Thema: Test: Falscher Randbauer
Einzelnen Beitrag anzeigen
  #24  
Alt 24.01.2008, 19:43
HPF HPF ist offline
TASC R40
 
Registriert seit: 30.04.2005
Ort: München
Land:
Beiträge: 542
Abgegebene Danke: 0
Erhielt 3 Danke für 3 Beiträge
Aktivitäten Langlebigkeit
0/20 20/20
Heute Beiträge
0/3 ssssss542
AW: Falscher Randbauer

 Zitat von bretti
Die Stellung ist für das menschliche Auge so gut lösbar, weil es gerade egal ist, wie Schwarz fortsetzt. Entscheidend ist, dass er gxh6 spielen muss um das Dauerschach zu verhindern. Dann holt aber Weiß in jedem Fall erst den d-Bauer mit dem König ab und erreicht postwendend eines der rettenden Remis-Felder g1, g2, h1, h2 - egal wie Schwarz fortsetzt. Das mit dem "sicherer" verstehe ich insofern nicht ganz, weil ja letztlich nur Schwarz gewinnen kann (falls sich Weiß fehlerhaft zu weit von der Patt-Ecke entfernt). In Remis-Stellungen ist es natürlich schwer zu entscheiden, welche Fortsetzung die besten - praktischen - Gewinnchancen bietet. An solchem Wissen um die besten praktischen Chancen mangelt es auch den Endspieldatenbanken, die 5-Steiner perfekt beherrschen. Das Problem besteht in dem menschlichen Faktor: Welche Fortsetzung den Gegner am stärksten fordert, hängt eben vom Gegner ab, hier geht es also um die Einschätzung des Verteidigers.
Hallo bretti,
ich habe das vom Standpunkt von Weiß gesehen. Du hast natürlich recht damit,
dass Schwarz gewinnen müsste. Warum die V11 den Königszug macht, verstehe ich nicht. Ich habe die Stellung zweimal aufgebaut, und in beiden Fällen wurde f7 gespielt. Andererseits waren dann über 80 Züge zum Remis notwendig. Ich verstehe meinen Schachcomputer hier nicht, was soll ich machen?
Paul
Mit Zitat antworten