
Zitat von
mclane
Ja nun die Geräte sind nicht mehr 1 oder 5 mhz sondern 4 ghz schnell.
Das ist faktor 1000.
Aber für mich gehört zum Spielspaß das der Gegner auch nachdenkt. Nicht das er jeden Zug a Tempo spielt. Ich möchte meine Partie gewinnen und nicht geschenkt haben.
Entschuldigung, ich muss darauf einfach antworten und das Ganze mit etwas Humor nehmen

. Es ist ganz einfach: Wenn man gut genug ist, gewinnt man fair und ehrlich. Man sieht ja, wie CSTal 2 seine Partie als Schwarzer gewonnen hat. Da gab es kein Geschenk von SenseRobot. CSTal 2 hat SenseRobot dank seiner vorteilhaften Stellung positionell überspielt und den Sieg verdient.
Wenn man also gut genug ist, kann man auf dem eigenen Spielniveau gewinnen.
Wenn man nicht gut genug ist, verletzt SenseRobot vielleicht die Gefühle, indem es ab und zu ein Unentschieden anbietet, um einen zu ermutigen.
Diese verletzten Gefühle sind vielleicht eine Projektion auf den Gegner, denn schließlich hat er einen gerade besiegt, und man ist einfach nicht gut genug
Es ist auch verrückt, überhaupt zu denken, dass die schnellen Züge einschüchternd wirken und die Konzentration stören. Wenn man selbst spielt, ist man dankbar dafür, da man nicht so lange warten muss. Man kann sich auf sein Spiel konzentrieren.
Es sei denn, man erwartet, dass es mit einer Geschwindigkeit spielt, die aufgrund der Armbewegungen physisch unmöglich ist. Im besten Fall kann man 20 Sekunden pro Zug spielen, damit kommt es mit.
Glaubt man wirklich, dass es einem Schachcomputer etwas ausmacht, wenn der Gegner alle 20 Sekunden antwortet? (3 Sekunden Denk + 10-17 Sekunden Bewegung). Nimmt es einem die Freude weck an der Analyse des eigenen Schachcomputers? Nein! Man kann eben nicht die Analyse von SenseRobot sehen, na und? Wie viele Schachcomputer gibt es denn, mit denen man spielt, die kein Display haben?
Wenn man das Gefühl hat das er einem Schachcomputer Ponder Zeit weg nimmt, wartet man einfach 3 Minuten und gibt dann den Zug von SenseRobot in den Schachcomputer ein. Ist das so schwierig?
Es gibt wirklich kein Argument, das irgendeinen Sinn ergibt, es sei denn, es handelt sich um eine grundlose Abneigung gegen etwas, ohne es überhaupt ausprobiert zu haben.
Sitzen die Leute wirklich acht Stunden lang ununterbrochen da, ohne auf die Toilette zu gehen, zwischendurch etwas zu essen oder mit der Familie zu sprechen? Sind wir als Spielleiter wirklich immer so perfekt und roboterhaft in unserer Spielabwicklung? Sollte jemand diese Frage mit Ja beantworten, kann ich Ihnen gleich vorweg sagen, dass ich Ihnen nicht glaube, denn es ist unmöglich, so perfekt zu sein.
Gruss
Nick