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Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: PPC Thinker 54L - Millennium King Normal
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.17"] [Round "1"] [White "PPC Thinker 54L"] [Black "Millennium King Normal"] [Result "1/2-1/2"] [BlackElo "2650"] [ECO "D97"] [Opening "Grünfeld"] [Time "09:42:14"] [Variation "Russian, Alekhine, 8.e5 b5 9.Qb3 Nfd7 10.Be3"] [WhiteElo "2650"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "139"] [WhiteType "program"] [BlackType "program"] 1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 d5 4. Nf3 Bg7 5. Qb3 dxc4 6. Qxc4 O-O 7. e4 a6 8. Be2 b5 9. Qb3 c5 10. dxc5 Nc6 {PPC Thinker 54L out of book} 11. O-O {Millennium King Normal out of book} Be6 12. Qc2 Qc7 13. Rd1 Rfd8 14. Ng5 Nd4 15. Rxd4 Rxd4 16. Nxe6 fxe6 17. Be3 Rd7 18. Qb3 Qc6 19. f4 Kh8 20. Rc1 Rdd8 21. e5 Nd5 22. Bf3 g5 23. fxg5 Bxe5 24. h3 Bxc3 25. Rxc3 e5 26. Bd2 e6 27. Rc1 Rac8 28. g6 hxg6 29. Qd3 Kg7 30. Bg5 Rd7 31. Qe4 Qc7 32. Qg4 Rf8 33. Be4 Rf5 34. c6 Rdf7 35. Bxf5 exf5 36. Qf3 Nf6 37. Qd3 f4 38. Kh2 Kh7 39. Qb3 Kg7 40. Qe6 e4 41. Bh4 e3 42. Kg1 Nh5 43. b4 Nf6 44. Rd1 e2 45. Qxe2 Qxc6 46. Qe5 Qc8 47. Qxf4 Nd7 48. Qg4 Qc7 49. Bg5 Rf5 50. Qh4 Nf6 51. Qh6+ Kf7 52. Rc1 Qd6 53. a3 Qd4+ 54. Be3 Qe5 55. Bc5 g5 56. Bb6 Qd6 57. Be3 Qg3 58. Ba7 Qxa3 59. Rc7+ Ke6 60. Qg7 Qa1+ 61. Kh2 Qe5+ 62. Kh1 Rf1+ 63. Bg1 Rxg1+ 64. Kxg1 Qe1+ 65. Kh2 Ng4+ 66. hxg4 Qh4+ 67. Kg1 Qe1+ 68. Kh2 Qh4+ 69. Kg1 Qe1+ 70. Kh2 {3-fold repetition} 1/2-1/2 Ein wenig Glück für Millennium King, noch ein Remis zu erreichen: Er lag den Großteil der Partie weit zurück, doch Thinker gelang es nie, ihn endgültig zu besiegen. Pocket PC Thinker 5.4L Basierend auf verfügbaren Informationen aus den späten 2000er Jahren zu Schach-Engines für Pocket PCs genoss Thinker 5.4 (einschließlich Versionen wie 5.4A/5.4L) hohes Ansehen; einige Nutzer und Foren zählten sie seinerzeit zu den besten Freeware-Engines für diese Plattform. Soweit ich mich erinnere, konnte der Thinker 5.4L seinerzeit gut mit kommerziellen Schachprogrammen mithalten. Ich würde seine Spielstärke auf dem Dell Axim X51V auf etwa 2450+ ELO schätzen. Millennium Exclusive King Lasker Edition Die Millennium Exclusive King Lasker Edition (veröffentlicht Ende 2018) ist ein erstklassiges elektronisches Schachspiel, das mit Johan de Konings Engine „The King“ ausgestattet ist, welche auf einem ARM Cortex-M7-Prozessor läuft. Es verfügt über ein Schachbrett aus Echtholz mit RFID-Sensorik, 81 LEDs zur Zuganzeige sowie eine leistungsstarke, menschenähnliche Spielweise, die sich ideal für ernsthaftes Training eignet. Es bietet einen erstklassigen, menschenähnlichen und aggressiven Spielstil das eine Spielstärke von über 2500 ELO erreicht. Viele Gruesse Nick |
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AW: Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: PPC Thinker 54L - Millennium King Normal
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.17"] [Round "1"] [White "PPC Thinker 54L"] [Black "Millennium King Normal"] [Result "1/2-1/2"] [BlackElo "2650"] [ECO "D97"] [Opening "Grünfeld"] [Time "09:42:14"] [Variation "Russian, Alekhine, 8.e5 b5 9.Qb3 Nfd7 10.Be3"] [WhiteElo "2650"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "139"] [WhiteType "program"] [BlackType "program"] 1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 d5 4. Nf3 Bg7 5. Qb3 dxc4 6. Qxc4 O-O 7. e4 a6 8. Be2 b5 9. Qb3 c5 10. dxc5 Nc6 {PPC Thinker 54L out of book} 11. O-O {Millennium King Normal out of book} Be6 12. Qc2 Qc7 13. Rd1 Rfd8 14. Ng5 Nd4 15. Rxd4 Rxd4 16. Nxe6 fxe6 17. Be3 Rd7 18. Qb3 Qc6 19. f4 Kh8 20. Rc1 Rdd8 21. e5 Nd5 22. Bf3 g5 23. fxg5 Bxe5 24. h3 Bxc3 25. Rxc3 e5 26. Bd2 e6 27. Rc1 Rac8 28. g6 hxg6 29. Qd3 Kg7 30. Bg5 Rd7 31. Qe4 Qc7 32. Qg4 Rf8 33. Be4 Rf5 34. c6 Rdf7 35. Bxf5 exf5 36. Qf3 Nf6 37. Qd3 f4 38. Kh2 Kh7 39. Qb3 Kg7 40. Qe6 e4 41. Bh4 e3 42. Kg1 Nh5 43. b4 Nf6 44. Rd1 e2 45. Qxe2 Qxc6 46. Qe5 Qc8 47. Qxf4 Nd7 48. Qg4 Qc7 49. Bg5 Rf5 50. Qh4 Nf6 51. Qh6+ Kf7 52. Rc1 Qd6 53. a3 Qd4+ 54. Be3 Qe5 55. Bc5 g5 56. Bb6 Qd6 57. Be3 Qg3 58. Ba7 Qxa3 59. Rc7+ Ke6 60. Qg7 Qa1+ 61. Kh2 Qe5+ 62. Kh1 Rf1+ 63. Bg1 Rxg1+ 64. Kxg1 Qe1+ 65. Kh2 Ng4+ 66. hxg4 Qh4+ 67. Kg1 Qe1+ 68. Kh2 Qh4+ 69. Kg1 Qe1+ 70. Kh2 {3-fold repetition} 1/2-1/2 Ein wenig Glück für Millennium King, noch ein Remis zu erreichen: Er lag den Großteil der Partie weit zurück, doch Thinker gelang es nie, ihn endgültig zu besiegen. Pocket PC Thinker 5.4L Basierend auf verfügbaren Informationen aus den späten 2000er Jahren zu Schach-Engines für Pocket PCs genoss Thinker 5.4 (einschließlich Versionen wie 5.4A/5.4L) hohes Ansehen; einige Nutzer und Foren zählten sie seinerzeit zu den besten Freeware-Engines für diese Plattform. Soweit ich mich erinnere, konnte der Thinker 5.4L seinerzeit gut mit kommerziellen Schachprogrammen mithalten. Ich würde seine Spielstärke auf dem Dell Axim X51V auf etwa 2450+ ELO schätzen. Millennium Exclusive King Lasker Edition Die Millennium Exclusive King Lasker Edition (veröffentlicht Ende 2018) ist ein erstklassiges elektronisches Schachspiel, das mit Johan de Konings Engine „The King“ ausgestattet ist, welche auf einem ARM Cortex-M7-Prozessor läuft. Es verfügt über ein Schachbrett aus Echtholz mit RFID-Sensorik, 81 LEDs zur Zuganzeige sowie eine leistungsstarke, menschenähnliche Spielweise, die sich ideal für ernsthaftes Training eignet. Es bietet einen erstklassigen, menschenähnlichen und aggressiven Spielstil das eine Spielstärke von über 2500 ELO erreicht. Viele Gruesse Nick ich teile Deine Meinung vollkommen. Der King von Johan de Koning unter derf der Millennium - Motorhaube ist ein echtes Highlight und sein Spielstil hat bereits unsere ganze Community begeistern können. Du hattest ja mal vor einiger Zeit mit Micha und Sascha ein Turnier mit den verschiedensten Settings ausgetragen. Es war echt beeindruckend wie sehr man den Charakter des Programms damit verändern kann. ![]() Gruß Egbert |
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Re: AW: Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Hallo Nick,
ich teile Deine Meinung vollkommen. Der King von Johan de Koning unter derf der Millennium - Motorhaube ist ein echtes Highlight und sein Spielstil hat bereits unsere ganze Community begeistern können. Du hattest ja mal vor einiger Zeit mit Micha und Sascha ein Turnier mit den verschiedensten Settings ausgetragen. Es war echt beeindruckend wie sehr man den Charakter des Programms damit verändern kann. ![]() Gruß Egbert Gruss Nick |
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Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: Steinitz - Palm Naum 1.8
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.17"] [Round "1"] [White "Steinitz"] [Black "Palm Naum 1.8"] [Result "1-0"] [BlackElo "2650"] [ECO "D44"] [Opening "Semi-Slav"] [Time "09:28:57"] [Variation "Botvinnik, 6.e4"] [WhiteElo "2650"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "75"] [WhiteType "program"] [BlackType "program"] 1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nf6 4. Bg5 Nbd7 5. Nf3 c6 6. Ne5 {Palm Naum 1.8 out of book} Bd6 7. Nf3 dxc4 8. e4 Qb6 9. e5 Qxb2 10. Bd2 Bb4 11. Rb1 Qa3 12. Rxb4 Qxb4 13. Ne4 c3 14. Nxc3 Nxe5 15. dxe5 Ne4 16. Nxe4 Qxe4+ 17. Be2 O-O 18. Bc3 c5 19. h4 h6 20. Rh3 b6 21. Nd2 Qxg2 22. Rg3 Qh1+ 23. Bf1 Qxh4 24. Rg4 Qh1 25. Rg3 Bb7 26. Qg4 g6 27. f3 Bxf3 28. Nxf3 h5 29. Qf4 Qxf1+ 30. Kxf1 Rad8 31. Qh6 Rd1+ 32. Ke2 Rd7 33. Ng5 f5 34. exf6 Rd2+ 35. Kxd2 Rd8+ 36. Ke2 Rd7 37. Qxg6+ Kh8 38. Qe8# 1-0 Ich denke, angesichts dieser Leistung können wir davon ausgehen, dass Naum 1.8 bei diesem Turnier im unteren Bereich landen wird. Aber wir müssen abwarten – vielleicht lag es einfach daran, dass der alte Steinitz schlichtweg besser war. Wilhelm Steinitz Der in Österreich geborene Wilhelm Steinitz war der erste offizielle Schachweltmeister (von 1886 bis 1894). Als „Vater des modernen Schachs“ bekannt, wandelte er das Spiel vom „romantischen“ Stil des bedingungslosen Angriffs hin zu einem wissenschaftlichen, positionellen Ansatz, der auf der Anhäufung kleiner Vorteile beruhte. Auf der Grundlage moderner Computerauswertungen wird Wilhelm Steinitz’ spielerische Höchstleistung – würde man ihn in die heutige Zeit versetzen – auf einen Elo-Bereich zwischen 2600 und knapp über 2700 geschätzt; einige statistische Modelle verorten seine Dominanz jedoch sogar noch höher. Palm Naum 1.8 Naum 1.8 war – als es Mitte der 2000er-Jahre auf High-End-Palm-PDAs (wie etwa solchen mit ARM-basierten Prozessoren, z. B. dem Palm Tungsten T5 oder TX, 312–416 MHz) lief – eine außergewöhnlich starke Engine, deren Elo-Zahl allgemein in einem entsprechenden Bereich angesiedelt wurde. Viele Gruesse Nick Geändert von spacious_mind (17.03.2026 um 23:25 Uhr) |
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Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: Capablanca - Revelation Hiarcs 13.3
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.17"] [Round "1"] [White "Capablanca"] [Black "Revelation Hiarcs 13.3"] [Result "1/2-1/2"] [BlackElo "2650"] [ECO "C91"] [Opening "Spanish"] [Time "09:41:26"] [Variation "Closed, Bogoljubow, 10.d5"] [WhiteElo "2650"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "183"] [WhiteType "human"] [BlackType "human"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bb5 a6 4. Ba4 Nf6 5. O-O Be7 6. Re1 b5 7. Bb3 d6 8. c3 O-O 9. d4 Bg4 {Capablanca out of book} 10. Na3 {Revelation Hiarcs 13.3 out of book} exd4 11. cxd4 d5 12. e5 Ne4 13. Nb1 Bb4 14. Re3 Ng5 15. Rd3 Bxf3 16. gxf3 Nh3+ 17. Kg2 Qh4 18. Nc3 Bxc3 19. bxc3 Ne7 20. f4 Nxf4+ 21. Bxf4 Qxf4 22. Rg3 f6 23. Rg4 Qh6 24. Qe2 c6 25. exf6 Qxf6 26. Re1 Ng6 27. Qe6+ Kh8 28. Qxf6 Rxf6 29. Kg1 Raf8 30. h4 Kg8 31. h5 Nf4 32. Re5 Nh3+ 33. Kg2 Nxf2 34. Rg3 Rf4 35. Re7 R4f7 36. Re6 Rc8 37. h6 g6 38. Bc2 a5 39. Rg5 b4 40. cxb4 axb4 41. Rg3 Rf4 42. Rf3 Rxf3 43. Kxf3 Kf7 44. Re5 Ne4 45. Bxe4 dxe4+ 46. Ke3 Ra8 47. Rc5 Ra6 48. Kxe4 Ke6 49. Rc4 Rb6 50. Rc5 Kd6 51. Ra5 Rb7 52. Ra4 Kd7 53. d5 Kd6 54. dxc6 Kxc6 55. Ra6+ Kb5 56. Rd6 Re7+ 57. Kf3 Rf7+ 58. Ke3 Ra7 59. Kf4 Kc5 60. Re6 Kd5 61. Re8 Kd6 62. Rd8+ Rd7 63. Rb8 Kc5 64. Rc8+ Kd4 65. Rh8 Rf7+ 66. Kg5 Rc7 67. Kf4 Rf7+ 68. Kg5 Kc3 69. Kg4 Ra7 70. Kg5 Rf7 71. Kg4 Kc4 72. Rc8+ Kd4 73. Re8 Rc7 74. Kf4 Ra7 75. Rd8+ Kc3 76. Ke5 Ra5+ 77. Kf6 Rxa2 78. Rc8+ Kb2 79. Rc7 Ra6+ 80. Ke5 b3 81. Rxh7 g5 82. Kf5 Rb6 83. Kxg5 Rb8 84. Rf7 Kc2 85. h7 b2 86. Rf2+ Kc1 87. Rf1+ Kd2 88. Rf2+ Kc3 89. Rf3+ Kd4 90. Rf4+ Kd5 91. Rf5+ Ke4 92. Rf1 1/2-1/2 Zu Beginn der Partie sah es so aus, als würde Revelation Hiarcs 13.3 das Spiel für sich entscheiden. Doch Capablanca spielte eine Reihe von Zügen, die für den Gegner schwierig zu bewältigen waren und letztendlich zu einer ausgeglichenen Stellung führten. Der positionelle Spielstil erinnerte tatsächlich stark an den großen Capablanca. Letztendlich musste sich „Revelation Hiarcs 13.3“, einer der Favoriten und stärksten Teilnehmer dieses Turniers, mit einem Unentschieden begnügen. José Raúl Capablanca José Raúl Capablanca war ein kubanisches Schachwunderkind und der dritte Schachweltmeister (1921–1927). Aufgrund seiner außergewöhnlichen Stellungsbeherrschung, seines schnellen Spiels und seiner nahezu makellosen Endspieltechnik trug er den Spitznamen „Die menschliche Schachmaschine“. Er lernte Schach im Alter von vier Jahren und blieb von 1916 bis 1924 weitgehend ungeschlagen. Revelation Hiarcs 13.3 Der Schachcomputer „Phoenix Revelation Hiarcs 13.3“, der auf einem PXA255-Prozessor mit 500 MHz lief, erreichte eine SSDF-Wertung von etwa 2772 Elo. Er gehörte zu den Spitzenmodellen unter den dedizierten Schachcomputern und war Teil der HIARCS-13-Serie, die für Analysen und Partien auf hohem Niveau entwickelt wurde. Viele Gruesse Nick |
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Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: P400 King 2.55 - Smyslov
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.17"] [Round "1"] [White "P400 King 2.55"] [Black "Smyslov"] [Result "0-1"] [BlackElo "2650"] [ECO "C59"] [Opening "Two Knights"] [Time "09:42:14"] [Variation "Main Line, 11.d4 exd3 12.Nxd3 Qc7"] [WhiteElo "2650"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "130"] [WhiteType "human"] [BlackType "human"] 1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. Bc4 Nf6 4. Ng5 {Smyslov out of book} d5 5. exd5 Na5 6. Bb5+ c6 7. dxc6 bxc6 8. Be2 h6 9. Nf3 e4 10. Ne5 Bd6 11. f4 Nd5 12. d4 exd3 13. Qxd3 Rb8 14. a3 Qb6 15. b4 O-O 16. bxa5 Qc5 17. Qc4 Re8 18. Qxc5 Bxc5 19. c4 Ne3 20. Bxe3 Bxe3 21. Nd2 Bf5 22. Ra2 Bb1 23. Ra1 Bf5 24. Rd1 Bc2 25. Nf1 Bxf4 26. Nxc6 Bxd1 27. Kxd1 Rb3 28. g3 Bc7 29. Kc2 Rxa3 30. Bh5 Ra2+ 31. Kb3 Rf2 32. Bg4 f5 33. Bh3 Re1 34. Kb4 g5 35. Rg1 Bd6+ 36. c5 Rb1+ 37. Kc4 Rc1+ 38. Kd5 Bxc5 39. Ne5 g4 40. Nd3 Rfc2 41. Rg2 gxh3 42. Rxc2 Rxc2 43. Nxc5 Rf2 44. Nd3 Rxf1 45. Nf4 Ra1 46. Ke6 Rxa5 47. Nxh3 Rc5 48. Nf4 a5 49. Nd3 Rb5 50. Kf6 a4 51. Nc1 a3 52. Kg6 Rb6+ 53. Kxf5 Rc6 54. Nb3 a2 55. g4 Rc3 56. Na1 Rc1 57. Nb3 Rb1 58. Nd2 Rb5+ 59. Ke4 a1=Q 60. Nf3 Rb4+ 61. Ke3 Qc3+ 62. Kf2 Rf4 63. h3 Qxf3+ 64. Ke1 Qd3 65. g5 Rf1# 0-1 Dies war eine sehr interessante Partie mit einer ungewöhnlichen Eröffnung, die King 2.55 einen Vorteil von einer ganzen Figur verschaffte. Doch positionell spielte Smyslov King 2.55 aus, und es dauerte nicht lange, bis der Vorteil entglitt und Smyslov sich den Sieg sicherte. P400 TASCBase King 2.55 Die Engine King 2.55 war zu jener Zeit äußerst konkurrenzfähig. Während frühere dedizierte Versionen (wie der TASC R30/R40) etwas langsamer waren, war die PC-Version – die auf einem 400-MHz-Pentium lief – hochgradig optimiert; dies platzierte sie mühelos im damaligen Spielstärkebereich zwischen Internationalem Meister und Großmeister. Basierend auf Leistungsdaten aus jener Zeit verfügte TASCBase King 2.55 (eine Version von Johan de Konings „The King“-Engine), die Ende der 1990er Jahre auf einem Pentium-400-MHz-Prozessor lief, über eine geschätzte Elo-Zahl von etwa 2400 bis 2500+ (gemäß SSDF oder ähnlichen Ranglisten). Vasily Smyslov Wassili Smyslow war ein sowjetisch-russischer Großmeister und der siebte Schachweltmeister (1957–1958), der für sein tiefes positionelles Verständnis, seine außergewöhnliche Endspieltechnik und seinen harmonischen Spielstil bekannt war. Als Sieger eines Kandidatenturniers forderte er mehrfach um den Weltmeistertitel heraus und behauptete sich über sechs Jahrzehnte hinweg auf höchstem Spielniveau – darunter mit dem Gewinn der ersten Seniorenweltmeisterschaft im Jahr 1991. Auf der Grundlage von Analysen mittels moderner Schach-Engines (wie etwa Stockfish auf einem modernen PC) wird Wassili Smyslows spielerische Höchststärke im Allgemeinen auf einen Bereich von 2700 bis über 2800 Elo geschätzt. Viele Gruesse Nick |
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applechess (18.03.2026), ArneB (19.03.2026), Boris (19.03.2026), Major Chaos (19.03.2026), Novize (18.03.2026), Roberto (18.03.2026), Tibono (18.03.2026) | ||
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AW: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Hallo Nick,
eine wirklich interessante Partie. Der King 2.55 schaffte es in dieser Partie einfach nicht, ein harmonisches Zusammenspiel der Figuren zu bewerkstelligen und wurde am Ende dafür von dem stark aufspielenden Sysmslov bestraft. Gruß Egbert |
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ArneB (19.03.2026), spacious_mind (18.03.2026) | ||
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Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: Blackburne - Karpov
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.19"] [Round "1"] [White "Blackburne"] [Black "Karpov"] [Result "0-1"] [BlackElo "2400"] [ECO "D07"] [Opening "QGD"] [Time "05:12:14"] [Variation "Chigorin, 3.Nc3 dxc4 4.Nf3 Nf6 5.e4"] [WhiteElo "2400"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "72"] [WhiteType "human"] [BlackType "human"] 1. d4 Nf6 2. Be3 Nc6 3. Nf3 d5 4. Nc3 Bf5 5. Ne5 e6 6. Nf3 Bd6 7. Nb1 Ne4 8. Nfd2 Nf6 9. c4 O-O 10. Nc3 Ng4 11. Nf3 Nb4 12. Rc1 Nxe3 13. fxe3 dxc4 14. e4 Bg4 15. e5 Be7 16. Ne4 Qd5 17. Nc3 Qd8 18. Ne4 Qd5 19. Nc3 Qd7 20. Ne4 Rad8 21. Rc3 Qd5 22. Neg5 c5 23. e4 Qd7 24. Qc1 cxd4 25. Rxc4 d3 26. Rc7 Bxg5 27. Rxd7 Bxc1 28. Rxd8 Rxd8 29. Kf2 Bxb2 30. a3 Bxa3 31. Nd2 Nc6 32. g3 Nxe5 33. h3 Bc5+ 34. Ke1 Nf3+ 35. Nxf3 Bxf3 36. e5 d2# 0-1 Es war insofern eine interessante Partie, als die in der Eröffnung ausgeführten Züge jenen entsprachen, wie man sie typischerweise im 19. Jahrhundert beobachten konnte. Auch die Erwartung, dass Karpow die Situation vollumfänglich zu seinem Vorteil nutzen würde, war durchaus berechtigt. Zudem wäre es reizvoll, als Mensch zum reinen Vergnügen gegen Blackburn zu spielen – denn ganz gleich, welche Züge er ausführt, man muss dennoch selbst herausfinden, wie man am besten zum Sieg gelangt. Ähnlich wie ich es bereits in einem anderen Thread über Anderssen schrieb, solltest du berücksichtigen, dass sich in einer PGN-Sammlung von Blackburn viele Partien befinden, die er im Rahmen von Schauvorführungen blind gegen Amateure des 19. Jahrhunderts spielte, und Simultan Spiele – Partien, die, da bin ich mir sicher, qualitativ deutlich unter seinem Niveau in Turnieren und Wettkämpfen lagen. Wenn diese Partien in der Datenbank enthalten sind, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass du dort genau solche Partien und Züge finden wirst, wie sie auch in der vorliegenden Begegnung gespielt wurden. Ein Beispiel hierfür ist der letzte Zug, 36. e5. Dieser kann unmöglich aus einer „Ultimate Analysis“ stammen – da der darauffolgende Zug bereits zum Schachmatt führt –, sondern muss zwangsläufig auf einer Partie Blackburns basieren; oder irre ich mich da? Die Partie ging selbstverständlich verloren. Daher würde ich – je nach Kriterien – sagen, dass sich beide Spieler so verhalten haben, wie es zu erwarten war. Joseph Henry Blackburne Joseph Henry Blackburne war ein dominanter britischer Schachmeister, der den Spitznamen „The Black Death“ trug und für seinen Angriffsstil sowie seine 50-jährige Profikarriere bekannt war. In den 1880er Jahren auf Platz drei der Weltrangliste geführt, machte er das Schachspiel durch zahlreiche Simultan- und Blindschachvorführungen populär. Er gewann das Berliner Turnier von 1881 und war ein produktiver Autor. Er war berühmt für seine Fähigkeit, mehrere Partien gleichzeitig zu spielen, ohne die Bretter zu sehen – eine Fertigkeit, die er über 50 Jahre lang ausübte. Auf der Grundlage von Computeranalysen und historischen Ratingsimulationen wird Joseph Henry Blackburnes Leistungsspitze allgemein auf einen Bereich zwischen 2550 und 2650 Elo geschätzt, womit er sich souverän in der modernen Großmeisterklasse bewegt. Computeranalysen verdeutlichen häufig, dass Blackburne über immense taktische Fähigkeiten verfügte, die denen von Spitzenspielern glichen; sein strategisches Verständnis – insbesondere in komplexen positionellen Situationen – wurde jedoch bisweilen geringer eingeschätzt als das seiner Zeitgenossen wie Steinitz, was seinen „romantischen“ Stil widerspiegelt. Anatoly Karpov Anatoli Karpows höchste FIDE-Elo-Zahl betrug 2780; diesen Wert erreichte er im Juli 1994, womit er während seiner Laufbahn über 100 Monate lang als weltweit führender Spieler geführt wurde. Als ehemaliger Weltmeister und Spitzenspieler auf höchstem Turnierniveau hielt er sein Rating auf hohem Niveau; seine jüngste (inaktive/zurückgezogene) FIDE-Standard-Elo-Zahl liegt bei 2617. Auf der Grundlage moderner Computeranalysen und historischer Ratingsimulationen wird Anatoli Karpows spielerische Spitzenstärke auf einen Bereich von 2740 bis 2750+ Elo geschätzt. Viele Gruesse Nick |
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AW: Re: Ein kleines Multiplattform-Turnier
Spiel: Blackburne - Karpov
[Event "A Small Multi-Platform Tournament"]
[Site "HOME-PC"] [Date "2026.03.19"] [Round "1"] [White "Blackburne"] [Black "Karpov"] [Result "0-1"] [BlackElo "2400"] [ECO "D07"] [Opening "QGD"] [Time "05:12:14"] [Variation "Chigorin, 3.Nc3 dxc4 4.Nf3 Nf6 5.e4"] [WhiteElo "2400"] [TimeControl "40/1200:40/1200:40/1200"] [Termination "normal"] [PlyCount "72"] [WhiteType "human"] [BlackType "human"] 1. d4 Nf6 2. Be3 Nc6 3. Nf3 d5 4. Nc3 Bf5 5. Ne5 e6 6. Nf3 Bd6 7. Nb1 Ne4 8. Nfd2 Nf6 9. c4 O-O 10. Nc3 Ng4 11. Nf3 Nb4 12. Rc1 Nxe3 13. fxe3 dxc4 14. e4 Bg4 15. e5 Be7 16. Ne4 Qd5 17. Nc3 Qd8 18. Ne4 Qd5 19. Nc3 Qd7 20. Ne4 Rad8 21. Rc3 Qd5 22. Neg5 c5 23. e4 Qd7 24. Qc1 cxd4 25. Rxc4 d3 26. Rc7 Bxg5 27. Rxd7 Bxc1 28. Rxd8 Rxd8 29. Kf2 Bxb2 30. a3 Bxa3 31. Nd2 Nc6 32. g3 Nxe5 33. h3 Bc5+ 34. Ke1 Nf3+ 35. Nxf3 Bxf3 36. e5 d2# 0-1 Es war insofern eine interessante Partie, als die in der Eröffnung ausgeführten Züge jenen entsprachen, wie man sie typischerweise im 19. Jahrhundert beobachten konnte. Auch die Erwartung, dass Karpow die Situation vollumfänglich zu seinem Vorteil nutzen würde, war durchaus berechtigt. Zudem wäre es reizvoll, als Mensch zum reinen Vergnügen gegen Blackburn zu spielen – denn ganz gleich, welche Züge er ausführt, man muss dennoch selbst herausfinden, wie man am besten zum Sieg gelangt. Ähnlich wie ich es bereits in einem anderen Thread über Anderssen schrieb, solltest du berücksichtigen, dass sich in einer PGN-Sammlung von Blackburn viele Partien befinden, die er im Rahmen von Schauvorführungen blind gegen Amateure des 19. Jahrhunderts spielte, und Simultan Spiele – Partien, die, da bin ich mir sicher, qualitativ deutlich unter seinem Niveau in Turnieren und Wettkämpfen lagen. Wenn diese Partien in der Datenbank enthalten sind, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass du dort genau solche Partien und Züge finden wirst, wie sie auch in der vorliegenden Begegnung gespielt wurden. Ein Beispiel hierfür ist der letzte Zug, 36. e5. Dieser kann unmöglich aus einer „Ultimate Analysis“ stammen – da der darauffolgende Zug bereits zum Schachmatt führt –, sondern muss zwangsläufig auf einer Partie Blackburns basieren; oder irre ich mich da? Die Partie ging selbstverständlich verloren. Daher würde ich – je nach Kriterien – sagen, dass sich beide Spieler so verhalten haben, wie es zu erwarten war. Joseph Henry Blackburne Joseph Henry Blackburne war ein dominanter britischer Schachmeister, der den Spitznamen „The Black Death“ trug und für seinen Angriffsstil sowie seine 50-jährige Profikarriere bekannt war. In den 1880er Jahren auf Platz drei der Weltrangliste geführt, machte er das Schachspiel durch zahlreiche Simultan- und Blindschachvorführungen populär. Er gewann das Berliner Turnier von 1881 und war ein produktiver Autor. Er war berühmt für seine Fähigkeit, mehrere Partien gleichzeitig zu spielen, ohne die Bretter zu sehen – eine Fertigkeit, die er über 50 Jahre lang ausübte. Auf der Grundlage von Computeranalysen und historischen Ratingsimulationen wird Joseph Henry Blackburnes Leistungsspitze allgemein auf einen Bereich zwischen 2550 und 2650 Elo geschätzt, womit er sich souverän in der modernen Großmeisterklasse bewegt. Computeranalysen verdeutlichen häufig, dass Blackburne über immense taktische Fähigkeiten verfügte, die denen von Spitzenspielern glichen; sein strategisches Verständnis – insbesondere in komplexen positionellen Situationen – wurde jedoch bisweilen geringer eingeschätzt als das seiner Zeitgenossen wie Steinitz, was seinen „romantischen“ Stil widerspiegelt. Anatoly Karpov Anatoli Karpows höchste FIDE-Elo-Zahl betrug 2780; diesen Wert erreichte er im Juli 1994, womit er während seiner Laufbahn über 100 Monate lang als weltweit führender Spieler geführt wurde. Als ehemaliger Weltmeister und Spitzenspieler auf höchstem Turnierniveau hielt er sein Rating auf hohem Niveau; seine jüngste (inaktive/zurückgezogene) FIDE-Standard-Elo-Zahl liegt bei 2617. Auf der Grundlage moderner Computeranalysen und historischer Ratingsimulationen wird Anatoli Karpows spielerische Spitzenstärke auf einen Bereich von 2740 bis 2750+ Elo geschätzt. Viele Gruesse Nick |
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DirkS (20.03.2026), spacious_mind (19.03.2026) | ||
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