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AW: Match 40/120 Scorpio 68000 sel. 4 vs Mach III
Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | Kommentator: Kurt Utzinger | 5. Partie: Schwarz (Mach) gewinnt | Zwischenstand: 2,5-2,5 (50%) Ausgleich | Stand hypothetisch: 3-2 für Scorpio | Eröffnung: Sizilianisch, Morra-Gambit | Buchzüge: 5 von Scorpio; 5 von Mach III | Partieverlauf: Dass der Scorpio 68000 s4 diese Partie verliert, hat nichts mit seiner Gambiteröffnung zu tun. Vielmehr erliegt das Programm von David Kittinger dem undurchsichtigen Dschungelschach seines Gegners. Der Mach III behandelt sowohl die Eröffnung wie das Mittelspiel mässig bis schlecht, bleibt in der Entwicklung zurück, kommt nicht zur Rochade und gerät so dreimal in verlorene Stellungen. Doch erweisen sich diese Stellungen recht undurchsichtig und würden für den Scorpio 60000 s4 nicht erreichbare Rechentiefen abverlangen. So kann das amerikanische Programm von Kathe & Dan Spracklen dreimal entwischen. Anscheinend derart frustriert, ist es schlussendlich der Scorpio 68000 s4, der sich nicht mehr zurechtfindet und selbst zwei entscheidende Fehler begeht. Als Folge davon kann der Mach III die Partie mit einem erfolgreichen Königsangriff zu Ende bringen.
[Event "Match 81__120'/40"]
[Site "Zürich"]
[Date "2025.??.??"]
[Round "5"]
[White "Scorpio 68000 sel. 4"]
[Black "Fidelity Excel Mach III"]
[Result "0-1"]
[Annotator "Stand: 2,5-2,5 Ausgleich"]
[ECO "B21"]
[WhiteElo "2043"]
[BlackElo "2020"]
[PlyCount "91"]
[EventDate "2025.06.27"]
[EventType "match"]
1. e4 c5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | Kommentator: Kurt Utzinger | 5. Partie: Schwarz (Mach) gewinnt | Zwischenstand: 2,5-2,5 (50%) Ausgleich | Stand hypothetisch: 3-2 für Scorpio | Eröffnung: Sizilianisch, Morra-Gambit | Buchzüge: 5 von Scorpio; 5 von Mach III | Partieverlauf: Dass der Scorpio 68000 s4 diese Partie verliert, hat nichts mit seiner Gambiteröffnung zu tun. Vielmehr erliegt das Programm von David Kittinger dem undurchsichtigen Dschungelschach seines Gegners. Der Mach III behandelt sowohl die Eröffnung wie das Mittelspiel mässig bis schlecht, bleibt in der Entwicklung zurück, kommt nicht zur Rochade und gerät so dreimal in verlorene Stellungen. Doch erweisen sich diese Stellungen recht undurchsichtig und würden für den Scorpio 60000 s4 nicht erreichbare Rechentiefen abverlangen. So kann das amerikanische Programm von Kathe & Dan Spracklen dreimal entwischen. Anscheinend derart frustriert, ist es schlussendlich der Scorpio 68000 s4, der sich nicht mehr zurechtfindet und selbst zwei entscheidende Fehler begeht. Als Folge davon kann der Mach III die Partie mit einem erfolgreichen Königsangriff zu Ende bringen.} 2. d4 cxd4 3. c3 {Das Morra-Gambit oder Smith-Morra-Gambit ist benannt nach den Schachspielern Pierre Morra, FRA (1900-1969) und Ken Smith, USA (1930-1999). Manchmal läuft diese Eröffnung auch unter dem Tiel "Sizilianisches Mittelgambit". Weiss opfert einen Bauern für Entwicklungsvorsprung. In seiner Einleitung zum Buch "Morra-Gambit" (1980) schreibt Rolf Schwarz, man könne guten Gewissens behaupten, dass dieses Gambit nicht schlechter sei als die vieltausendköpfige "Varianten-Hydra" anderer sizilianischer Systeme. Im Wikipedia heisst es: "Das Prinzip des Morra-Gambits ist es weniger, scharfes Spiel anzustreben, wenngleich dies nach fehlerhaften schwarzen Entgegnungen auch vorkommen kann. Vielmehr erhält Weiß für den Bauern eine langfristige positionelle Kompensation, wie sie für moderne Gambitspiele (z. B. das Wolga-Gambit) typisch ist. Allerdings ist fraglich, ob Weiß für den geopferten Bauern ausreichende Kompensation erhält, denn anders als beim Wolga-Gambit opfert Weiß im Morra-Gambit einen wertvollen Zentral- und keinen Randbauern, wofür der Gewinn eines einzigen Tempos (das Schlagen mit dem Damenspringer auf c3) allgemein nicht als ausreichend angesehen wird. Bei ungenauem Spiel kann Schwarz aber große Probleme bekommen. Daher erfreut sich dieses Gambit vor allem in Amateurkreisen einer gewissen Beliebtheit." Nach heutigem Kenntnisstand muss man Rolf Schwarz zustimmen und feststellen, dass dieses Gambit korrekt ist. Es gibt keine Widerlegung, was sowohl moderne GM-Partien als auch die Engines bestätigen. Der positionelle Druck von Weiss ist meistens derart stark, dass Schwarz gezwungen ist, den Bauern zurückzugeben, um doch noch Ausgleich zu erhalten.} dxc3 {Wer das Morra-Gambit nicht kennt und nicht Gefahr laufen will, allenfalls (rasch) unter die Räder zu geraten, lehnt das Bauernopfer am besten ab. Da das Gambit als gefährlich gilt, lehnen selbst viele nicht genügend vorbereitete GM's das Geschenk mit dem Bauernopfer ab.} ({A)} 3... Nf6 4. e5 Nd5 5. Nf3 (5. Bc4 {ein vergeblicher Versuch, doch noch ein Gambit zu spielen.} Nb6 6. Bb3 d5 $11 {unter Verzicht von je ...dxc3.}) 5... Nc6 6. cxd4 d6 $11 {und man befindet sich in der Alapin Variante, die üblicherweise durch die Zugfolge 1.e4 c5 2.c3 Sf6 entsteht.}) ({B)} 3... d3 {gilt ebenfalls als eine gute Ablehnung des Gambits} 4. Bxd3 {und die Engine attestiert dem Anziehenden einen winzigen Vorteil nach} Nc6 5. c4 e5 {0.33(54%)/55 Eine äusserst rare Fortsetzung. Zum meist gespielten Zug 5...g6 meint die Engine 0.71(63%)/49.}) 4. Nxc3 Nc6 5. Nf3 {***ENDE BUCH***} d6 {***ENDE BUCH***} (5... e6 6. Bc4 a6 7. O-O Nge7 {ist die in einem ChessBase Artikel 2006 (!!) durch Jerzy Konikowski propagierte Variante, die zwar zu ganz anderen Stellungen führt, statistisch jedoch für Schwarz schlechtere Ergebnisse bringt.} 8. Bg5 {Diese meistgespielte Fortsetzung mit einem Score zwischen lediglich 39% bis 44% taucht bei meiner Engine bis Suchtiefe 50 unter den drei Bestzügen nicht auf. Präferiert werden a) 8.Le3, 0.00/50% und b) 8.Lb3, 0.00/50% oder c) 8.Le2, -0.11/49%. In einem Artikel schreibt IM Andrew Martin (Elo 2345): "Es ist eine Streitfrage, ob das gut ist oder nicht“. Ja, das Schieben des f-Bauern ist Standard, aber die Alternativen 8.h6 oder 8...d6, gefolgt von ...h6, verdienen eine genaue Prüfung." Bei den heutigen Engines hat 8...h6 eine ganz leicht bessere und nicht ins Gewicht fallende Bewertung. In der praktischen Partie unter starken Spielern scheint sich zu zeigen, dass 8.Lg5 dem Nachziehenden mehr Probleme bereitet als andere Fortsetzungen.} h6 (8... f6 9. Be3 $11 {-0.12(50%)/52}) 9. Be3 {= -0.12(49%)/52}) 6. Bg5 {Ein ungewöhnlicher Zug, wenn auch keine Neuerung, die hier der Scorpio 68000 s4 auspackt. Meine Lieblingsengine PROMENADE bmi2 würde bei 3 Min/Zug dieses Gambit, welches übrigens als ausgeglichen beurteilt wird, wie folgt behandeln:} (6. Bc4 e6 7. Qe2 Nf6 8. O-O Qc7 9. Rd1 a6 10. Bf4 Be7 11. Rac1 O-O 12. Bb3 Qb8 13. Na4 {depth 53/48} b5 {depth 54/76} 14. Rxc6 {0.00, depth 56/36} bxa4 {0.00, depth 58/48} 15. Bxa4 {0.01, depth 59/64} Bd7 {0.00, depth 58/69} 16. Rc4 {0.00, depth 59/69} Bb5 {0.00, depth 56/59} (16... Bxa4 17. Rxa4 Qb5 18. Rc4 Rac8 19. b3 d5 20. exd5 Nxd5 21. Be5 Nb6 $2 {+/- (1.03 ) (77% +54% =46% -0%) Depth: 42/73} 22. Nd4 {1-0 (54) Nakamura,H (2775)-Yoo,C (2607) Chess.com INT 2023}) 17. Bxb5 {0.00, depth 60/79} axb5 {0.00, depth 58/45} 18. Rcc1 {0.00, depth 60/22} (18. Rc6 Rxa2 19. Bxd6 Bxd6 20. Rcxd6 h6 21. R6d2 Qa8 22. e5 Nd5 23. Qxb5 Rb8 24. Qe2 Qb7 25. Rc1 Rxb2 26. Rxb2 Qxb2 27. Rc8+ Kh7 28. Qe4+ g6 29. Rxb8 Qxb8 30. g3 {½-½ (30) Grigoryev,V (2482)-Zlender,B (2525) ICCF corr 2002}) 18... Qb7 {0.00, depth 57/70} 19. Bxd6 {0.00, depth 59/41} Bxd6 {0.00, depth 60/51} 20. Rxd6 {0.00, depth 59/62} Rxa2 {0.00, depth 60/25} 21. e5 {0.00, depth 59/62 Hier habe ich abgebrochen. Man kann dabei schon fast mit Sicherheit sagen: Das Morra Gambit ist Remis. Eine Fernpartie ging wie folgt weiter:} Nd5 22. g3 Ra4 23. Rdc6 h6 24. R6c5 b4 25. Nd4 Ra2 26. R5c2 Qb6 27. Nb5 b3 {½-½ (27) Baltar,A (2200)-Chronopoulos,A (2237) LSS email 2022}) 6... f6 $6 {Etwas fragwürdig anstelle von 6...h6, was klar besser ist.} 7. Be3 {[#]} f5 $2 $18 {Das ***VERLIERT***, bzw. sollte verlieren, denn diese Schwächung vermag die schwarze Stellung nicht vertragen.} 8. exf5 {Danach steht Weiss nur noch besser: 0.83(67%)/44} (8. Ng5 $1 $18 {gewinnt, aber mit Varianten, die weit über dem liegen, was Brettcomputer zu leisten imstande sind.}) 8... Bxf5 9. Nh4 {besser 9.Le2 oder 9.Ld3.} Be6 10. Bd3 $11 {Der weisse Vorteil hat sich in Luft aufgelöst.} Qa5 $2 {Das gibt dem Gegner wieder Auftrieb. Gut wäre 10...Sf6 mit Entwicklung.} 11. O-O Nf6 {Weiss ist voll entwickelt. Schwarz hat noch nicht rochiert, sein Lf8 steht eingemauert auf der Grundlinie, der Th8 hat keine Perspektiven. Kurzum: Weiss steht klar besser. In solchen Stellungen ist höchste Präzision gefragt, wenn man den Vorteil halten oder gar ausbauen will. Schauen wir, was Stockfish 17.1 hier produziert, bzw. auf welche Art und Weise diese Gewinnstellung behandelt wird:} 12. Nb5 {Dieser nutzlose Rappensprung bringt gar nichts und Weiss geht praktisch seines ganzen Vorteils verlustig.} ({Stockfish 17.1 BMI2:} 12. Re1 {2.52(100%)/53} Bd7 13. Nb5 e5 14. Bg5 Bg4 15. Qb3 O-O-O 16. h3 a6 17. hxg4 axb5 18. Nf5 Kb8 19. Rec1 d5 20. Bxb5 Na7 21. a4 h5 22. Qg3 Nxg4 23. Ne3 Nf6 24. Qxe5+ Bd6 25. Qd4 Qb4 26. Qxb4 Bxb4 27. Nf5 Rhg8 28. Bd3 Ka8 29. a5 Rc8 30. Nxg7 Nd7 31. Rxc8+ Nxc8 32. Ne6 Nc5 33. Bh7 Nxe6 34. Bxg8 Nxg5 35. Ra4 Ne7 36. Rxb4 Nxg8 37. Rf4 Ne7 38. Rh4 b5 {2.52/53}) 12... a6 13. Bd2 Qb6 14. Be3 Qd8 15. Nc3 d5 {Droht zwar die Material erobernde Gabel ...d4. Aber besser wäre 15...Lf7, um mit ...e6 und ...Ld6 endlich seine Entwicklung voranzutreiben.} 16. Na4 (16. Re1 {ergibt noch leichten Vorteil für Weiss} d4 (16... Bf7 17. Nf5 $14) 17. Bg5 dxc3 18. Bxf6 c2 $1 19. Qxc2 gxf6 $8 20. Rxe6 $14) 16... d4 {Nicht das Gelbe vom Ei, weshalb auch hier ...Lf7 den Vorzug verdient.} 17. Bg5 Bf7 $6 {Nun hätte der Läufer auf dem Zentralfeld d5 einen stärkeren Platz gefunden.} 18. Nc5 $2 {Stattdessen müsste Schwarz nach 18.Te1 schwer leiden, um die noch immer unterentwickelte Stellung zu retten.} {[#]} e5 $2 $18 {Das ***VERLIERT*** wieder, während nach 18...Dd5 alles im Lot bliebe.} (18... Qd5 $1 19. Bxf6 Qxc5 20. Rc1 Qh5 21. Qxh5 Bxh5 22. Bg5 $11 {ausgeglichen}) 19. Qc2 $2 $11 {Umgekehrt nutzt der Scorpio 68000 s4 seine Siegeschance nicht. Diese liegt jedoch einmal mehr weit über der notwendigen Rechentiefe des Programms von David Kittinger.} (19. Nxb7 $1 {Ein überraschender Einschlag, scheint doch diesem Springer nach einem Angriff der schwarzen Dame ein Rückzugsfeld zu fehlen.} Qb6 (19... Qd7 20. Bxf6 gxf6 21. Be4 Qxb7 22. Rc1 Rc8 23. Qf3 Be7 24. Rxc6 Qd7 25. Rfc1 O-O 26. Qg3+ Kh8 27. Nf5 Bg6 28. Nxe7 Rxc6 29. Nxg6+ hxg6 30. Rxc6 $18) 20. Bxf6 gxf6 21. Qf3 Qxb7 22. Rac1 Bd5 23. Qxd5 Nd8 24. Qc4 {Schwarz hat gerade noch Materialverlust vermeiden können. Trotzdem liegt seine Stellung in Trümmern: König in der Mitte, unvollständige Entwicklung, unglücklich und unharmonisch aufgestellte Figuren, Schwäche auf den weissen Feldern, null Gegenspiel.} Be7 25. Nf5 Kf8 26. Rfe1 {droht Le4} Rb8 27. Be4 Qd7 (27... Qxb2 28. Rb1 Qc3 29. Qxc3 dxc3 30. Rxb8 $18) 28. Qc7 Qxc7 29. Rxc7 Bb4 30. Rec1 Ba5 31. Rd7 Rg8 32. Rxh7 Rxb2 33. h4 Bc3 (33... Rb8 34. Bd5 $18) 34. Bd5 {und gewinnt Material, hat doch der angegriffene Tg8 nur noch das Fluchtfeld g4, aber nach} Rg4 {wird es Matt} 35. Rh8+ Rg8 36. Rxg8#) 19... Qb6 20. Na4 Qa5 21. a3 Rc8 22. Bf5 Rc7 23. b4 Qd5 24. Bxf6 gxf6 25. Nb6 Qb3 26. Qe4 {[#]} Be6 $2 {***VERLUSTZUG*** in einer nicht nur für Brettschachcomputer recht undurchsichtigen Stellung.} (26... Bh6 $1 {und Weiss behält nur leichten Vorteil nach} 27. Rab1 Qc3 28. Nc8 Nd8 29. Nd6+ Ke7 30. Nxf7 Nxf7 $14) 27. Rfb1 (27. Rab1 {ist noch stärker} Qa2 (27... Bxf5 $2 28. Nxf5 Qxa3 29. Nd5 Rf7 30. b5 $1 $18) 28. f4 $1 Bd6 29. Rf2 Bxf5 30. Nxf5 Qe6 31. Nc4 Bf8 32. Rc1 Rg8 33. Nb6 Rg6 34. Kh1 {und die Bewertung +3.43(100%)/49 der Engine zeigt gewinnbringenden Vorteil für Weiss, was wohl nicht nur für unsere beiden Kämpen noch immer als unklar daherkommt.}) 27... Bxf5 28. Nxf5 Qe6 29. Rc1 {droht ...Sxd4 mit Bauerngewinn} Kf7 $2 {Nur mit dem Qualitätsopfer 29...Tg7 konnte sich Schwarz etwas entlasten.} {[#]} 30. Nd5 $2 $17 {Vergibt nicht nur seinen gewinnbringenden Vorteil, sondern überlässt gar Schwarz spürbaren Vorteil.} (30. a4 $1 {Gegen die Drohung b5 mit Angriff gegen den gefesselten Springer ist Schwarz wehrlos. Denn der Turm hat kein Fluchtfeld, wo er nicht geschlagen wird.} Rg8 31. b5 Rg5 32. Ng3 f5 33. Qf3 Kg8 34. bxc6 bxc6 35. Rab1 {+3.83(100%)/44}) 30... Rd7 31. Nb6 Rd8 32. Qf3 ({Nach} 32. Na4 Qd5 33. f3 Qxe4 34. fxe4 Rg8 35. Rc4 Ke8 36. h3 Ne7 $17 {hat Weiss etwas weniger Sorgen.}) 32... h5 {[#]} 33. Rc4 $2 $19 {***VERLIERT*** endgültig, weil sich die Stellung zu stark verschlechtert. Weiss sollte sich mit 33.Te1 gegen den Vorstoss e5-e4 stemmen, auch wenn die übermächtigen Engines auch dann keine wirklichen Rettungschancen sehen.} Ne7 $1 {Der Mach III findet diesen starken Gewinnzug, wobei er sich nicht um den Bauern b7 kümmert.} 34. Qxb7 (34. Nxe7 Bxe7 35. Qxb7 {alles andere ist nicht besser} (35. Rc7 e4 $19) 35... Rb8 36. Qf3 Rxb6 $19 {und gewinnt}) 34... Qxf5 35. Qxa6 Rd6 {Auch 35...d3 oder 35...e4 gewinnen.} 36. a4 d3 {Ein riesenstarker Freibauer, wobei vor allem die schlecht platzierten weissen Figuren eine traurige Rolle spielen.} 37. Rc3 d2 {Auch 37...e4 gewinnt.} 38. Rd1 Rd4 39. Nc8 Rg8 40. Nxe7 (40. Nd6+ {rettet ebenfalls nicht mehr} Rxd6 41. Qxd6 Qg4 $19 {Doppeldrohung ...Dxg2# und ...Dxd1}) 40... Bxe7 41. a5 Rxg2+ {Dieses nett anzusehende "Scheinopfer" ist die stärkste Fortsetzung mit Matt in 14. Der Mach III zeigt +5.84 bei Suchtiefe 6.1 an.} 42. Kxg2 Qg4+ 43. Rg3 Qxd1 44. Qc8 {Verzögert das Matt am längsten.} Qg4 {Praktisch sofort zeigt Mach III die Bewertung 9.99 an.} 45. Rxg4 Rxg4+ 46. Qxg4 {***AUFGEGEBEN***} 0-1
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