
Zitat von
Mapi
Hallo Christian,
Wenn der Computer die Quadratregel nicht einprogrammiert bekommen hat, muss er sich dieses "Wissen" erst einmal errechnen. Das liegt aber bei dieser Stellung ausserhalb des Rechenhorizonts des Masterchess.
Er sieht also nicht, dass er den schwarzen f- Bauern nicht aufhalten kann, weil es einfach zu tief ist. Daher ist es für ihn naheliegend mit dem Zug 59. Sc3 den Springer wieder erst einmal zu aktivieren und gleichzeitig dem Läufer mögliche Fluchtfelder zu nehmen, da ein Läufer im Endspiel in der Regel schneller ist als ein Springer. Erst wenn im Rechenhorizont der Durchmarsch des f Bauern zur Dame auftaucht wird dieser Zug vermieden.
Viele andere Brettcomputer werden wahrscheinlich nicht anders spielen, es sei denn, sie haben die Quadtratregel als Wissen implementiert.
Ich finde diese Stellung höchst interessant und werde sie für Tests an anderen Compis in meine Sammlung aufnehmen. Da ich einen Magellan habe, der ja ein ähnliches Programm hat wie der Masterchess, nur halt mit Hashtables, werde ich das mal testen, ob hier die Hashtables den Erfolg bringen.
viele Grüße
Markus
Hallo Markus !
Ok, danke für Deine Erklärungen, aber für mich ist das unbegreiflich, es war nur noch eine Figur und 2 Bauern am Brett und der Masterchess erreichte hier nach 9 Minuten Bedenkzeit eine Rechentiefe von 13 HZ und dann spielt er den einzig verfügbaren Zug der die Partie verliert, also was soll man dazu noch sagen ??? Mir jedenfalls ist die Lust am Turnierauftritt des Pewatronic schon vergangen, auf Deine Tests bin ich da aber gespannt, kannst Du mir dann vielleicht schreiben was dabei rausgekommen ist, also ehrlich gesagt, mal abgesehen vom Explorer Pro oder anderen Morsch-Kreationen,
da wette ich drauf, dass kein 2. Compi so dämlich ist, diesen Zug zu machen, aber das würde mich echt interessieren.
Schönen Gruß
Christian