
Zitat von
Eskimo
Nabend,
sehr interessant, die Frage, wie die Zukunft der Schachcomputer aussehen könnte!
Nun, ich denke, es wird ab jetzt vor allem darum gehen, wie man ein Programm elegant und genial "verschlechtern" und "bremsen" kann, so dass es mit "menschlichen" Fehlern spielt und der Mensch einen ernsthaften Trainingspartner bekommt.
Das ist nämlich die hohe Kunst!
Es gab viele Versuche aber keiner ist bisher überzeugend. Entweder es werden unnatürlich Bauern oder Leichtfiguren geopfert oder die Spielstärke schwankt während der Partie stark zwischen niedrig und hoch.
liebe Grüße
der Eskimo
Hallo Eskimo, Es ist sicherlich nicht einfach, ein Schachprogramm auf einem Gigahertz Rechner mit Millionen Rechenoperationen /Sek. dahin zu bringen, auf 1000- 2400 Elo Niveau zu bringen. Nach dem Motto, jetzt stell dich mal etwas blöd an.
Von daher waren und sind die alten Programme auf Programmmodulen natürlich optimal. Sie haben die vorhandene Hardware voll ausgenutzt. Und machten ihre Fehler eben auf Grund der begrenzten Rechentiefe. Und natürlich auch durch teils mangelndem Schachwissen.
Ich frage mich trotzdem, was es für einen Sinn macht, Schachprogramme zu entwickeln, welche sich der 4000 Elo-Marke nähern. Das ist im Grunde ein Kampf der Maschinen, Menschen haben keine Chance mehr.
Aber trotzdem gibt es ja selbst auf diesem Niveau Fehler auf höchstem Level, da ja immer noch Programme gegen andere Programme verlieren. Aber so ist es eben, man will die Grenzen immer weiter herausschieben, und wenn die CPU`s erst einmal in 2 stellige Gigahertzbereiche gelangen, wer weiß, was dann noch kommt.
Wenn es nach mir geht, sollte man anstatt immer schneller, auch einmal verbesserte Schachprogramme entwickeln, was den Output und die Bedienung betrifft. Mein Fritz 18 zeigt auch nicht mehr an, als seine Vorgänger, CS Tal II z.B. konnte wenigstens man noch beim Rechnen zusehen.