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SkobyMobil
Hallo,
das hat ja nichts mit gerecht zu tun. Wenn Du ein faires und aussagekräftiges
Turnier spielen willst, dann mußt DU für gleiche Bedingungen sorgen.
Theoretisch ja, aber gerade die älteren Geräte haben keine zueinander passenden Stufen.

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SkobyMobil
Wenn Du weißt, das Dein Sphinx Concerto eine max. Bedenkzeit von 2Min. einhält
dann mußt Du ihn gegen einen Gegner spielen lassen, der genau diese Vorraus-
setzung auch erfüllt. Rechnet der Gegner länger, so kann er theoretisch auch
tiefer und genauer einen bestimmten Plan verfolgen.
Hier würden dann zwei unterschiedliche Gegner gegeneinander antreten- das
Ergebnis wäre auf alle Fälle zweifelhaft.
Die maximale Bedenkzeit ist kein guter Vergleich. Programme A und B sind fast identisch und suchen auf Stufe x im Schnitt 30 Sekunden. A genehmigt sich dabei mal bis zu zwei Minuten (Faktor 4) und B maximal drei Minuten (Faktor 6). Warum sollte die zwei Programme nicht mit derselben Stufe x eingesetzt werden?

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SkobyMobil
Das ist es auch, was mich ein wenig an diesen Turnieren (und Tabellen) stört.
Es wird immer ein Ergebnis zu Tage gebracht, nie aber eine BedenkzeitZeit zu
den Partien. Also, wie lang ist die gesammte Bedenkzeit des Siegers/Verlierer
gewesen?
Wenn wir beide eine Partie Schach spielen, und Du setzt mich nach 90Min Matt-
Du hast 60Min. Zeit verbraucht und ich habe 30Min. verbraucht.
Wer ist dann der Bessere von uns? Du, weil Du gewonnen hast? Oder Du, weil Du
länger nachgedacht hast? Oder ich, weil ich die besseren Züge gemacht habe, die
Zeit aber für den Plan aber nicht gereicht hat?
Wie Du siehst, nicht so einfach! Wie wäre die Partie denn ausgegangen wenn wir
beide nur 45Min Zeit gehabt hätten?
Ja, die Dokumentation der verbrauchten Zeit ist wünschenswert.
Die Antwort auf das Partiebeispiel ist relativ simpel: Offenbar hat ja der Sieger nicht die Zeit überschritten, d.h. eine Stunde ist erlaubt gewesen. Dann hast Du die Zeit nicht voll ausgeschöpft, Pech oder schlechte Einteilung. Bei Schachprogrammen ist eine gute Zeiteinteilung definitiv wichtig für die Gesamtspielstärke. Manche Programme erlauben dabei eine maximale Bedenkzeit vom zehnfachen der Durchschnittszeit, d.h. bei 40 Zügen in 2 Stunden bis zu 30 Minuten!

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SkobyMobil
Es könnte also so sein, wie es "achimp" beschrieben hat:
"Evtl. speichert der M3 ja die letzte berechnete Zuglinie fürs Pondern und ist dann sehr schnell, wenn tatsächlich seine erwarteten Züge kommen"
Das funktioniert aber nur einen Zug lang. Danach braucht ein Programm wieder Bedenkzeit des Gegners um ohne eigene Bedenkzeit zu antworten.