
Zitat von
Hartmut
...was aber eine Milchmädchenrechnung ist, denn wie du unter A schon sagst... PC ist nicht gleich PC. Die alten Programme würden vielleicht einigermaßen identisch spielen, aber auch nur auf uralter Hardware. So sagt etwa dem Genius 1.0 auf einem schnellen 486er. Bereits die Genius 2 und 3-Versionen sind auf gleicher Hardware 486/50-66 MHz deutlich stärker als die entsprechenden Brettis...
Das ist mir völlig klar und war auch der Grund, warum ich zum Schachtraining und in jungen Jahren meinen Bavaria Lyon 32bit verkauft habe und mir bereits ChessGenius 2 auf einem 80386 DX2/40 spielstärker erschien.
Allerdings bestünde das Problem bei der intendierten "DVD" gleichermaßen. Und was das Bremsen anbelangt, ist es auch auf aktuellen Rechnern nicht so komplex: ich kann die Hardware virtuell abbilden - ist dann je nach verwendetem ChessGenius evt. ein Problem mit dem Kopierschutz, Mephisto Genius 99 funktioniert aber, das habe ich selbst probiert.
Alternativ besteht die simpelste pauschale Lösung in der auch bei jedem PC-Genius gegebenen Suchtiefestufe. Hier stellt man 3, 4 oder max. 5 ein (bezieht sich auf die brute force Suchtiefe) und kommt bereits damit relativ gut in den Rechenbereich der alten Brettgeräte, zumal die selektive Suche damit anscheinend ebenfalls gedrosselt wird. Wenn man die auf dem PC üblichen Hash-Table-Größen herabsetzt, wird sogar das Endspiel vergleichbar geführt. Das kann man auch mit der Lang Emulation auf dem Revelation sehr gut nachvollziehen.
Und mein dritter Ansatz: Man nimmt von vornherein ein langsames preiswertes Netbook, dann muss man weniger drosseln.
Mehrere dieser Vorschläge kombiniert führen zu einem aus meiner Sicht annehmbaren Ergebnis, wobei ich die Vergleiche nur mit der Lang Emulation durchführen konnte, so dass die Ungenauigkeit meiner Eindrücke völlig klar ist.