
Zitat von
Solwac
aber ich glaube nicht, dass die Versionen für TASC in Assembler optimiert wurden.
Da die Engine sowieso auf zig Plattformen lief, z.B. als Chessmaster ab 4000, werden diese Teile sauber gekapselt sein.
Besser jedenfalls als Emulation. Man sehe sich mal an, welche Effektivgeschwindigkeiten Ruuds Maschinen erreichen, und da ist ein PXA320 mit satten 800 MHz verbaut und nicht nur ein Cortex-M4 mit 168 MHz.
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Wie groß jetzt die Anpassung in C für eine andere CPU ausfällt weiß ich allerdings nicht.
Nicht nennenswert. Den Lowlevelkram für Eingabe/Ausgabe/Interrupts muß man halt anpassen, und wahrscheinlich auch ein paar compilerspezifische Nonstandard-Erweiterungen. de Koning wird damals ja wohl kaum den GCC verwendet haben.
Ärgerlicher bei Cortex-M4 ist, daß er nur 192 kB internes RAM hat, während die TASC-Maschinen 512 kB für die Hashtables wollen. Man kann an einen M4 zwar externes RAM setzen, einen Speichercontroller hat er, bloß das ist um einen Faktor 6-9 langsamer als das onchip-RAM.
Aber ST hat für 2017 eine Erweiterung ihrer Cortex-M4-Reihe nach oben hin angekündigt. Nämlich die H7-Serie. 2 MB ROM, 1 MB (!!) onchip-RAM, 16k/16k-L1-Cache (Daten/Instruktionen), satte 400 MHz. Stromaufnahme bei 400 MHz 110 mA an 3.3 V, also 0.36 W, das geht locker passiv zu kühlen.
"The King" auf diesem Chip nativ laufen zu lassen, das wäre ein ziemlicher Knaller. Der einzige ernsthafte Haken wäre, daß dann das vom Schicksal gebeutelte TASC-R40 in Kaufbeuren nie wieder die Chance hätte, auch mal auf Platz 1 zu landen.
Ich denke aber, es würde am Desinteresse des Autors scheitern, und Sourcecodefreigabe an irgendwelchen Vertragssituationen.