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@Brettcomputer-FSTurnier: nach 24 Stunden erstaunlich schwach
Hallo miteinander,
ich hab mir eben mal einige der Partien auf der Wikiseite zum Fernschachturnier der Brettcomputer (Spielzeit pro Zug 24 Stunden) angesehen und auf meinem Atlanta nachgespielt, z.B. die des Master Chess gegen den London und bin doch erstaunt, welch zum Teil schwache Züge nach einer sooo langen Bedenkzeit da herauskommen.
Wie etwa 10. ... Lh5 des London. Handelt es sich bei diesem London um die 16-Bit-Version? Der Zug sieht positionell aus, verschafft der schwarzen Stellung nach der Abwicklung der möglichen anstehenden Tauschzüge aber keine gute Position. Ich habe verschiedene Abspiele auf meinem Brettcomputer ausprobiert, um die Stellung ein wenig besser zu verstehen. Zwar deckt der Läufer von h5 aus den Punkt f7 ab, auf den weiße Dame und Läufer heimlich zielen, aber ich hätte von mir aus einfach mal das schwarze Heer weiterentwickelt und 10. ... Le7 gezogen. Vielleicht hatte der London "Angst" vor 11. Te1 in Verbindung mit 12. d5 und Abzug des Springers auf e5 usw.
Ich will damit nicht den lieben London kritisieren, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass ich von unseren Lieblingen eigentlich etwas tiefere Erkenntnisse erwartet habe.
Grüße Tom
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