
Zitat von
Mythbuster
Speziell in der kleinen Zielgruppe "Schachspieler" mit der damaligen Vereinskonzentration blieb den Herstellern gar nichts anderes übrig
Nunja, Stefan Meyer-Kahlen nimmt als Kopierschutz einen Key, den man bein Kauf bekommt, und der an den Realnamen gebündelt ist. Den kopiert man einfach in ein GUI-Fenster rein, mehr nicht, und das finde ich völlig akzeptabel. Ich darf das sogar auf sovielen PCs in meinem Haushalt installieren, wie ich möchte.
Zudem will ich in 20 Jahren in der Lage sein, die heutige Software ggf. in einer VM zu installieren und mich nostalgisch an damals zu erinnern. So wie ich heute Pirates!Gold und Secret of Monkey Island in der Dosbox spiele.
In einem Interview wurde SMK gefragt, ob er denn nicht mal über einen besseren Kopierschutz nachgedacht hätte. Doch, meinte er, aber das Problem ist, daß die Cracker sich davon sowieso nicht aufhalten lassen und man stattdessen ausgerechnet die zahlende Kundschaft drangsaliert. Meine Assoziation, genau wie die Raubkopierer-Knastvideos auch nur die nerven, die für den Film gezahlt haben. Guter Mann, dachte ich mir, er hat's verstanden. Außerdem war's seinerzeit die einzige ernsthafte Alternative zu Fritz, wenn man Chessbase meiden wollte.
Und jetzt hab ich mich dran gewöhnt, mag DeepShredder, wie es ist, und die neue Version versucht zum Glück auch nicht krampfhaft, innovativ zu sein und alles anders zu machen, sondern sieht genauso aus wie die davor (nur etwas stärker und mit mehr Buch). Eigentlich gibt's ja keinen Grund für mich, die neue Version zu kaufen, aber eben auch keinen, sie nicht zu kaufen - also kaufe ich halt, einfach weil ich's mag. Und damit werd ich wohl nicht der Einzige sein.