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AW: King Besitzer als freiwillige Tester gesucht
Eine generelle Anmerkung: die Anzahl der Partien ist viel zu niedrig, um daraus viel ablesen zu können.
Wenn man ein Vertrauenslevel von 95% erreichen will und zwei exakt gleichstarke Engines gegeneinander 50 Spiele spielen läßt, dann wäre der Erwartungwert 50%, also 25 Punkte. Tatsächlich hat man aber ein Intervall von +/- 2 Sigma, also etwa Wurzel aus N, und das ist alles zwischen 18 und 32 Punkten. Mithin eine Bandbreite von +/- 100 Elo.
Bei noch viel weniger Partien wird die Aussagekraft noch geringer - vier Partien gegen einen Gegner sagen eigentlich nichts aus. Andererseits sind tausende Partien, wie sie nötig wären, aus Aufwandsgründen nicht mit dem physischen Schachcomputer zu machen.
Ein Ausweg wäre, The King als UCI- oder WB-Version auf den PC zu laden und dort eine konfigurierbare Drosselung der Knotenrate zu verbauen. Dann kann man auch mit ein bis drei Sekunden pro Zug bei verschiedenen Knotenraten im Selbstmatch zu testen. So ähnlich haben Frank und John das bei Wasp gemacht, und ich bei meiner Engine ebenfalls.
Der Spielstärkezuwachs ist typischerweise nicht konstant mit Verdoppelung der Knotenrate, wie schon Thompsons Untersuchungen mit Belle gezeigt haben, weil z.B. der Sprung von 4 auf 6 Halbzüge eine viel größere Wirkung hat als der von 10 auf 12, auch wenn derselbe Faktor an Rechenaufwand dahintersteckt. Gesetz des abnehmenden Ertrages.
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