
Zitat von
Eskimo
Nochmal ne Frage zum Spielverhalten:
Es versteht sich ja von selbst, dass man nicht Stockfish oder Komodo die Züge errechnen lässt, ich denke mal, da spielt jeder mit Fairplay. Aber was ist mit einem gewissen moderaten Tuning am Modul?
Darf man während der Partie was verstellen oder zumindest nach jeder Partie?
z.B. Contempt, Selektivitäts-Tiefe, Buch, einzelne Figurenwertungen etc...
Oder soll der Computer das ganze Turnier über konstant mit denselben 'offiziell' stärksten Einstellungen durchspielen? Beide Methoden haben ja ihren Sinn und ihren Reiz.
Oder ist es völlig egal, weil's eh niemand überprüfen kann?
Wie habt ihr das in der Vergangenheit gehandhabt?
Ich schau mal, ob ich die Regularien noch komplett richtig zusammen bringe.
Grundsätzlich ist es so, dass alle Einstellungen (Bedenkzeit, Buchnutzug, eventuelles Feintuning) VOR der Partie einzugeben sind. Während einer laufenden Partie darf nichts mehr verändert werden. Wenn Du jetzt in einer Partie merkst dass z.B. das allgemeine Buch unvorteilhafte Varianten liefert, oder der Contempt-Faktor oder Sleektivitäts-Faktor ungünstig ist, kannst Du dies vor der nächsten Partie (die Vorrunden bestehen ja aus 4 Partien) ändern. Aber eben nicht während der Partie. Selbstprogrammierte Eröffnungen sind nicht erlaubt sondern nur die offiziell im Gerät vorhandenen Bücher. Sind da mehrere vorhanden, hast Du allerdings die freie Auswahl.