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AW: DGT Pegasus
Ich hatte es nach meiner Erinnerung seinerzeit auch in meiner Rezension zum erstmaligen Erscheinen der ChessLink App i. v. m. Lichess erwähnt:
Lichess ist gnadenlos, wenn es Probleme mit der Verbindung oder mit dem Brett gibt. Man bekommt eine temporäre Sperre, wenn man zu oft aus der Partie fliegt und je öfter das passiert, desto länger wartet man. Und der Frust über eine verlorene Partie mit entsprechendem Ratingverlust kommt hinzu.
Es ist mir absolut unverständlich , wie man beim aktuellen Zustand der App und der DGT-Cloud auf den Gedanken kommen konnte, dass Pegasus unbedingt vor Weihnachten in den Handel zu bringen. Wenn selbsterklärte Beta-Tester einige Tage nach Erscheines der App/des Bretts euphorisch verkünden, dass die Gegnersuche nun endlich funktioniere und dass Partien gegen Stockfish nun auch wieder stabil funzen, dann ist das nichts weiteres als Feuerlöschen in höchster Not.
Ein weiterer schlechter Witz, ist zudem dass die Käufer der ersten Stunde sich fast nur ungewertetete Partien derzeit zutrauen und froh sein müssen, wenn sie 2 Partien hintereinander spielen können, ohne das das Brett anfängt, aufgeregt und konfus zu blinken und der Board-Akku bereits schon auf Reserve läuft.
Von Pegasus bleibt am Schluss nur noch das Design und die Kompaktheit/Mobilität übrig und darüber ließ sich bekanntermaßen schon immer trefflich streiten.
Wem das gefällt, muss halt mit Abstrichen an der Spielfreude leben. So einfach ist das.
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