Das Problem bei LC0 und den Netzen ist, dass die Netze immer festgelegt sind und stets etwas Bestimmtes repräsentieren. Daher benötigt man für unterschiedliche Spielstärken und Spielarten mehrere Netze, die im Hintergrund entsprechend ausgetauscht werden müssen. Rechnet man die Varianten zusammen, die der TCA bietet, kommt man am Ende auf eine recht große Datenmenge, die vorgehalten werden muss – oder man greift jeweils auf das passende Netz zurück.
Gerade dieser Umstand macht es so spannend, was auf den Geräten aus CN, die nicht mit einem spezifisch bekannten Engine-Entwickler hofieren, tatsächlich passiert. Wir sind es gewohnt, über Lang und Co. zu diskutieren. Im Prinzip spiegelt das die Marktsituation bis „gestern“ wider. Selbst der Phönix definiert sich im Wesentlichen über eine Vielzahl bekannter historischer und moderner Programme, ohne wirklich einen eigenen neuen Anteil einzubringen.
Daher schwingen hier viel Freude und Euphorie mit – vielleicht der Startschuss für neue Wege und Möglichkeiten. Dem Markt tut das sehr gut, da es nicht die x-te neue Verpackung des Bekannten ist. In der Vergangenheit ging es im Wesentlichen nur um Geschwindigkeit und ein wenig Maia, das man gerne genutzt hat, wenn die Engine menschlicher wirken sollte.
LG Dirk