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Alt 19.04.2008, 08:57
Sportsfreund Sportsfreund ist offline
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Hallo in die Runde,

weil es so gut in diesen Thread passt:

1) Hat jemand Informationen über die stetigen Verbesserungen und spielerischen Unterschiede der Lang-Programme? Mit dem Berlin Pro bin ich sehr zufrieden, aber ich fände mal interessant zu lesen, wodurch er sich z.B. von der London-Version unterscheidet, bzw. von den älteren Lang-Programmen.

2) Nutzt der Modena eigentlich die gegnerische Bedenkzeit aus?

3) Hat der Explorer Pro den H8-Bug?

Besten Dank im Voraus,
Frank
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  #2  
Alt 19.04.2008, 17:16
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 Zitat von Sportsfreund
Hallo in die Runde,

weil es so gut in diesen Thread passt:

1) Hat jemand Informationen über die stetigen Verbesserungen und spielerischen Unterschiede der Lang-Programme? Mit dem Berlin Pro bin ich sehr zufrieden, aber ich fände mal interessant zu lesen, wodurch er sich z.B. von der London-Version unterscheidet, bzw. von den älteren Lang-Programmen.
Hallo Frank,

spielen die älteren Lang-Programme schon lang-weilig, so schläfert das London seinen Bediener regelrecht ein. Ob es in einem Berlin Pro oder sonst wo verbaut wird, spielt dabei keine Rolle. Ich will damit nicht sagen, dass ein London schlecht spielt aber sein Spiel ist eben äußerst unspektakulär. Diesen Eindruck habe ich gewonnen, nachdem ich aus Interesse am Berlin Pro mal verschiedene Forumspartien des "Originals" mit dem London verglich. Natürlich ist das nur rein subjektiv und mag von anderen auch anders empfunden werden. Wie sich die Programme leistungsmäßig unterscheiden, kannst Du den Elolisten entnehmen.
Zitieren:
2) Nutzt der Modena eigentlich die gegnerische Bedenkzeit aus?
JA! In den Optionen findest Du eine die sich EASY nennt. Steht EASY im Display, ist das Pondern eingeschaltet. Steht dort E.A.S.Y., pondert er nicht (oder war es umgekehrt? - auch egal).
Zitieren:
3) Hat der Explorer Pro den H8-Bug?

Besten Dank im Voraus,
Frank
JA! Er ist mit seinen 16 MHz als Nachfolger des Cougar zu sehen und verfügt wie dieser über die "neuere" GK2100-Hardwareausstattung. Wie in der Wiki beschrieben, haben alle Geräte mit dieser "neueren" Hardware den h8-Bug zu beklagen.

Gruss, Willi
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  #3  
Alt 19.04.2008, 18:59
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 Zitat von Sportsfreund
1) Hat jemand Informationen über die stetigen Verbesserungen und spielerischen Unterschiede der Lang-Programme? Mit dem Berlin Pro bin ich sehr zufrieden, aber ich fände mal interessant zu lesen, wodurch er sich z.B. von der London-Version unterscheidet, bzw. von den älteren Lang-Programmen.
Frank
Hallo Frank,
in der London Version steckt das Genius 3.
Dieses Programm wurde von Richard Lang umgeschrieben. Auf einen Pentium
hat es erstmalig den damaligen Weltmeister Garry Kasparov geschlagen.
Schaue hier:
https://www.schach-computer.info/wik...asparov_1.html
Denke das Garry es nicht langweilig war!
Doch leider ist danach nicht mehr wirklich viel gekommen und die Ära der PC Computer war ja schon längst da!
Hier gibt es noch etwas zum Lesen:
http://www.dsk1931ev.de/Computerschach/computer.htm
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  #4  
Alt 21.04.2008, 09:54
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 Zitat von Sportsfreund
2) Nutzt der Modena eigentlich die gegnerische Bedenkzeit aus?
Hallo Frank !

Ja.

Doch ganz so einfach ist die Sache nicht:
Im Prinzip ja...wäre die Antwort von Radio Erewan...denn es gilt hierbei eine Besonderheit des Modena zu beachten. Normalerweise gibt ein Computer seinen Antwortzug aus und startet dann sofort seine permanent brain-Berechnungen. Nicht so der Modena: man muß zwingend zuerst den angezeigten Zug vollständig auf dem Brett ausführen, erst danach läuft das permanent brain an !

Mit anderen Worten: das permanent brain des Modena ist abhängig von der Bedienungsfertigkeit des Benutzers: je schneller er den Modena-Zug auf´s Brett bringt, desto besser kann der Modena sein permanent brain nutzen.

Verbummelt der Bediener hingegen die sofortige Zugeingabe und gibt z.B. den Antwortzug erst mal dem gegnerischen Computer ein, fehlen diese Sekunden dem permanant brain des Modena. Wird der Antwortzug gar erst am Ende unmittelbar vor der Eingabe des Gegenzuges eingegeben, kann der Modena nur für einen Sekundenbruchteil sein permanent brain nutzen, es sieht dann fast so aus, als ob der Modena gar kein permanent brain hätte und die gegnerische Bedenkzeit nutzlos verstreichen lasssen würde.

Probier´s aus !

Dieses seltsame Verhalten des Modena (bzw. dieser "Bug") scheint bisher relativ unbekannt zu sein.

Viele Grüße
Hans-Jürgen
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  #5  
Alt 21.04.2008, 11:23
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Hallo Hans-Jürgen,

 Zitat von CC 7
Normalerweise gibt ein Computer seinen Antwortzug aus und startet dann sofort seine permanent brain-Berechnungen. Nicht so der Modena: man muß zwingend zuerst den angezeigten Zug vollständig auf dem Brett ausführen, erst danach läuft das permanent brain an !
Interessant!

Da ich in dieser Hinsicht aber keinem Rechner traue , führe ich den Zug eigentlich immer so schnell wie möglich aus (macht man wohl ganz automatisch so)
Zitieren:
Dieses seltsame Verhalten des Modena (bzw. dieser "Bug") scheint bisher relativ unbekannt zu sein.
Immerhin ist das jetzt zumindest von einem Rechner bekannt; würde mich nicht wundern, wenn das auch bei anderen Programmen aufträte.

Ein erster Testkandidat wäre der Dominator...


viele Grüße,
Robert
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