Hallo Mano,
ich denke, die gleichen Sorgen macht sich fast jeder hier, vor allem, wenn man anfängt zu sammeln und sich das erste Mal mit der Technik und den Risiken auseinandersetzt.
Letztendlich muss man sagen, dass die alten Geräte weitaus robuster sind, als moderne Geräte. Außerdem ist die Technik im Verhältnis als sehr primitiv zu bezeichnen ... ich meine das gar nicht mal negativ. Hier als Beispiel ein Blick ins Innere des Super Expert:
https://www.schach-computer.info/wik...EC_Platine.jpg
Während heutige Platinen Multilayer haben und viele Komponenten Spezialbausteine sind, die nur der Hersteller nachliefern kann, lassen sich die alten Bretties zu 95% mit Elektronik aus dem Bastlermarkt wieder zum Laufen bringen. Hierzu zählen alle Defekte an der Stromversorgung und den normalen Holzbrettern. LEDs und Reedkontakte kann man mit etwas Geschick selbst tauschen.
Mit mehr Aufwand sind Problemlösungen an den Bavaria Brettern und Figuren verbunden. Aber selbst hier kann mittlerweile Olaf aus dem Forum weiterhelfen. Die einzigen unlösbaren Probleme betreffen die Figurenerkennung des Tasc R30. Bis heute ist es unmöglich, defekte Figuren zu ersetzen.
Auch die Elektronik der Schachcomputer bzw. der Rechenmodule lässt sich fast immer reparieren, da auch hier die meisten Komponenten Standardbauteile sind. Selbst der Gedächnisverlust ist eigentlich kein echtes Problem mehr. Dank EPROM Brennern lassen sich die Gehirne jederzeit auslesen und bei Bedarf neu brennen.
Je nach eigenem Fachwissen kannst Du also mehr oder weniger selbst machen. Und ansonsten findest Du hier im Forum einige User, die in diesem Bereich extrem fit sind ... also: Habe Spaß und mache Dir keine Sorgen.
Gruß,
Sascha