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  #1  
Alt 05.08.2023, 19:30
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mclane mclane ist offline
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Gut das können wir ja noch erforschen.
Evtl könnte man die geräte über die Schnittstelle verbinden und die hv und Bewertungen und Rechentiefe mitschneiden als datei und dann hätten wir es schwarz auf weiss bzw. Digital als ASCII vorliegen.

Das ist ein großer vorteil das leonardo osa schnittstelle und Novag super system schnittstelle und die Avantgardes auch eine Schnittstelle haben für die „Sendinfos“ oder wie man das nennen will.
Deswegen habe ich das damals bei chess system tal auch mit dem parameter /sendinfos eingeführt. Ich habe da jahrelang sehr gute Erfahrungen mit meinem leonardo gemacht. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Hamburg wurde dadurch wesentlich vereinfacht. Zumal fritz/Chessbase damals die scisys leonardo notation einlesen konnte.
Notationen ohne tippfehler und genaue Zeitangaben bei stellungstests weil ascii ausdruck vorliegt.
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Die ganze Welt des Computerschachs

Geändert von mclane (05.08.2023 um 19:46 Uhr)
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Chess Monarch (06.08.2023)
  #2  
Alt 05.08.2023, 23:29
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Bisher habe ich ca. 50 Partien mit der Mephisto Phoenix V2 (V4) gegen Genius 68030, R30 V2.5, R30 V2.2, R30 Gideon, V11 gespielt und ich würde Sascha zustimmen. Sonderlich erfolgreich gestaltet sich das Spiel bisher nicht. Von ganz vorne mitspielen kann momentan nicht die Rede sein.
Mal schauen, wie es gegen schwächere Geräte aussehen wird.
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  #3  
Alt 06.08.2023, 11:51
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Guten Morgen allerseits,
Eure Diskussion um die Unterschiede der V2 zur V10 in Verbindung mit der Feststellung von Franz, das beide Roms gleich groß sind, finde ich sehr interessant. Daher habe ich mal erste Versuche zur Feststellung von Unterschieden mit CB-Emu unternommen. Um den Geschwindigkeitsunterschied der beiden Geräte anzupassen, habe ich die V2 auf 64 Mhz gestellt, was ca. einem 68030 mit 32 Mhz entspricht. So haben beide Maschinen in etwa die gleiche Geschwindigkeit.
Im a4 Test bei 30 min /Partie spielen beide nach fast exakt der gleichen Zeit d5.
Die während der Berechnungszeit angezeigten Suchtiefen und Bewertungen waren völlig identisch.
Auch bei einigen Vorgabestellungen waren die Bewertungen und Zugausführen völlig identisch.
Ich werde das jetzt mal anhand des BT 2630 Tests genauer validieren.
Wahrscheinlich werden erst im Endspiel andere Ergebnisse kommen, da die beiden Geräte unterschiedlich grosse Hashtabellen (V2 128KB, V10 1024KB) haben.

Aufgrund meiner bisherigen Tests gehe ich im Moment tatsächlich davon aus, dass die Versionen 2-10 Softwaremässig keine grossen Unterschiede aufweisen, sondern nur die Hardware unterschiedlich ist.

viele Grüße
Markus
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Alt 06.08.2023, 13:10
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

 Zitat von Mapi Beitrag anzeigen
...
Aufgrund meiner bisherigen Tests gehe ich im Moment tatsächlich davon aus, dass die Versionen 2-10 Softwaremässig keine grossen Unterschiede aufweisen, sondern nur die Hardware unterschiedlich ist.

viele Grüße
Markus
Hi Markus, ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Es war weder früher (CSS-Hefte) noch später in BT-2630 möglich, einen einigermaßen linearen Zusammenhang in den Lösezeiten zwischen einem Fidelity Mach III und einem Mach IV herzustellen.
Und wenn es hier bereits hapert, dann braucht man meines Erachtens erst gar nicht weiter zu forschen, was die V2 (4) und V9 und V10 betrifft.

Gruß,
Wolfgang
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  #5  
Alt 06.08.2023, 13:21
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen
Hi Markus, ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Es war weder früher (CSS-Hefte) noch später in BT-2630 möglich, einen einigermaßen linearen Zusammenhang in den Lösezeiten zwischen einem Fidelity Mach III und einem Mach IV herzustellen.
Und wenn es hier bereits hapert, dann braucht man meines Erachtens erst gar nicht weiter zu forschen, was die V2 (4) und V9 und V10 betrifft.

Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

vielleicht hast Du Recht, aber mich verwundert doch, dass ich bei einigen "lose" eingegebenen Stellungen nahezu die gleichen Bewertungen und ausgespielte Züge bei 30 min/Partie erhalten habe. Dass die Versionen 1:1 identisch sind, glaube ich auch nicht, da Sascha ja auch von höheren selektiven Spitzen und größerem Buch spricht.

Mal sehen, was ich den nächsten Tagen herausfinden kann.

viele Grüße
Markus
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  #6  
Alt 06.08.2023, 13:38
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Hallo Markus,
sinnvoll dürften Stellungen mit typischen Schlagkombinationen sein. Ich muss mal alte Berichte suchen, in denen das geschrieben wurde.

Gruß,
Sascha
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Alt 06.08.2023, 15:23
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Lächeln AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Hallo zusammen,

ich habe heute mal rein interessehalber meiner gestern installierten V2/V4 auf dem Mephisto Phoenix die allseits bekannte BT 2630 Teststellung Nr. 4 (Harding Test 1994) vorgesetzt.

Mit Fullspeed Einstellung findet der Fidelity V2/V4 den Lösungszug Df7 ! in 128 Sekunden. Meine V11 mit Motorola 68060 Prozessor und 100 MHz findet den Lösungszug in 186 Sekunden. Die V2/V4 des Mephisto Phoenix ist damit um exakt 31,18 % schneller als meine V 11 mit 100 MHz😉

Allerdings ist die V2/V4 des Mephisto Phönix bei dieser Stellung ggü. einer CB MESS EMU V11 auf einem schnellen i9 13900 k , welche hier nur 83 Sekunden benötigt, um 35,16 % langsamer.

Ein überaus spannendes Thema.

Viele Grüsse
Alwin
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  #8  
Alt 06.08.2023, 19:24
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Hallo allerseits,
Ich habe jetzt einige Tests mit der V2 V4 und V9 durchgeführt und würde sagen, dass diese Programme softwaremässig identisch sind.

Ich hatte das ja schon anhand einiger lose eingebenen Stellungen mit dem ausspielen bei 30 min/Partie beobachtet.

Nun habe ich vom BT Test 2630 die Stellung 1 und 3 getestet.
Um den 68000 mit dem 68030 gleichzusetzen wurde dieser in CB Emu auf 64 Mhz gesetzt
Ich habe die erste Bewertung nach anzeigen des richtigen Zuges und die zweite Bewertung einige Sekunden später mit angegeben.


BT 1
V2 68000 64 Mhz 128KB Ram
gelöst: 10:50 Tiefe: 28/7 Bewertung: 0.25 / 0.50

V4 68000 64 Mhz 1024 KB Ram
gelöst: 09:00 Tiefe: 28/7 Bewertung: 0.25 / 0.50

V9 68020 32 Mhz 1024 KB Ram
gelöst: 09:56 Tiefe: 28/7 Bewertung: 0.25 / 0.50


BT 3
V2 68000 64 Mhz 128KB Ram
gelöst: 02:15 Tiefe: 29/6 Bewertung: -1.39 / 0.00

V4 68000 64 Mhz 1024 KB Ram
gelöst: 02:05 Tiefe: 27/6 Bewertung: -1.39 / 0.00

V9 68030 32 Mhz 1024 KB Ram
gelöst: 02:14 Tiefe: 29/6 Bewertung: -1.39 / 0.00


Die einzige grössere Abweichung ist bei der V4 bei BT 3 zu sehen. Hier findet die V4 den Zug Te6 bereits im 27. Ast von Suchtiefe 6, während die V2 und V9 bis zum 29. Ast rechnen müssen. Hier vermute ich einen Einfluss der Hashtabellen, ähnlich wie bei den Lang Programmen.
Da die Bewertungen exakt gleich sind und auch die Zeiten in einem kleinen Toleranzbereich sind, gehe ich von identischer Software aus, welches seinerzeit nicht auf die 68030 Hardware angepasst wurde, was ja auch bereit in der CSS 6/90 Seite 22 festgestellt wurde.

Sobald ich etwas Zeit finde, werde ich das noch mit weitern BT Stellungen checken.

Auch wäre es jetzt noch interessant zu testen, wie es um die Version 10 bestellt ist. wurde da die Version 9 übernommen, oder ist es eine eigene Version?

Könnten die von Sascha aufgeführten selektiven Spitzen durch die grösseren Hashtables der Version 9 erklärt werden?

viele Grüße
Markus
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Alt 06.08.2023, 19:34
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Hallo Markus, vielen Dank für diesen interessanten Test.

Die Elite Version 10 erhielt offenbar eine neue Programmversion:

Das Schachprogramm sämtlicher Elite-Versionen mit einem Umfang von 128 kB hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Es handelt sich um einen Abkömmling des allseits bekannten MACH III von Dan und Kathe Spracklen mit dem "Philadelphia-Programm", welches Ende 1988 erschien. Es wurde speziell für die vorgenannten, unter Punkt Nr. 1-6 beschriebenen technischen Anforderungen modifiziert und insbesondere nochmals im Bereich der Mobilität und Selektivität erweitert (Singular Extensions nach der Brute Force-Suche). Die maximale Rechentiefe betrug 28 Halbzüge. Immerhin konnte Fidelity mit einem Prototypen dieses Programmes bei der Microcomputer-WM im Herbst 1988 im spanischen Almeria auf den damals auf Motorola 68030-Prozessoren laufenden, durchsichtigen "Aquariengehäusen" aus Plexiglas die Vizeweltmeisterschaft hinter den Mephisto`s erringen.

Mein Gerät enthält die Programmversion Nr. F40C - 38B9. Dieses um Fehler und Kinderkrankheiten bereinigte Programm kam speziell bei dem Elite Version 10 ab März 1991 zum Einsatz. Lt. Hr. Bucke ist es das spielstärkste aller bis dahin erschienenen Fidelity-Programme. Es wurde aber aufgrund des kurz darauffolgenden Wechsels ihrer "Schöpfer" Dan und Kathe Spracklen zu Saitek nicht mehr speziell auf die Motorola 68040-Prozessorstrukur angepasst bzw. optimiert, so daß die vorhandenen Prozessor-Ressourcen somit leider nur zum Teil ausgenutzt werden.

Quelle:

https://www.schach-computer.info/wik...rsion_11_68060

Gruß
Egbert
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Alt 06.08.2023, 19:46
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer

Hallo Egbert,
Danke für die Info und den Link, den ich allerdings bereits kannte und auch gelesen habe. Dadurch bin ich ja erst ins Grübeln geraten, da Franz schrieb, dass alle Roms der Versionen Vx (ausser V5) gleich gross sind.
Laut Deinem Link soll aber das Rom der V10 1MB gross sein. Ich habe das Rom in der CB Emu geprüft und es ist auch nur 128 KB groß wie die anderen Roms von V2 bis V9 (ausser V5) wie Franz es auch schon schrieb.

viele Grüße
Markus
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Chess Monarch (06.08.2023), Egbert (06.08.2023)
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