Vielleicht gibt es diesen Ansatz irgendwie doch schon, z.B.:
DGT-Brett (nicht ganz preiswert, aber wirklich sehr schön verarbeitet) mit einem PocketPC und dem CEBoard von alainza - schon hat man ein tolles brett und eine schon jetzt interessante Auswahl an Programmen. Ich erinnere mich, dass die Kombination PC-Board mit Pocketfritz oder anderen Programmen auch schon in den Schachzeitschriften beworben worden ist.
Abgehalten vom Kauf hat mich die erforderliche Investition in einen PocketPC, wo ich doch überzeugter Palm-Fan bin und das Verhältnis von PocketPC und Palm so ungefähr wie - ach sagen wir Brettcomputer und PC-Software ist
Schade ist natürlich auch, dass die Leuchtdioden fehlen.
Der Lösung sehr nahe käme so ein altes Mephisto ESB-Brett, das genügend Platz für den Mephisto III hergibt. Wenn man ein solches Brett mit einer Schnittstelle zu einem Palm

ausstattet, findet dieser locker Platz in der Schublade. Natürlich müsste die Palm-Software dann noch entsprechend angepasst werden. Aber das Ergebnis wäre ein schönes wuchtiges Brett mit Leuchtdioden und ein variabler Gegner mit LCD-Anzeige und Touchscreen.
Die Entwicklungskosten für die Schnittstellenanpassung können doch nicht Unsummen betragen? Es wäre sogar ein Multifunktionsanschluss für verschiedenste Geräte denkbar, wenn man einen Standard für das Ansprechen des Schachbrettes etabliert - oder die DGT-Schnittstelle verwendet (aber dann müsste man vermutlich dafür auch einiges zahlen)...
Mal sehen, ich werde demnächst von dem Anschluss des Citrine an einen PC berichten, von den Unterschieden zu WChess 2000 und meinen eigenen Partien gegen den bloßen Citrine.
Für mich bestünde der große Charme wirklich in einer echten Variabilität des Gegners. Selbst bei meinem damaligen Mephisto Lyon war ich trotz der wirklich vielen Einstellmöglichkeiten von dem Spielstiel irgendwann gelangweilt. Nur deshalb habe ich mich zu Gunsten eines PC von dem schönen Gerät getrennt. Und das Spielen mit Rebel, MChess, Chessgenius, Fritz war dann wirklich erfrischend. Mit dem modularen System von H+G war ich auch ganz zufrieden - nur was nützt es, wenn keine neuen Module mehr zu vertretbaren Preisen erscheinen? Irgendwie fast schon ärgerlich...