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AW: Mephisto Modular - Akku-Kapazität
Ich habe einmal geschaut. Die kleinsten Baby Akkus beim großen C haben 2200mA. Wenn die einen Restladestrom von 85 mA bekommen würden, nachdem sie voll sind, kann ich die locker noch 24 Stunden weiterladen lassen, ohne das ich mir darüber Sorgen machen müsste, aber wer hat sein modular so lange am Netz?
Würde ich 3000mA oder mehr nehmen, würde ich mir gar keine Gedanken mehr darüber machen, wie sie in dem modular geladen werden. Eher stellt sich die Frage, wann sind sie eigentlich voll, und wann sind sie leer?
Bei NiMh /NiCa- Akkus, die in Reihe geschaltet sind, tritt oft das Problem auf, das eine Zelle voller oder leerer ist als die anderen. Darum werden Akkupacks oft bewußt ab und zu mit geringem Ladestrom überladen, (formatieren) um sicher zu sein, das alle Zellen möglichst gleichmäßig voll sind. Ca. 14-16 Stunden mit 1/10 C .
Andersherum, ist eine Zelle früher leer als die anderen, und wird die Entladung nicht rechtzeitig abgebrochen, wird diese Zelle umgepolt, was zu irreversiblen Schäden führen kann, sprich, Kapazitätsverlust. Beim nächsten entladen ist diese eine Zelle dann noch früher leer, usw. bis sie ganz ausfällt. Bei Lithiumpacks etc. Akkus werden die einzelnen Zellen balanciert, mit entsprechender Ladeelektronik.
Kurzum, der Modular ist ein Schachcomputer mit einfacher Lademöglichkeit, da muss man selber ungefähr sehen, wie lange ich darin meine Akkus lassen kann. Der Modular ist schon recht alt, die Akkus haben sich deutlich verbessert, gerade in der Kapazität, was damals noch gar nicht vorhersehbar war, deswegen dürfte es heute damit eigentlich keine Probleme geben.
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Gruß, Udo
Geändert von udo (20.08.2015 um 21:02 Uhr)
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