
Zitat von
applechess
Hallo Egbert
Vermutlich sind wir da zu optimistisch. Ein Mensch kann nach 6 HZ mit dem
Rechnen aufhören, weil er sieht, dass die Figur flöten geht. Bis der
Computer jedoch die Figur weniger hat, sind es 8 Halbzüge, 15.Sc5? d4!
16.Sxe6 fxe6 17.Lxd4 Tad8 18.Tfd1 Sxd4 (oder 18...Txd4) und das ist
wohl zu viel des Guten.
Gruss
Kurt
Da hast Du Recht Kurt. Das Erkennen des realisierten Figurenverlustes kostet tatsächlich 2 zusätzliche Halbzüge. Und obgleich es sich hierbei um Schlagzüge handelt, sind 8 Halbzüge für die beiden Protagonisten wohl doch zu viel verlangt. Wie Du und auch Wolfgang bereits darauf hingewiesen haben, muss man versuchen die Stellungsanalyse mit den Augen eines Schachprogramms durchzuführen. Somit kann sicher die Ursache für manch einen im ersten Moment dubios erscheinenden Zug unserer alten Schätze eher verstanden werden. Das führt dann auch wieder dazu dass wir unsere "Compis" schnell wieder lieb haben.
Gruß
Egbert