Richtig! Außerdem ist die Stellung durchaus geeignet, um Brettcomputer die über die Möglichkeit der Stellungsbewertungsanzeige verfügen, zu testen.
Die Erkenntnis, dass 1.Kxa5 auch reicht, ist viel zu tief für die einfacheren Geräte.
Aber um die Sache wasserdicht zu machen:
Man stelle in der Ausgangsstellung zusätzlich einen schwarzen Bauer auf a4. Dann ist 1. Kb6 (oder Ka6) zwingend.
Zu den Positionen, die Michael Enderele beigesteuert hat:
Diese eignen sich auch nur bedingt, denn sofern man Computer testet, die nicht "wissen", dass die Dame gegen den Läuferbauern auf der siebten Reihe nicht gewinnen kann, ist es ohne weiteres möglich, dass die Lösungszüge mehr oder minder PER ZUFALL (also aufgrund kleiner Bewertungsunterschiede) gefunden werden.
Eine wirklich 100 prozentig taugliche Teststellung muss m.E. eine "falsche Verführung" anbieten.
Zu meiner obigen modifizierten Teststellung:
Glasgow S erwägt 2 Minuten lang 1.c7 Kd7 2.c8 D mit -3,82 (reine Verzweiflung)
Dann wird 1. Kc5 in Betracht gezogen.
Nach 03:10 folgt 1.Ka6 (+1.68),
nach 03:30 1. Kb6 (+ 3.87), nach ca. 5 Minuten: + 8.48.
Weitere Lösezeiten für 1.Kb6! (oder Ka6):
1. CC SS III: 00:41 (Kb6)
2. Sandy Encore: 00:52
3. Mephisto II (3.5): 00:58, nach 1:33 auf Turnierstufe ausgespielt (+6.8)
4. Mephisto I: ca. 19:00 (Kb6)
Im Grunde genommen wird mit dieser Teststellung lediglich ermittelt, wie lange es dauert bis ein sieben Halbzüge tief liegender Gewinn gefunden wird.
Und beim Mephisto III besteht eben die Besonderheit, dass er in Situationen, wo das Bergersche Quadrat zu beachten ist, mit seiner selektiven Suche (oder Programmwissen!) einerseits glänzt - beispielsweise meinen Novag Super Forte, der das stets errechnen muss, abhängt - aber andererseits vor lauter "Angst" anscheinend die eigenen (Angriffs-)optionen erst mit der nachrangigen Brute-Force-Suche findet.