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AW: DGT Centaur - Der Thread
Ich bin mir ziemlich sicher, die Antwort auf die Mehrzahl der Fragen lautet "nein". Und es bedarf einer relativ aufwendigen Testarbeit, um diese Antworten mit einem eigenen Gerät selbst heraus zu finden.
So wie ich das sehe, wählt DGT mit dem Centauer bewusst einen vollkommen anderen Ansatz als das, was wir bisher kannten, oder im Forum vielfach gewünscht wird:
1.) Der Support soll kostengünstig sein, daher hat das Gerät keine Schnittstelle.
2.) Es soll "Spaß" machen, die Spielstärke passt sich ein Stück weit an. Man soll also noch einigermaßen mitspielen können, selbst wenn man gerade keine gute Tagesform mitbringt.
Und gerade (2.) entspricht heute dem Zeitgeist. Das hörte ich schon oft, wenn ich an Wochenenden von Sportereignissen berichte.
Beispiel, Leichtathletik: Volksläufe boomen. Da gibt es kleine Veranstaltungen auf dem Dorf, wo bis zu 1000 Läufern aller möglichen Altersklassen teilnehmen.
Sobald es auf die (Rund-)bahn im Stadion geht, wird es bereits deutlichst weniger. Ich habe in Schweinfurt schon Veranstaltungen beigewohnt, wo es auf der Mittelstrecke 1 oder 2 Teilnehmer gab.
Gut, man könnten sagen, die Stadionrunde oder kürzer, ist langweiliger. Aber es gehört mehr zur Wahrheit, dass die Jugend den Wettkampf, den direkten Vergleich, immer mehr scheut.
Noch extremer wird es dann bei den Eins-gegen-Eins Sportarten wie Tischtennis oder auch Schach: "Bevor ich mich ärgere, wenn ich verliere, lasse ich es lieber gleich bleiben", das ist heutzutage nicht selten die Antwort.
Kurzum, meine Vermutung:
Der Centauer gehorcht einem Zeitgeist, der eher einer jüngeren Generation gerecht wird. Und dass nicht viel preisgegeben wird, stört nicht. Vielleicht würde es sogar den unbekümmerten Käufer abschrecken. Und DGT spart sich natürlich Diskussionen, etc.
Gruß
Wolfgang
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