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Zeichnung zu einem Foto
Hallo, liebe Leute,
seit einigen Wochen sitze ich daran, zu den beiden Wissenschaftlern Albrecht Kossel (1853-1927) und Erwin Chargaff (1905-2002) ein Brettspiel zu kreieren. Kossel war der Entdecker der vier Basen Adenin, Cytosin, Guanin, Thymin. Chargaff fand in langen Jahren des Experimentierens die Chargaff-Regeln: https://de.wikipedia.org/wiki/Chargaff-Regeln Auf den Arbeiten von Kossel und Chargaff beruhen die Entdeckungen von Watson und Crick. Zu dem Spiel soll es auch ein Begleitheft mit den Regeln und Informationen über die Wissenschaftler geben. Zu Kossel habe ich ein rechtefreies Foto. Zu Chargaff kenne ich bisher leider nur https://en.wikipedia.org/wiki/File:Erwin_Chargaff.jpg Dieses Foto gefällt mir sehr. Deshalb folgende Frage: Kennt hier jemand einen Kunstmaler, der für kleines Geld zu diesem Foto ein zugehöriges Portrait malen kann oder eine freundliche Karikatur? Rückmeldungen, gerne auch mit PN. Mit Dank und Gruss, Ingo. |
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Hallo, Ingo,
ein bearbeitung des fotos mit einem effektfilter von Photoshop oder ähnlichen bildbearbeitungsprogrammen entspricht nicht deiner vorstellung? Die effekte wären bei einem sw-foto ohnehin recht schwach. Ein spontan erstelltes beispiel hänge ich an. Liebe grüße Horst |
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Lieber Horst,
danke für Deine Rückmeldung. Zitieren:
mindestens in einer rechtlichen Dunkelgrau-Zone. So etwas findet sich serienweise im Schachkalender 2024, wo "einfach" Foto-Vorlagen verpixelt wurden - und nirgendwo im Kalender auf die Rechte an den Foto-Vorlagen eingegangen wird. (Bis 2023 hatte Arno Nickel mehr alls 40 Jahre lang diesen Schachkalender gestaltet - mit richtigen Fotos.) ************************************** Ideal wäre für mich eine Karikatur mit Kossel und Chargaff, wo beide "Hand in Hand" arbeiten (und im Hintergrund James Watson und Francis Crick als Kindlein im Sandkasten mit A-C-G-T-Bauklötzen spielen) - auch wenn sich Kossel und Chargaff im Leben wohl nie begegnet sind. Anregungen für solch eine Karikatur könnte "der Künstler" bei Fotos von Chargaff und Kossel im Internet finden, wobei ich wahrscheinlich auch noch an Foto-Vorlagen gelange, auf denen Herr Kossel deutlich jünger aussieht als auf seinem Wikipedia- Foto. Ein Meister ähnlicher Karikaturen im Schachbereich war Ottokar Masek. Siehe etwa ein Beispiel in einem ChessBase-Artikel über Vlastimil Hort: https://de.chessbase.com/post/ein-ga...vlastimil-hort Und Andreas Fecke aus der Go-Spielszene hatte mir mal einen Comic für mein Brettspiel "Zoff der Zünfte" gezeichnet. https://3-hirn-verlag.de/zdz-comic.jpg Dank und Gruss, Ingo. |
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Schon mal mit einer Google-Suche versucht? Ich hab da so einiges an Anbietern gefunden:
https://www.google.com/search?q=Kari...t=gws-wiz-serp |
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Hallo Hartmut,
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In erster Linie werden Einzel- und Gruppenportraits angeboten, nicht so sehr "Comic"-Szenen. Ich werde mich mal vorsichtig bei einigen der Zeichner erkundigen. Dank und Gruss, Ingo. |
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ChatGPT 4.0 mit Dall-E erzeugt folgendes:
Hier ist eine freundliche Karikatur von Erwin Chargaff, erstellt mit einem verspielten, aber respektvollen Ansatz, um seine Beiträge zur Biochemie zu feiern, insbesondere Chargaffs Regeln in der DNA-Forschung. |
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Hallo "Gonzo",
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Leider habe ich mich bisher nicht zu einem Abo für ChatGPT 4.0 durchringen können; nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Sorge, dass ich dann den ganzen Tag davor sitze und mein normales Leben vergesse ... Du bekommst eine PN von mir. Mit Dank und Gruss, Ingo. |
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Hallo, germangonzo,
das ist ja genial, was du mit hilfe von DALL-E geschaffen hast! Ich habe einiges mit dieser KI ausprobiert, meine ergebnisse waren aber nicht annähernd so ausdrucksstark. Danke und viele grüße Horst |
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Aber: Was sagte Joseph Weizenbaum, der berühmte Informatiker (1923-2008), bei einer Gelegenheit mal? Eine Frage bzw. ein Problem in die Suchmaschine einzugeben und das Ergebnis auszudrucken, das ist das Gegenteil von Bildung. Und das geschieht gerade hier. Bitte zeichne mir dies und das und - schwups - hat ChatGPT das Problem gelöst, besser, als es jeder Mensch je könnte. Aber das ist keine Kunst mehr, das ist keine Bildung mehr. Bildung, sagt ein Fachbuch, hat mit Formung zu einer Persönlichkeit und einem Charakter zu tun, natürlich gehören auch Können und Wissen dazu, aber eben nicht nur. Und zur Erlangung von Bildung gehören Blut, Tränen und Schweiß. Und genau das geht hier verloren. Der Zeitaufwand, den man investieren muss, um eine Zeichnung zu erstellen und um die Kunst zu erlernen, wird nicht erbracht. Daher findet keine Bildung statt. Und das ist schade. Gruß! |
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Die Folge hat den Titel "Der Strom": Der Strom ist quasi ein Vorläufer des heutigen Internets und alle Menschen sind per Gehirnimplantat daran angeschlossen und können Informationen in Sekundenschnelle abrufen. Lesen wird nicht mehr praktiziert, denn alle Informationen sind digitalisiert. Zitat: "Es gab mal eine Zeit, da war Lesen ein Zeichen von Bildung" Alle Menschen? Nein; einige wenige mit neuronalen "Defekten" sind nicht "kompatibel" und von der Nutzung des Stroms ausgeschlossen. Sie werden als "Krüppel" angesehen und haben Probleme, den Alltag zu bewältigen, weil alles auf Nutzung des "Stroms" ausgelegt ist. Doch eines Tages wird der Strom mit einem Virus infiziert und es kommt zu Todesfällen durch Überlastung der neuronalen Verbindungen. Doch einer der "Krüppel" schafft es, den Strom stillzulegen und die Menschheit zu retten. Und die Menschen müssen wieder lesen lernen... ;) Wenn wir uns von KI ebenfalls so abhängig machen, könnte es uns vielleicht ähnlich ergehen. Schon heute funktioniert doch vieles nicht mehr, wenn unser Provider mal Netzausfall hat. Da geht es doch schon längst nicht mehr nur ums Internet, sondern mittlerweile auch um Telefon (Mobil- und Festnetz), Fernsehen, Datenübertragung fürs Homeoffice usw. Wie sehr wir von der Technik abhängig sind, merken wir erst, wenn sie nicht mehr funktioniert... |
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Es ist nur eine frage der zeit, bis ein extremereignis auch die systeme direkt auf dem erdboden "lahmlegt". |
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Die Heizungen wurden kalt, der Kühlschrank wurde warm, Ich habe Gottseidank immer Kerzen und eine Taschenlampe parat. |
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Gruß! |
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Gruß! |
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für eine Suchmaschine hast Du recht, und dass KI unsere Welt revolutionieren wird (und schon revolutioniert) ist klar. Die Arbeit steckt aktuell darin, einen korrekten Prompt zu erzeugen, also eine möglichst genaue Anfrage, was herauskommen soll. Probier das mal selber, dafür benötigt man durchaus Bildung, auch wenn die anders aussieht als wir es gewohnt sind. Mich hat das Erzeugen des Bildes ca. 15Min gekostet; nicht viel, aber mehr als nur das Ergebnis ausdrucken. Das sieht übrigens auch der Gesetzgeber so: Am Prompt habe ich die Rechte, nicht aber am Bild. LG Frank |
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Hallo Frank,
hallo liebe Leute, Zitieren:
Im Anhang ist das Ergebnis meiner allerersten Bilderzeugung mit KI. Das ursprüngliche Prompt war chess wheelchair Damit habe ich midjourney gefüttert, im November 2022. Es wurden vier Bilder erzeugt. Davon konnte ich als Nutzer eines anklicken, von dem dann vier neue Varianten erzeugt wurden. Wieder konnte ich eine davon anklicken usw. Dieses Auswählen durch Anklicken habe drei Mal gemacht. Im vorläufigen Endergebnis habe ich die Farben noch etwas nachbearbeitet. Ich habe also das Prompt "chess wheelchair" kreiert und drei Auswahlen aus je vier Optionen getroffen. Zusammen mit der Abschlusskolorierung waren das gut 20 Minuten. Ingo. Im Anhang ist das Endergebnis und in einem zweiten Bild die vier Generationen aus der Erzeugung. |
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Den Mechanismus, ein Wunschbild in mehreren Generationen
zu erzeugen, wobei man in jeder Generation eines der angezeigten Bilder anklickt und dann davon neue Varianten für die nächste Generation entstehen, lernte ich in den späten 1990er Jahren kennen: in der Informatik-Dissertation von Jochen Schoof. Damals lief das unter dem Namen "Generative Design", und es wurden typischerweise 3x3 Varianten angezeigt. Weil die Bilderzeuger damals noch nicht gut waren, gab es nur Nischen-Anwendungen, zum Beispiel das Design von extra- vaganten Nachttisch-Leuchten. Titel von Schoofs Arbeit war "Kommunizierende genetische Algorithmen". Bei einer Tagung an der Bauhaus-Uni hat er im Sommer 2000 darüber berichtet. Das pdf dazu findet sich nach wie vor im Internet. In der Computerschach-Szene war Jochen Schoof in den 1990ern auch bekannt, durch Beiträge und Leserbriefe im CSS-Magazin. Ingo. |
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