Danke, Wolfgang,
genau darauf hätte ich gewettet. Es gibt ein paar Dinge, die ich einfach nicht glaube. Dazu zählt auch, dass sich ein neuer CN-Hersteller wirklich Gedanken macht und ein großes Investment in die Entwicklung einer Engine – geschweige denn einer KI – startet. Das dauert, kostet einfach zu viel und setzt voraus, dass man weiß, was man tut. Was ich schon eher glaube, ist, dass man sich hier an Bewährtem bedient und etwas Zeit investiert, um interessante Networks aufzubauen. Das ist ja gerade im Hinblick auf menschliches Spielen völlig in Ordnung.
Ich bin es aber leid, ständig vom „Wunder der KI“ zu lesen, das auf einem Mikrochip aktuell gar nicht möglich wäre. Es wird einfach alles als KI bezeichnet, was nicht schnell genug flüchten kann.
Trotz allem bleibt es interessant – und danke für die vielen Erfahrungsberichte. Was mich immer noch hemmt, ist der Platz, den es braucht, um es zu nutzen.
LG
Dirk

Zitat von
Wolfgang2
Pondert er oder pondert er nicht?
In der letzten Woche entstand eine Diskussion bzw. Spekulation, dass der SenseRobot vielleicht von der gegnerischen Bedenkzeit profitiert.
Jetzt bringe ich den Computer an den Zug.
Der schlägt meine Dame mit Th2xg2, und ich warte eine Minute ab bis ich den sebstverständlichen Zug Se1xg2 ausführe. Damit ist die eigentliche Teststellung erreicht. Dann ist der Computer dran.
Frage: Findet er jetzt den einzigen Gewinnzug 1. Kd4! auf einer niedrigeren Elo-Stufe, z.B. Elo 2300?
Die Antwort: --> Nein. Es wird 1. Kb5? gezogen oder 1.Kb4? (Elo 2500).
Um sicher die Lösung zu finden, sind im Endeffekt Elo 2900 notwendig. 2700 ist ein Grenzfall.
Das heißt: Es wird nicht gepondert. /* Mir war das eigentlich vorher schon klar */
Gruß,
Wolfgang