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AW: Maximale Rechentiefe von Schachcomputern
Der MM VI zeigt zwar eine Rechentiefe von 32 Halbzüge an, aber dieses Matt in 11# findet er nicht??
Er spielt zwar den richtigen Zug, aber ohne Mattansage.
Ich habe unter anderem diese Stellung in der Rochade Nr. 7/ 1985 Seite 26 in einem Artikel von mir angegeben. Diese Stellung wurde angeblich auch benutzt, um zu zeigen, das die Steinitz Programme auch 11 Züger lösen können.
Matt in 11#
Weiß: Ka1, Bb2-f2-h3-b6-d6
Schwarz: Kb8, Lc8, Bb7-d7-h7-b3-g3-a2
Der Schlüsselzug ist natürlich 1. Bf2 x g3
Aber Vorsicht, ältere Programme finden oft diesen Zug ,aber danach vertun sie sich manchmal auf der mattsuchstufe und spielen z.B. 2. h4?
Auf der normalen Spielstufe klappt es normalerweise. Neuere Schachcomputer sollten das alles in sekundenschnelle finden!
Um die max. Rechentiefe zu erkennen, kann man z.B. auch ein Matt in 2 nehmen, den ersten Zug ausspielen, und für Schwarz die Verteidigungszüge berechnen lassen. Meist rechnet der Computer die Halbzüge sehr schnell hoch, wenn er das drohende matt in 1 erkennt.
Viel Spaß
Udo
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