
Zitat von
applechess
Match 120'/40, 13. Partie, Aljechin-Verteidigung (Jagdvariante): Bediener: Rolf Bühler, Kommentare: Kurt Utzinger; Einmal mehr rächt sich die Vernachlässigung der eigenen Entwicklung infolge eines Ausflugs der schwarzen Dame zwecks Eroberung eines nichtigen Bäuerleins. Eine schreckliche Niederlage für den Mephisto Almeria 68000 in einer Kurzpartie über nur 18 Züge, in der eigentlich nicht Weiss gewonnen hat, sondern Schwarz reinen Selbstmord begangen hat....
Na, na, na, Kurt! Geht's auch eine Spur "leiser" ?

Du weißt doch, was die Kisten (nicht) können.
Es dauert auf meinem Pentium M 1,86 GHz bereits 04:39 bis die Bewertung von 0,15 auf 0,00 geht, aber immer noch Dxg2 vom Genius2 (Windows) favorisiert wird.
(
Nachtrag, Messung: Was der Pentium M in 04:39 schafft, erreicht der Pentium II/266 exakt nach 45:12)
Nach 19 Minuten 55 Sekunden /Bewertung 0,00/ Tiefe 12-24 bekomme ich diese Variante:
Dg5xg2, Th1-g1 Dg2-h3, d2-d4 h7-h6, Tg1-g3 Dh3-h5, h2-h3 Sb6-d5.
... und dabei bleibt es erst einmal. Nach gut 60 Minuten sieht's genauso aus.
Auf 68030/33 er Verhältnisse bezogen (Multiplikator 114) , entspräche dies etwa fünf Tagen. Beim langsamen 68000-er wären das dann bereits ungefähr zwei Wochen - ohne dass auf Dxg2 verzichtet würde.
Ich sehe das so: Fidelity profitiert von einer raffinierten Eröffnungsfalle gegen einen Computer ähnlicher Leistungsklasse. Nicht mehr - und nicht weniger.
Interessant wäre ein Test, ob der Elite V6 nach Dxg2 gegen einen starken PC-Gegner das auch gewinnen könnte.
Gruß
Wolfgang