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Alt 05.09.2018, 22:41
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion

Ich komme noch einmal auf die Thematik "Bauernopfer" zurück. Diese haben meines Erachtens am ehesten den Charakter einer Gambit-Eröffnung.
D.h.: Sie sind (a) sehr früh und (b) meist verbunden mit einem gewissen Entwicklungsvorsprung als Kompensation.

Heute hatte ich im AKTIV-Stil (1 min./Zug) auf dem Brett:

[Event "Computer Schach Partie"]
[Site "DESKTOP-806662H"]
[Date "2018.09.05"]
[Round "?"]
[White "The King Beta"]
[Black "Wolfgang"]
[Result "*"]
[ECO "A41"]
[Opening "Neo-Alt Indisch"]
[Time "22:01:40"]
[Variation "2.Nf3"]
[Termination "unterminated"]
[PlyCount "12"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. d4 d6 2. Nf3 {*} Bf5 {!?}3. e4 {!?} Bxe4 4. Nc3 Bg6 {Der Computer erwartete} (4.
.. d5) 5. Bd3 {Die Vereinfachung nützt dem Nachziehenden} Bxd3 6. Qxd3 c6 {Ich vermag nicht zu beurteilen, ob Schwarz hier wirklich viel besser steht }*


Im NORMAL-Stil wird 3. e2-e3 gespielt.


Das ist m.E. qualitativ ungefähr so, wie eine zweischneidige Gambit-Eröffnung. Kürzlich verteidigte ich im Blackmar-Diemer-Gambit (d4 d5/ e4 dxe4/ f3 exf3/...) mit den Schwarzen Figuren den Mehrbauern mit Mann und Maus. Habe den Entwicklungsrückstand im Mittelspiel überlebt und eine Gewinnstellung im Endspiel erhalten.
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Hartmut (06.09.2018)