Meine Aussage war:
Zitieren:
30 Sekunden/Zug ist auch problematisch. Die Zeiteinteilung ist nicht nachvollziehbar. Am Anfang braucht er zu lange. Dann geht's manchmal ohne Not unverhältnismäßig schnell.

Zitat von
MaximinusThrax
War das bei den beiden Vorgängern
MCG und
MCGPRO auch schon der Fall?
Übrigens: toller Vergleich Jürgen!
Grüße
Otto
Ich kann es nicht sicher von meinem MCG sagen. Bei dem Gerät habe ich den Eindruck, dass es mit der Zeitkontrolle ohnehin nicht so genau genommen wird.
Es gab beim MCP hier im Forum nach meiner dunklen Erinnerung Berichte, dass es mit der 30 Sekunden-Stufe Probleme gab. Damals wurden schwächere Züge dafür verantwortlich gemacht.
Mein Eindruck, bzw. spärliche Erfahrung, beim Exclusive ist folgende:
Es existiert eine interne Zeitkontrolle, die der Engine in relativ engen Abständen "verbietet", länger zu rechnen, wenn der Verbrauch etwas über der Durchschnittszeit liegt.
Bildlich gesprochen: Diese Routine greift dann relativ hart durch, selbst wenn eine komplizierte Stellung auf dem Brett ist.
Das Zeitmanagement ist suboptimal. Vor allem bei Schachgeboten. Da kann es sein, dass er aufgrund der richtigen Erwartung eines Schachgebots dann dennoch ewig lang an einem Königszug rechnet, obwohl es die einzige (oder fast einzige) sinnvolle Möglichkeit ist. Wenn das im Mittelspiel auftritt, und die Suchtiefe 10 HZ erscheint, muss man leider damit rechnen, dass zwei bis drei Minuten nutzlos verbraucht werden.
Andererseits reagiert das Programm meistens überraschend schnell bei "selbstverständlichen" Zügen in Schlagwechseln.