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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Moin zusammen,
ich wollte und werde keine Preisdiskussion anfangen ... aber solche Aussagen ... schaffen es dann doch, eine Reaktion zu erzeugen: ![]() ![]() ![]() Zumal im Nachbarforum auch so ein Spezialist ist ... solche Aussagen erinnern mich immer daran, wie vor Jahren die Zeitschrift c't für mich begann, lächerlich zu werden und ich letztendlich nach xx Jahren mein Abo kündigte ... als sie den Produktpreis rein anhand der Hardware berechneten und zur Feststellung gelangten, dass demnach ein iPhone ca. 190,- Euro kosten würde ... na ja, dann dürfte ihr Blatt auch nur ca. 20 Cent kosten, denn mehr kosten Papier und Farbe nicht ... Aber zum Thema ... mich würde es interessieren, wie man für "bis 500,- Euro" Verkaufspreis so ein Gerät produzieren könnte ... 500,- Euro Verkaufspreis bei Niggemann (als Beispiel) sind 420,- Euro Netto ... denn der Rest ist Märchensteuer ... die bekommt der Staat ... Dann geht erst einmal die Marge des Händlers runter ... selbst wenn ich hier konservativ von 15% Gewinnspanne für den Händler ausgehe, dann läge der sogenannte HEK bei 365 Euro Netto! OK, dafür müsste dann Millennium das Gerät entwickeln, herstellen, verkaufen und Service anbieten ... mal kurz nachgedacht: Allein die aktuelle Hardware ist nicht ganz billig, wenn man sie überhaupt bekommt ... jeder mag mal selbst versuchen, "günstig" den Raspberry 4B in Stückzahlen zu bekommen ... dazu den Bildschirm sowie die zusätzlichen Komponenten, die verbaut sind (es gibt keinen Raspberry mit DIN Stecker, um nur ein Beispiel zu nennen) ... Dazu gehören dann natürlich auch das Produktdesign und das Gehäuse etc. pp. ... sowie Prototypen etc. pp., anhand derer getestet wird ... Das Ding muss dann in Serie gebaut werden und kommt in eine Verpackung (auch die kostet Geld und Produktdesign) ... Das Handbuch will nicht nur gedruckt werden, es muss auch jemand schreiben ... ja, Kleinigkeiten, aber man sollte sie sich vor Augen halten. Dazu kommen Transport, Rückstellungen für Garantie und Service ... Aber dann geht es eigentlich erst los ... Auch die Räumlichkeiten von Millennium müssen bezahlt werden ... von den Räumlichkeiten (inkl. Lageplatz etc.) bis hin zu: Einrichtung (Möbel, EDV, Software etc. pp.) über Strom, Heizung, Telefon, Serverstrukturen (für den Internetauftritt etc. pp.), Versicherungen und so weiter ... Die Mitarbeiter, die bei Millennium arbeiten, erwarten vermutlich auch am Monatsende eine finanzielle Zuwendung ... und zur Erinnerung: Gehälter kosten mehr als nur die Bruttogehälter ... als Arbeitgeber kann ich sagen, dass der AG Anteil auch nicht gering ist ... Dann haben wir das Entwicklerteam, die das in der Tat auch nicht ehrenamtlich als Hobby machen ... Ruud und viele andere Menschen haben da unzählige Stunden reingesteckt ... Und auch das war noch nicht alles ... es gibt es auch noch Lizenzgebüren (Stichwort Hiarcs, Shredder, Komodo) und auch das Retropaket kostet in einem kommerziellen Produkt Geld ... Mal zur Erinnerung ein Beispiel ... ein Blick auf die Seite von Niggemann verrät uns, dass das offizielle Retropaket für den Rev II (welches die gleichen Emus enthält, die ich hier vorgestellt habe) allein mit 695,- Euro zu Buche schlägt ... ohne Rev II wohlbemerkt ... So ... und wenn wir das alles haben, möchte die Firma Millennium auch noch einen Gewinn erwirtschaften ... wenn nicht, wären sie schlecht beraten ... denn um in weitere Projekte zu investieren, braucht es Rücklagen und Geld ... und man muss immer mit Problemen und auch mal einem Fehlschlag rechnen ... wenn es dann keine Rücklagen gibt, ist eine Firma schnell Geschichte ... So ... nun mag man mir verraten, wie man ein entsprechendes Produkt für 500,- Euro in den Handel bringt ... dann mache ich eine Firma auf und werde damit reich ... Also, ich werde hier vor der offiziellen Vorstellung nichts Konkretes zum Preis schreiben ... aber er liegt im Set mit dem speziellem Brett in Turniergröße deutlich unter dem Preis eines Rev II ... ![]() Und nein, ich werde weder hier noch in PNs schreiben, was "deutlich" ist ... da müsst ihr euch noch ca. 2,5 Wochen gedulden ... Gruß, Sascha
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applechess (30.08.2022), Chess Monarch (31.08.2022), Egbert (30.08.2022), germangonzo (30.08.2022), Hartmut (03.09.2022), HKern † (30.08.2022), Nisse (30.08.2022), renard01 (30.08.2022), RetroComp (31.08.2022) | ||
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Da habe ich mich wohl , unklar ausgedrückt . Ich dachte eher an den Preis für das Spielteil alleine , ohne Brett . LG LIpo |
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
ich habe wirklich keinerlei Kenntnis über den Verkaufspreis für Mephisto Phoenix (ohne Brett), halte aber die von Dir im Raum gestellten 500,- € für illusorisch. Wie auch immer, Mitte September wissen wir mehr. ![]() Gruß Egbert |
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
ja, ich dachte, ich hätte das gestern anhand der Rechnung deutlich gemacht ... offenbar nicht. Mal zum Vergleich: Ein Revelation II in der günstigsten Ausführung mit Emulationen kostet 3.300,- Euro, die letzten Exemplare der "Black Edition" liegen bei 3.750,- Euro ... Selbst ein Reflection II ohne Brett kostet 1.500,- Euro ... dazu braucht es dann ein schönes Exclusive oder Münchenbrett ... und das Reflection ist langsamer, hat keinen Native Teil und auch keine online Anbindung, die hier ja auch noch kommen wird ... ![]() Gruß, Sascha
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo Egbert,
ja, ich dachte, ich hätte das gestern anhand der Rechnung deutlich gemacht ... offenbar nicht. Mal zum Vergleich: Ein Revelation II in der günstigsten Ausführung mit Emulationen kostet 3.300,- Euro, die letzten Exemplare der "Black Edition" liegen bei 3.750,- Euro ... Selbst ein Reflection II ohne Brett kostet 1.500,- Euro ... dazu braucht es dann ein schönes Exclusive oder Münchenbrett ... und das Reflection ist langsamer, hat keinen Native Teil und auch keine online Anbindung, die hier ja auch noch kommen wird ... ![]() Gruß, Sascha Wo haben sie den Preis von 3300 € her ? Aber egal . Bei 1500 € oder mehr ist das Thema für mich durch . Da hol ich mir lieber eine DGT Pi . LG Lipo Geändert von Chessguru (31.08.2022 um 12:36 Uhr) Grund: *** Editiert: Bitte Forenregeln beachten. |
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Der Preis mit den Emulatoren liegt bei 3300 Euro. Alles andere enthält keine Emulatoren.
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo Lipo,
Warte doch einfach auf den offiziellen Preis. Erst dann ist eine sinnvolle Diskussion möglich. Alles andere nervt einfach nur noch. Danke. Micha |
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Was aus den sehr differenzierten und anschaulichen Beschreibungen von Sascha zu dem anstehenden Mephisto Phoenix aber inzwischen offensichtlich und wohl jedermann plausibel geworden ist, ist die Tatsache, dass dieses neue, bahnbrechende Gerät weniger für den durchschnittlichen Amateur-/Hobbyschachspieler zugeschnitten ist, der sich einen munteren Spielpartner für eine Art Kaffeehauspartie wünscht, sondern vielmehr für den spielstarken Computerschachfreak und -spezialisten, der leidenschaftlich tief in die Materie einzudringen gewohnt ist bzw. für den herausragend guten Schachspieler, der die hohen möglichen Spielstärken der beinhalteten Engines auszureizen versteht und deren spezielle Analysefähigkeiten eingehend zu nutzen weiß.
Wer solche besonderen Ansprüche und Erwartungen im Zusammenhang unseres Schachcomputer-Metiers innerhalb und außerhalb der Community hat, wird auch bereit sein, einen angemessenen Preis dafür zu zahlen. Ich für meinen Teil werde mich da aufs Beobachten der Szene beschränken und mir in aller Bescheidenheit sagen "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" ![]() Gruß Gerhard |
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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
.... ist die Tatsache, dass dieses neue, bahnbrechende Gerät weniger für den durchschnittlichen Amateur-/Hobbyschachspieler zugeschnitten ist, der sich einen munteren Spielpartner für eine Art Kaffeehauspartie wünscht, sondern vielmehr für den spielstarken Computerschachfreak und -spezialisten, der leidenschaftlich tief in die Materie einzudringen gewohnt ist bzw. für den herausragend guten Schachspieler, der die hohen möglichen Spielstärken der beinhalteten Engines auszureizen versteht und deren spezielle Analysefähigkeiten eingehend zu nutzen weiß.
.... ähm ... nein ... letztendlich bieten zum Beispiel schon die voreingestellten Profile im Comfort Menu passende Spielpartner auch für Änfänger mit einer Spielstärke ab ca. 1.100 Elo ... Dazu kommen nicht nur diverse Elostufen, sondern auch, wie bereits erwähnt, adaptive Möglichkeiten, wie zum Beispiel bei Shredder, der sich laufend über viele Partien immer weiter weiter anpasst, das Spiel des Menschen bewertet und so die Motivation gibt, sich weiter zu verbessern. Richtig ist, der Phoenix möchte jedem Schachspieler zwischen 1.100 und 2.500 Elo einen passenden Spiel- und Trainingspartner bieten. Dazu kommt der Retromodus, der viele, teilweise mittlerweile unbezahlbare Originale nicht nur perfekt emuliert, sondern zusätzliche Möglichkeiten der Einstellbarkeit der Geschwindigkeit bietet, wie dies bei einem Original nie möglich gewesen wäre. Und last but not least wird noch der online Modus kommen, der autark ohne PC, Smartphone etc. direkt das Spiel auf Lichesss bieten wird. Insofern denke ich, dass schon für jeden Fan etwas dabei ist, der sich intensiv mit Schach, Computerschach und Schachcomputern beschäftigt. Gruß, Sascha
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