Einzelnen Beitrag anzeigen
  #22  
Alt 14.12.2008, 22:06
Benutzerbild von EberlW
EberlW EberlW ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 09.01.2005
Ort: Leverkusen-Küppersteg
Alter: 60
Land:
Beiträge: 3.111
Abgegebene Danke: 45
Erhielt 66 Danke für 49 Beiträge
Aktivitäten Langlebigkeit
0/20 20/20
Heute Beiträge
0/3 sssss3111
AW: Unsterbliches Schachproblem?

 Zitat von Tom
Der Atlanta benötigt in der Analysestufe 1 Stunde und 33 Minuten für die Lösung bei selektiver Suche, gibt bei der Ausgabe des Zuges allerdings Matt in 10 an. Rufe ich die Daten anschließend ab, noch bevor ich den Zug ausführe, erscheint dagegen an der Stelle, wo normalerweise die Stellungsbewertung kommt, # in 9.

Nachdem ich ihm das Problem vorgesetzt hatte, verbrauchte er etwa 25-30 Minuten für die Halbzüge 1 bis 11_24, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Danach verbeißt er sich in 11_25, welches der Zug 1. Tb7 ist, bis zum Ablauf der Rechenzeit. Er rechnet an Tb7 also eine gute Stunde. Er hatte den Braten gerochen und die Spur dann nicht mehr losgelassen.

Wieder ein Beweis, dass das Gerät tiefer rechnet als die Anzeige vorgibt, denn bei einem Matt in 10 handelt es sich um mindestens 19 Halbzüge.

Na, da muss ich das Morsch-Gerätchen aber wieder mal loben!
Hallo Tom,

natürlich rechnet er tiefer als er anzeigt.
Die Anzeige zeigt nur den reinen "Brute-Force-Sockel", auf dem dann die selektive Suche beruht und die kann bei Schlagzügen und Schachs mächtig viel tiefer gehen. Das ist schon das ganze "Geheimnis" um beispielsweise eine Anzeige von Matt in 7 nach nur Tiefe 6 oder so.

Aber Vorsicht:
Auch der Brute-Force-Sockel bedeutet nicht, dass wirklich ALLE Möglichkeiten durchgerechnet wurden. Die Ast-Beschneidungen des Suchbaums gelten trotzdem! Daher kann so eine Kiste immer noch was übersehen...

Gruß, Willi
Mit Zitat antworten