst, kann unter Umständen bereits das Feld a3 den Zug registrieren und schon gilt a2-a3 als Zug ... ist so auch beim Bavaria. Der Tasc hingegen fragt ständig alle Felder ab, folglich wird die weitere Bewegung nach a4 ordnungsgemäß registriert und Du hast den gewünschten Zug a2-a4.

Die Kombination aus Figurenerkennung und ständiger Abtastung ist als optimal anzusehen.



 Zitat von Mo Sai Beitrag anzeigen
Was lese ich da? Figuren schleifen auf einem schönen 3000-Euro-Holzbrett, und das sogar mit zum Teil hoher Geschwindigkeit (Blitzen)? Da muss ich sagen, dass meine Vorstellungen als Liebhaber solcher Geräte anders aussehen.

Aber vielleicht sehe ich alles viel zu eng.

Herzliche Grüße.

Mo Sai
Bis jetzt hat sich noch niemand über den Zustand meiner Bretter beschwert. Einerseits ist Filz unter den Figuren und wenn ich blitze, schweben die Figuren mit einem oder zwei Millimetern übers Brett.


By the way ... mittlerweile hat auch Ruud seine Webseite aktualisiert ... tja, warum nur erst jetzt ...

Grüße,
Sascha
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  #8  
Alt 23.02.2010, 13:07
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Hallo Robert,
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Interessant ist es allenfalls für Stellungstests, weil das Aufbauen der Stellung um einiges einfacher und schneller vonstatten geht als mit konventioneller Technik. Aber wer macht denn immer nur Stellungstests?
aus Schachspielersicht du hast recht - ich habe das mehr aus Technikersicht betrachtet...

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ich bin halt schachspielender Bastler und nicht bastelnder Schachspieler

viele Grüße,

Michael
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