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AW: ChessSystemTal2-v21 unbesiegbar?
Diese Versionen von CSTal v.21 sind jedenfalls trotz spekulativen Bewertungen so stark das sie auf dem Niveau von Dragon 3.3 oder Ethereal 14.25 spielen.
Deswegen hat Ed Schröder dann versucht diese Elo runterzuholen indem er den Spielstil soweit überzeichnet das die engine mehr obskure aggressive Züge und Opfer spielt. Es ist ihm gelungen die Engine CSTal Extreme dadurch extrem aggressiv und opferfreudig zu machen.
Was passiert nun ? Im CSS Forum testen sie die absichtlich gedrosselten Engine CSTal Extreme und beschweren sich, die engine wäre zu schwach und würde gegen Wasp7 oder Patricia 5 verlieren.
Sowas kann man sich NICHT ausdenken. Fast schon Satire. Als Programmierer würde ich verzweifeln.
Die alten engines von github CST2 v21 von Juni 2023 sind natürlich STÄRKER als diese CSTal extreme „Auskoppelung“. Und vor allem sind die engines stärker als Wasp7, Patricia5 oder andere Produkte.
Und DAS obwohl die Engines 3 Jahre alt sind.
Für das Spiel gegen Menschen oder unsere Schachcomputer ist sowas aus meiner Sicht unbrauchbar.
Daher lege ich nahe CSTal DOS zu nehmen aus Franz Hubers Sammlung. Hätte Franz nicht die englische Version hinterlegt sondern die deutsche, könnte man auch im Hilfe Text über die Funktionen nachlesen.
Zum einen kann man die Dos Box über die cycles Einstellung beliebig nach unten drosseln und statt moderner Hardware auf AT286 oder XT laufen lassen. CSTal DOS bietet aber auch intern über „Set Play strength“ im SETUP Menü die Möglichkeit statt MAXIMUM jede beliebige ELO einzustellen, indem intern die NPS runtergedrosselt wird kann CSTal schwächer spielen ohne das der Spiel oder Bewertungscharakter verändert wird. D.h. Es kann dann trotzdem Zeitkontrollen einhalten. Spielt dann nur schwächer.
D.h. du kannst 30“ Durchschnitt oder 60/60 oder 40/120 eingeben und nicht wie bei den anderen Produkten die praktisch sofort ziehen.
Das ist m.E. optimal für das Spiel gegen Menschen oder Schachcomputer.
Ich hatte letztens Lipi gesehen wie er kritisierte das die DOS version nicht einstellbar wäre. Das kann ich nur verneinen.
Mit F1 komme ich in die Schachdatenbank.
Mit F2 bekomme ich die Standard 2D Einstellung. Links uhren in digital oder analog, rechts grosses brett. Zugliste und hauptvaiante unten.
Mit F3 bekomme ich Annotative, d.h. Kleines brett, grosse Zigliste und Legale Züge und grosser Bereich für Kommentare unter dem Brett.
Mit F4 bekomme ich Techno, da gibt es zugliste, kleines brett und alle Bewertungsfunktionen in echtzeit über die Hauptvariante aufgelistet
Mit F5 bekomme ich Uhr, inneres auge mit diversen untereinstellungen, also graphischen darstellungen des suchbaums etc., brett und zugliste und legale züge unt graphischen Punkten die Bewertungsfunktionen als Graphen darstellen. Und darunter wieder Hauptvariante.
Dann kann man den Hintergrund verändern, die Figurensätze, die Helligkeit, die schachnotation, man kann ein Logfile speichern indem man die engine mit /sendinfo startet (das geht bei Franz natürlich nicht weil seine Menüs die engine starten). Contempt Faktor. Hash Table grösse. Ton, gleitende Figuren, ….
In allen Fenstern kann man rechts auf das kleine Dreieck klicken und bekommt Untermenüs. In einigen Fenstern und auf dem Brett kann man auch mit rechter Maustaste weitere Menüs starten.
Z.B. auf dem Schachbrett rummalen um bei Übertragungen auf grossen Bildschirmen Stellungsaspekte zu zeigen.
Wenn man natürlich das Menü View/Layout oder Setup/Style/Evaluation oder /Search Extension etc. Oder die Funktionstasten F1-F5 nie drückt, sieht man auch keine Veränderung. Wie gesagt ganz rechts hat das Programm eine HILFE wo alles erklärt wird. Am meisten Text dabei in der deutschsprachigen Version.
In den Stileinstellungen die man abspeichern kann, kann man alle materialfunktionen und alle positionellen Funktionen selber einstellen. Selbst alle erweiterungen und alle pruning Einstellungen kann man selber verändern.
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Die ganze Welt des Computerschachs
Geändert von mclane (25.01.2026 um 05:01 Uhr)
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