
Zitat von
achimp
Hi,
der MM III hat "offiziell" keine Spielstufe mit 30 Min / Partie sondern nur bei Stufe 0 bis 3: x Sek. /Zug also Durchschnittswerte.
Nur auf den Stufen 4 bis 6 spielt er x Züge/ x Stunden, also mit Zeitmanagement.
Dann dürfte er bei einem sehr langen Zug auf Lev 3 aber danach nicht blitzen! Jeder Zug ist im Grunde unabhängig - sonst stimmt die Beschreibung nicht und würde auch das Verhalten von Bedienern bei Turbieren durcheinanderbringen - wir sind immer davon ausgegangen, das die Zeit zwischen den Zügen nichts ausmacht!
Evtl. speichert der M3 ja die letzte berechnete Zuglinie fürs Pondern und ist dann sehr schnell, wenn tatsächlich seine erwarteten Züge kommen !?
Ich habe ein derartiges Zeitmanagement jedenfalls auf LEV 3 noch nicht erlebt - schon das er mal deutlich überzieht, aber nicht das er dann ins Blitzen kommt...
Gruß
Achim
Also ich verstehe die Angaben in der Bedienungsanleitung etwas anders. Es wird nicht auf ein bestimmtes Ziel hingearbeitet (z.B. 60 Züge in 30 Minuten), wohl aber auf einen Durchschnitt. Diese Stufe eignet sich deshalb nicht für "echte" Turniere, da der Zug vor der Zeitkontrolle durchaus mal deutlich länger dauern kann, aber im Schnitt wird die vorgegebene Zeit angestrebt.
Das hätte den Vorteil gegenüber einer immer nur auf den Zug gemünzten Betrachtung, dass nicht ständig zu schnell oder zu langsam gespielt wird sondern wechselnd.
Pondern würde nur maximal einmal ein schnelleres Ziehen erklären, denn die Zeit des Gegners hat sich doch nicht beim Nachspielen geändert, oder?
Skobys Hinweis auf Zeitüberschreitung ist allerdings richtig. Die Rechner können auf einer Durchschnittsstufe schon mal eine Zeitkontrolle verpassen. Da sie aber nichts davon wissen wäre ein Verlust deswegen nicht richtig, nur auf Turnierstufe kann man unterstellen, dass die Programme sich dran halten (mit dem Problem von Bedienerzeiten).