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CXG Sphinx Legend vs Fidelity Excellence 6 MHz
Liebe Schachfreunde
Unser nächstes Match, Nr. 71, auf Turnierstufe, ist gestartet. Wieder geht es über 50 Partien. Prognosen werden gerne entgegengenommen. Persönlich setze ich auf einen knappen Sieg der CXG Sphinx Legend in der Meinung, dass sein deutlich besseres Positionsspiel sich gegen das "Dschungelschach" des Fidelity Excellence 6 MHz durchsetzen wird. Beste Grüsse Kurt |
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Hallo Kurt,
ich freue mich schon und tippe auf ein 27:23 für den Fidelity Excellence 6 MHz |
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Hallo Kurt,
auch ich freue mich schon auf dieses Match und tippe auf ein 26:24 für den Fidelity Excellence 6 MHz. Gruß Egbert |
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Hallo Kurt und Rolf,
Ich tippe auf einen deutlichen Sieg des Fidelity Excellence: 31:19 Viele Grüße Roberto |
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mit dem "Dschungelschach" bin ich mir nicht so sicher. Das ist wohl eher die Domäne des Par Excellence und höher. Ich glaube, dass Excellence bzw.Kishon Chesster ein eher positionelles Schach anstreben und z.B. auf intakte Bauernketten achten. Aber das können wir ja bald in Ruhe genießen und nachprüfen. |
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Tipp notiert, vielen Dank. Du hast eine hohe Meinung vom Excellence. :) Kurt |
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Beste Grüsse Kurt |
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Hallo Kurt !
Konnte für den Fidelity Excellance 6 MHZ keine Eintragung in der Turnierliste finden, dort gibt es nur die 5 MHZ-Version mit einem Rating von 1912, welches aber schon deutlich um ca. 100 ELO über der Sphinx Legend liegt. Ich tippe auf einen klaren Sieg für den Excellance 6 MHZ mit 30,0 : 20,0 Schönen Gruß Christian |
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Auch dir danke für den Tipp. Bin echt gespannt über den Verlauf. Gruss Kurt |
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Match120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 1. Partie: remis | Aus einem Damenbauernspiel ergibt sich eine kuriose Eröffnungsanlage. Da beide Programme die Stellung jedoch geschlossen halten, entbrennt ein ruhiger Positionskampf mit besseren Chancen für die CXG Sphinx Legend. Beidseitige kleine Ungenauigkeiten vermögen das Gleichgewicht indessen nicht zu stören. Doch mit 36...Le6? gerät der Fidelity Excellence auf die schiefe Bahn und Weiss hätte mit einem kombinierten Angriff von Turm und Dame am Damenflügel über die schwarze Stellung herfallen können. Allerdings kann die CXG Sphinx seine Gewinnstellung nicht zum Sieg führen, sondern gibt sich einer dreifachen Stellungswiederholung zufrieden. Somit ein glückliches Remis für das amerikanische Programm von Kathe & Dan Spracklen.
[Event "120'/40+60'/20+30'"]
[Site "Zürich"] [Date "2022.??.??"] [Round "1"] [White "CXG Sphinx Legend"] [Black "Fidelity Excellence 6 MHz"] [Result "1/2-1/2"] [Annotator "KUT"] [BlackElo "1838"] [ECO "D02"] [EventDate "2022.??.??"] [WhiteElo "1816"] { Match120'/40 | Bediener: Rolf Bühler |1. Partie: remis | Aus einem Damenbauernspiel ergibt sich eine kuriose Eröffnungsanlage. Da beide Programme die Stellung jedoch geschlossen halten, entbrennt ein ruhiger Positionskampf mit besseren Chancen für die CXG Sphinx Legend. Beidseitige kleine Ungenauigkeiten vermögen das Gleichgewicht indessen nicht zu stören. Doch mit 36...Le6? gerät der Fidelity Excellence auf die schiefe Bahn und Weiss hätte mit einem kombinierten Angriff von Turm und Dame am Damenflügel über die schwarze Stellung herfallen können. Allerdings kann die CXG Sphinx seine Gewinnstellung nicht zum Sieg führen, sondern gibt sich einer dreifachen Stellungswiederholung zufrieden. Somit ein glückliches Remis für das amerikanische Programm von Kathe & Dan Spracklen. } 1.Nf3 d5 { ***ENDE BUCH*** } 2.d4 Nf6 3.Bf4 { ***ENDE BUCH*** } 3...Nc6 { Schon zeigt sich eine typische "Krankheit" des Excellence in geschlossenen Eröffnungen. Wenn das Programm aus dem Buch fällt, wird der Damenspringer meistens nach c6 oder c3 gespielt, bevor ...c7-c5 oder c2-c4 erfolgt ist. } 4.Nc3 { Leider kann es die CXG Sphinx Legend nicht besser. } 4...Nh5 5.Bg5 { Auch das ist nicht gut, falls Schwarz mit 5...h6 die richtige Antwort findet. } 5...f6 $6 { Diese Schwächung der Königsstellung ist nicht zu empfehlen. } 6.Bh4 { Kein gutes Feld für den Läufer. } 6...g5 { Das allerdings ist nun nur konsequent. Der Läufer wird verbannt. } 7.Bg3 g4 { Zu forsch anstelle von 7...Lg4, ein normaler Entwicklungszug. } 8.Ng1 e5 { Damit übernimmt Schwarz die Initiative. } 9.e3 Nxg3 10.hxg3 Be6 $15 { Schwarz steht bereits etwas besser. } 11.Be2 h5 12.Bd3 e4 $6 { Verlockend, aber nicht wirklich gut, denn es geht besser: } ( 12...Ne7 $15 ) ( 12...Bf7 $15 ) 13.Bb5 { Ebenfalls nicht die optimale Lösung. } ( 13.Bxe4 $1 dxe4 14.d5 Bd7 15.dxc6 Bxc6 16.Nge2 $14 { mit leichtem Plus für Weiss. } ) 13...a6 $6 { Unnötiger Zeitverlust statt etwas für die Entwicklung zu tun oder den die Bauernstruktur schwächenden Tausch Lxc6 bxc6 durch 13...Dd6 zu verhindern. } 14.Ba4 { Deutlich schwächer als der Tausch auf c6. } ( 14.Bxc6+ $1 bxc6 15.Nge2 $16 { und Weiss steht besser } ) 14...b5 15.Bb3 { Wie man sieht, hat hier der Läufer eine äusserst bescheidene Wirkung. } 15...Na5 16.Nge2 Nxb3 { Es bestand noch kein Anlass, diesen lahmen Läufer zu tauschen. } 17.axb3 Bf7 { So oder so notwendig, sobald Weiss Sf4 spielt. } 18.Nf4 f5 19.Qe2 c6 20.Qd2 Bd6 21.Nce2 { Mit der Option, b3-b4 und dann Se2-c1-b3-c5 folgen zu lassen. } 21...a5 $1 { Die richtige Reaktion. } 22.c3 Qf6 23.b4 a4 24.Ra3 { Bereitet allenfalls b3 vor. } 24...Ra7 { Besser hätte Schwarz mit ...Kd7 seine Türme verbunden. Dann könnte .. axb3 oder ...h4 gespielt werden. } 25.b3 h4 26.gxh4 { Die Sphinx Legend vermag nicht zu erkennen, dass 26.bxa4 deutlich stärker war. } ( 26.bxa4 hxg3 ( 26...bxa4 27.Qa2 $16 ) ( 26...Rxa4 27.Rxa4 bxa4 28.Qa2 $16 ) 27.Rxh8+ Qxh8 28.Nxg3 $16 ) 26...Rxh4 27.O-O { Das komische 27.Tg1 überlässt Weiss noch einen geringen Vorteil, was nach dem Textzug nicht der Fall ist. } ( 27.Rg1 Qh6 28.Qc1 Rh1 29.Rxh1 Qxh1+ 30.Kd2 Qh4 31.g3 Qh2 32.Qf1 $14 ) 27...Rh8 28.Rfa1 Qh4 { Mit Mattdrohung auf h1. } 29.Ng3 Bxf4 $6 { Ein nicht gerechtfertigter Tausch. } 30.exf4 Qh2+ 31.Kf1 { [#] } 31...Be6 $2 { Ein Fehler, der verlieren sollte, aber die Rechentiefe beider Programme ist ungenügend, um das zu erkennen. } ( 31...Re7 $142 { droht ...e3 } 32.Qe1 axb3 33.Rxb3 Be6 34.Rba3 $14 { mit leichtem Plus für Weiss } ) 32.bxa4 bxa4 33.Rxa4 Rc7 34.Ra8+ Rc8 35.Rxc8+ Bxc8 36.Ra7 { Auch 36.Ta8 und 36.Da2 gewinnen. } 36...Qh6 37.Ra8 { Das bringt nichts ausser einer Zugwiederholung. } ( 37.c4 $3 { ist ein herrlicher Gewinnzug, den man von unseren Oldies nie und nimmer erwarten darf. } 37...Rh7 38.Rxh7 Qxh7 39.cxd5 cxd5 40.Qc3 $18 ) 37...Kf7 38.Qe3 $6 { Weiss müsste wieder den klaren Gewinnweg mit 38.Ta7+ einschreiten. } 38...Bd7 39.Ra7 Ke8 40.Qd2 Bc8 41.Ra8 { Weiss lässt sich auf eine Zugwiederholung ein. } ( 41.c4 $3 { gewinnt noch immer } ) 41...Kf7 42.Qe3 Bd7 43.Ra7 Ke8 44.Qd2 Bc8 { ***3x REMIS*** } 1/2-1/2 |
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Hallo Kurt,
ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das Fidelity-Programm ist sicher der aktivere der Beiden, dafür ist die CXG Sphinx Legend positionell etwas gediegener. Bin auf den weiteren Verlauf sehr gespannt. Gruß Egbert |
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So geht es mir auch. P.S. Bin momentan schachlich eingeschränkt. Denn mein Windows Acer Nitro 5 Notebook macht mit der Tastatur so grosse Macken, dass ich darauf nicht mehr arbeiten kann. Und als täglicher Vielschreiber - nicht nur hier - ist das ausserordentlich lästig. So muss ich die gespielte und unter ChessBase 16 gespeicherte Partie als PGN kopieren und auf meinen (alten) MacBook Pro 13 portieren. Dann dort mit dem HIARCS Chess Explorer die Partie bearbeiten, hier publizieren und die kommentierte PGN wieder auf den anderen Rechner bringen. Innert gut 4 Jahren ist das der zweite noch sehr gut laufende Acer Notebook, den ich entsorgen muss, weil - welche Schande - die Tastatur nicht mehr ersetzbar ist. Unsere Wegwerfgesellschaft lässt grüssen. :( :( Und nun bin ich schon wieder auf der Suche, um meinen 6-Kerner zu ersetzen, werde aber bestimmt kein Acer Produkt mehr kaufen. Und ein 8-Kern Rechner mit genügend RAM (32 GB) und grosser SSD (min. 1 TB) sollte es schon sein. Und dann all die grosse Arbeit, bis auf dem neuen Rechner alles wieder läuft. :( Viele Grüsse Kurt |
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Hallo Kurt,
Sehr schade das du schon wieder eine neue laptop brauchst :(. Nach 10 jahre habe ich letztes jahr meine 17" Samsung 2-kerner als reserve nach hinten geschoben und eine neue 17" xxx 2-kerner (virtuelle 4-kerner) mit SSD gekauft. Hoffentlich geht der etwas langer mit als 4 jahre! Aber vermutlich arbeitest du damit mindestens 3x intensiver als ich pro tag ;). Es wäre sehr schön wenn der Legend dieses match gewinnt, ich fürchte aber das der Excellence taktisch zu stark sein wird. Obwohl einige testpartien (30 sek/zug) gegen der Turbo Advanced Trainer zeigten das er sogar dagegen nicht chancenlos ist wegen das bessere positionsspiel. Also tippe ich 28-22 für der Excellence, und hoffe doch das beste für der Legend ;) Grüsse, Paul . |
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das ist natürlich sehr ärgerlich. Auch wenn es dem Grundgedanken eines Notebooks widerspricht, würde ich wohl aus Kostengründen eine externe Tastatur anschließen, mit all den damit verbundenen Nachteilen. :( Gruß Egbert |
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Hallo Kurt !
Eine Frage hätte ich noch, Du gibst die ELO für den Fidelity mit 1838 an, woher hast Du die , kann das nirgends finden, mein Tipp basierte eigentlich auf einer ELO von 1912 ?? Schönen Gruß Christian |
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täglich 5 Stunden vor der Kiste. Und eben: Ich bin echt ein Vielschreiber. Zitieren:
ebenfalls freuen. Gruss Kurt |
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Hallo Kurt,
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- Zahlenblock (haben die meisten NBs erst ab 15" und dann sind die Tasten normalerweise verkleinert, damit er noch ins Gehäuse passt. - viele Tasten sind leichter erreichbar/fühlbar (z. B. sind bei manchen NBs die Cursortasten nicht abgesetzt) - ist unter Umständen ergonomischer, weil man unabhängig von der Position des Rechners ist; eine externe Tastatur kann man sich auch auf die Oberschenkel legen, was bei einem Rechner nicht so empfehlenswert ist (schlechtere Kühlung, wenn die Luftschlitze abgedeckt sind und die Hitzeentwicklung ist ja auch nicht angenehm; wacklig ist es obendrein) Und normalerweise lässt sich eine NB-Tastatur auch ohne größere Probleme tauschen (habe ich bei diversen NBs schon öfter gemacht) Ich hoffe aber auch, dass ich dir die Vorfreude auf eine Neuanschaffung jetzt nicht madig gemacht habe... ;) Viele Grüße Robert |
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Da bin ich völlig anderer Ansicht - m.E. ist schon der "normale" Excellence mit 4 MHz CXG Sphinx Legend überlegen - mit 6 MHz wird dieser Vorsprung noch größer. Der Fidelity Excellence 6 MHz ist positionell keineswegs schlechter als Sphinx Legend und taktisch klar stärker, meine Einschätzung daher 29,5:20,5 für den Excellence. Ein Excellence mit 6 MHz ist echt selten - mit 8 MHz eine absolute Rarität - schön dieses exzellente Fidelity- Gerät in Action zu sehen. Danke für diesen Wettkampf ! Gruß Hans-Jürgen |
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Auch dein Tipp ist notiert, danke. Bin echt gespannt, welche Meinung sich am Ende in der Praxis durchsetzen wird. Gruss Kurt |
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Gemäss "Turnierschach_Elo_Liste_2022" hat der Fidelity Excellence 3 MHz einen Wert von 1778 Elo. Da die Experten eine Steigerung von 50-70 Elo bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit annehmen, haben wir den Mittelwert von 60 Elo genommen und lassen den Excellence 6 MHz deshalb mit dem Wert Elo 1838 starten. Unseres Erachtens sind die übrigen Elo-Werte in der Liste von 1866 Elo für die 4 MHz-Version und gar 1912 Elo für die 5 MHz-Version total überrissen, und auf der Basis von sehr sehr wenigen Partien genommen. Gruss Kurt |
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Du hast ja so recht. :) Meine Vorfreude für eine Neuanschaffung hält sich übrigens in Grenzen. Und so sitze ich jetzt vor meiner alten Kiste und schreibe diesen Text mit meiner gestern bestellten und heute eingetroffenen externen "MX Keys Mini" Tastatur (natürlich in Weiss!!) von Logitech, mit intelligenter Hintergrundbeleuchtung, kabellos, Verbindung über Bluetooth. https://www.brack.ch/logitech-tastat...layout-1258227 Funktioniert soweit alles einwandfrei, muss mich einfach noch an das neue Schreibgefühl gewöhnen. Das geht vermutlich sehr schnell, denn diese Tastatur ist um Welten besser als meine Notebook-Tastatur. :) :) Da diese Tastatur, ohne Nummernblock, mit den Massen 29.6 x 13.2 cm sehr klein ist, nimmt sie fast keinen Platz weg. Und das Schöne dabei, ich brauche noch kein neues Gerät/Notebook zu kaufen. Viele Grüsse Kurt |
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Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 2. Partie: remis | Zwischenstand: 1,0-1,0 unentschieden | Aus dem angenommenen Damengambit entwickelt sich eine äusserst interessante Partie. Kurz nach der Eröffnungsphase begeht die CXG Sphinx Legend einen Fehler infolge mangelnder Königssicherheit und lässt ein gegnerisches Läuferopfer auf h6 zu, das nicht akzeptiert werden dürfte. Doch packt der Excellence diese Chance nicht. Bald darauf übernimmt die CXG Sphinx Legend das Zepter und zeigt vor allem im kommenden Endspiel grossartigen Können. Weiss gerät ohne echten Widerstand in eine verlorene Stellung. Dass Schwarz im entscheidenden Moment für einmal nicht den besten Zug findet, erstaunt fast angesichts der bis dahin gezeigten Leistung. Und tatsächlich wird die Partie am Ende noch Remis mit lehrreichen Momenten. Diese Partie gibt einen ersten Anhaltspunkt, dass das ungarische Programm von Gyula Horvath dem Fidelity Excellence im Endspiel spürbar überlegen sein könnte.
[Event "120'/40+60'/20+30'"]
[Site "Zürich"] [Date "2022.??.??"] [Round "2"] [White "Fidelity Excellence 6 MHz"] [Black "CXG Sphinx Legend"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "D27"] [WhiteElo "1838"] [BlackElo "1816"] [Annotator "KUT"] [PlyCount "175"] [EventDate "2022.??.??"] 1. d4 d5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 2. Partie: remis | Zwischenstand: 1,0-1,0 unentschieden | Aus dem angenommenen Damengambit entwickelt sich eine äusserst interessante Partie. Kurz nach der Eröffnungsphase begeht die CXG Sphinx Legend einen Fehler infolge mangelnder Königssicherheit und lässt ein gegnerisches Läuferopfer auf h6 zu, das nicht akzeptiert werden dürfte. Doch packt der Excellence diese Chance nicht. Bald darauf übernimmt die CXG Sphinx Legend das Zepter und zeigt vor allem im kommenden Endspiel grossartigen Können. Weiss gerät ohne echten Widerstand in eine verlorene Stellung. Dass Schwarz im entscheidenden Moment für einmal nicht den besten Zug findet, erstaunt fast angesichts der bis dahin gezeigten Leistung. Und tatsächlich wird die Partie am Ende noch Remis mit lehrreichen Momenten. Diese Partie gibt einen ersten Anhaltspunkt, dass das ungarische Programm von Gyula Horvath dem Fidelity Excellence im Endspiel spürbar überlegen sein könnte.} 2. c4 dxc4 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. Bxc4 c5 6. O-O a6 { ***ENDE BUCH***} 7. Nc3 {***ENDE BUCH***} cxd4 8. exd4 Qc7 {Eine unübliche Fortsetzung. Die Dame steht im Hinblick auf die offene c-Linie hier nicht gut und wird am Tage X wieder weichen müssen.} 9. Bd3 {Eher würde man De2 erwarten.} Be7 10. Qd2 $6 {Ein seltsam anmutendes Manöver, steht doch die Dame der Entwicklung seines dunkelfarbigen Läufers im Weg.} O-O 11. Qg5 $5 { Dieser skurril aussehende Zug verdient Beachtung und bringt die Dame an den Königsflügel für einen späteren Angriff dort.} Nc6 12. Be3 h6 {Kein Fehler, aber mit dem Nachteil verbunden, dass Schwarz nun stets mit dem weissen Läuferopfer auf h6 rechnen muss. Eine gute Option war:} (12... Nb4 13. Bb1 Nbd5 $11 {um das Blockadefeld vor dem isolierten Bauer d4 unter Kontrolle zu bringen.}) 13. Qh4 Nb4 14. Bf4 Qd8 {Wenn schon ein Zug mit der Dame, dann nach b6. Interessant ist:} (14... Nfd5 15. Nxd5 Nxd5 16. Bxc7 Bxh4 17. Rfc1 Be7 $11 {mit Ausgleich}) 15. Rfd1 {Verliert zwar kein Tempo für den Rückzug des Läufers, aber irgendwie ist es doch schade um den weissen Angriffsläufer.} Nxd3 16. Rxd3 {Der Turm steht auf der 3. Reihe ausgezeichnet im Hinblick auf einen Königsangriff.} {[#]} Bd7 $2 {Dieser Fehler - ungenügende Königssicherheit - verliert wenigstens einen Bauer. Keine Sorgen hätte Schwarz nach:} (16... Nd5 17. Qg3 Nxf4 18. Qxf4 Qd6 $11) 17. Bg3 $6 {Der Excellence ist kein grosser Taktiker und bemerkt deshalb nicht, wie stark das Läuferopfer auf h6 wäre.} (17. Bxh6 {denn dieser Läufer darf nicht geschlagen werden.} gxh6 $4 18. Qxh6 Ng4 19. Qh5 Nxf2 {alles andere verliert schneller} 20. Kxf2 $18 {mit Gewinnstellung}) 17... Qb6 18. Ne5 $6 {Spekulativ gespielt, denn Schwarz könnte den b2-Bauern ohne Probleme schlagen.} Rfd8 $6 { Das lässt Weiss im Vorteil.} (18... Qxb2 19. Rb1 Qc2 20. Qf4 Nd5 21. Qc1 Qxc1+ 22. Rxc1 Bb5 $17) 19. Rd2 $6 (19. Bf4 $1 $16 {mit der Drohung Lxh6 ist sehr stark.}) 19... Rac8 20. Rad1 Bb5 21. a4 $6 {Schwächt nur seine Struktur am Damenflügel.} Bc4 $6 {Im Sinne der Verteidigung war 21...Le8 stärker.} 22. Nxc4 Rxc4 23. Be5 Qb3 24. Qg3 Kh8 25. Qe3 Qb4 {[#]} 26. Ne4 $2 {Ein Fehler, der im weitesten Sinne zum Partieverlust führen sollte. Davon haben natürlich beide Programme keinen blassen Schimmer. Desto erstaunlicher ist es, dass die CXG Sphinx Legend in der Folge alles richtig macht und erst spät wieder strauchelt.} Ng4 $1 27. Qf3 Nxe5 28. dxe5 Rxd2 29. Nxd2 {erzwungen} (29. Rxd2 $2 {scheitert an} Rc1+ 30. Qd1 (30. Rd1 Qe1+ $1 31. Rxe1 Rxe1#) 30... Rxd1+ 31. Rxd1 Qxe4 $19) 29... Rf4 30. Qe2 Qxa4 (30... Qxb2 {ist noch wesentlich stärker}) 31. Rc1 Qd7 32. Nf3 Rb4 33. Qc2 Rb5 $19 {Die schwarzen Figuren sind aktiver, der e5-Bauer anfällig und zudem besitzt Schwarz neben seinem Mehrbauer auch eine Bauernmehrheit am Damenflügel.} 34. Qa4 Rc5 $1 35. Qa1 (35. Qxd7 $4 Rxc1+ 36. Ne1 Rxe1#) 35... Qb5 36. Rd1 Rd5 37. Rc1 Bc5 38. Rc2 Qd3 $1 {Erhöht den Druck. Die CXG Sphinx Legend agiert erstaunlich gut.} 39. Rd2 Qe4 40. Rxd5 exd5 41. Qd1 d4 42. Qc1 b6 43. Qe1 {Wickelt in ein Endspiel ab, das jedoch verloren ist, denn der schwarze Mehrbauer und der dem Springer überlegene Läufer garantieren den schwarzen Sieg.} Qxe1+ 44. Nxe1 Kh7 $1 45. Nd3 Kg6 $1 46. Kf1 Kf5 $1 {Wie ein guter Endspielkünstler hat das Programm von Gyula Horvath seinen König entscheidend aktiviert.} 47. f3 a5 48. Ke2 h5 49. f4 $6 {Dieser das Feld e4 schwächende Vorstoss macht die Sache nur noch schlimmer.} Be7 50. g3 g5 $1 {Das schwächt die weisse Bauernstruktur weiter, indem entweder der e5-Bauer oder der f4-Bauer anfälliger wird.} 51. h3 h4 52. gxh4 gxf4 $19 {Schwarz hat schlicht eine gewonnene Stellung erreicht.} 53. h5 Ke4 (53... Bf8 {was den weiteren Vormarsch des h-Bauern bremst und stark ... Lg7 droht, war noch stärker.}) 54. h6 Bf8 55. h7 Bg7 56. Kd2 a4 57. h4 f3 58. h5 b5 59. Kc2 {Weiss ist absolut hilflos und muss der Dinge harren, die da kommen werden.} Kf5 $6 {Schade. Schwarz sollte nicht zulassen, dass er den f3-Bauer für den h5-Bauer hergibt. Das erschwert den Gewinn und verlangt dann plötzlich noch technisches Können.} (59... Ke3 $1 {ist konsequenter, bringt Weiss inj Zugzwang und hätte die Partie rasch beendet.}) 60. Kd2 Kg4 61. Ke1 Kxh5 62. Kf1 Kg6 63. Kf2 Kxh7 64. Kxf3 Bh6 65. Ke4 b4 $1 {Wiederum von der CXG Sphinx hervorragend gespielt.} 66. Nxb4 Bc1 {Die Pointe liegt darin, dass Weiss den angegriffenen Bauer nicht mit Sd3 schützen kann, d.h. man kann, aber es hilft nichts.} 67. Kxd4 (67. Nd3 Bxb2 68. Nxb2 a3 {und der Bauer läuft durch.}) 67... Bxb2+ 68. Kd5 a3 $2 {Nur die Annäherung des schwarzen Königs an die Bauern mit Kg7 oder Kg6 bzw. Kg6 sichert den Sieg.} 69. Na2 $2 { verliert} (69. e6 $1 {rettet Weiss} fxe6+ 70. Kxe6) 69... Kg6 70. Ke4 {[#] Eine kritische Stellung ist erreicht und prompt greift Schwarz (ausnahmsweise) fehl.} f6 $2 {Schade: Schwarz vergibt damit den Gewinn, der durch 70...Kg5 möglich war. Weiss wird bald in Zugzwang geraten. Die Gewinnführung ist lehrreich.} (70... Kg5 71. Nb4 Kg4 $1 72. e6 (72. Kd5 Kf5 73. Kc4 Kxe5 $19) 72... fxe6 73. Na2 e5 74. Nb4 Kg3 $1 75. Ke3 Bd4+ 76. Ke4 Kf2 $1 77. Kd3 Bb2 78. Na2 Kf3 79. Kc2 Ke2 80. Nb4 e4 81. Na2 e3 82. Nb4 Kf1 83. Nd3 e2 84. Kb1 e1=Q+ 85. Nxe1 Kxe1 $19) 71. e6 $2 {Und hier greift der schwache Endspieler Fidelity Excellence fehl und sollte wieder verlieren. Der Bauerntausch auf f6 macht kinderleicht Remis.} (71. exf6 Bxf6 72. Kd3 Kf5 73. Kc2 Ke4 74. Kb3 Bb2 75. Nc3+ Kd3 76. Nb1 $11 {und der letzte Bauer fällt.}) 71... f5+ {Und so hat Schwarz erneut eine gewonnene Stellung.} 72. Kd5 {[#]} f4 $2 {Verpatzt die Partie zum Remis.} (72... Bf6 {gewinnt} 73. Nb4 Be7 74. Nc2 a2 75. Ke5 Kg5 76. Kd4 Kf6 77. Kd5 f4 78. Ke4 Bd6 $19) 73. e7 (73. Ke4 $11 {genügt ebenfalls}) 73... Kf7 74. Ke4 Kxe7 75. Kxf4 {Diese Stellung ist für Schwarz nicht zu gewinnen.} Kd6 76. Ke4 Kc5 77. Kd3 {erzwungen} Kb5 78. Kc2 Kc4 79. Nc1 { erzwungen} Bd4 80. Kb1 Be3 81. Kc2 Bxc1 82. Kxc1 Kb5 83. Kc2 Kb4 84. Kb1 Ka5 85. Kc2 Ka4 86. Kc3 a2 87. Kb2 a1=N 88. Kxa1 {***REMIS MATERIAL***} 1/2-1/2 |
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Guten Abend Kurt,
die Programme der Spracklens waren leider nie geborene Spezialisten in Sachen Königsangriff, sonst wäre in der Partie eindeutig mehr für den Excellence möglich gewesen. Gruß Egbert |
AW: CXG Sphinx Legend vs Fidelity Excellence 6 MHz
Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 3. Partie: Remis | Zwischenstand: 1,5 - 1,5 unentschieden | Es wird das Schottische Vierspringerspiel gespielt. Die von Weiss gewählte Variante ist harmlos und führt bereits im 8. Zug zum Damentausch und einer ausgeglichenen Stellung. Im damenlosen Mittelspiel vermag keines der beiden Programme spürbare Vorteile zu erlangen, wofür auch die offene e-Linie eine Rolle spielt, wo es jederzeit zu einem Massentausch der Türme kommen kann. Nachdem sich Weiss seine gesunde Bauernstruktur am Königsflügel zerschlagen lässt, kommt jeder weitere Figurentausch dem Gegner entgegen und von da an kämpft die CXG Sphinx Legend dauernd darum, nicht in Nachteil zu geraten. Ab dem 28. Zug sind denn auch die Türme verschwunden und als Schwarz am Damenflügel ebenfalls einen Doppelbauer zulässt, ist jeglicher Vorteil für den Excellence vorbei. Im kommenden Springer-/Bauerendspiel kommt es nur noch einmal zu einem kritischen Moment, wo Schwarz durch die Eroberung eines Bauern doch reale Gewinnchancen erhalten hätte, wofür allerdings eine hohe technische Meisterschaft vonnöten wäre. Diese günstige Gelegenheit im 40. Zug verpasst der Excellence aber. Und im weiteren Kampf bis zum 79. Zug agieren beide Programme überraschend gut, begehen keine Fehler mehr. Und so endet der weitgehend ruhige Kampf mit Remis durch ungenügend Material.
[Event "120'/40+60'/20+30'"]
[Site "Zürich"] [Date "2022.??.??"] [Round "3"] [White "CXG Sphinx Legend"] [Black "Fidelity Excellence 6 MHz"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "C47"] [WhiteElo "1816"] [BlackElo "1838"] [Annotator "KUT"] [PlyCount "157"] [EventDate "2022.??.??"] 1. e4 e5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 3. Partie: Remis | Zwischenstand: 1,5 - 1,5 unentschieden | Es wird das Schottische Vierspringerspiel gespielt. Die von Weiss gewählte Variante ist harmlos und führt bereits im 8. Zug zum Damentausch und einer ausgeglichenen Stellung. Im damenlosen Mittelspiel vermag keines der beiden Programme spürbare Vorteile zu erlangen, wofür auch die offene e-Linie eine Rolle spielt, wo es jederzeit zu einem Massentausch der Türme kommen kann. Nachdem sich Weiss seine gesunde Bauernstruktur am Königsflügel zerschlagen lässt, kommt jeder weitere Figurentausch dem Gegner entgegen und von da an kämpft die CXG Sphinx Legend dauernd darum, nicht in Nachteil zu geraten. Ab dem 28. Zug sind denn auch die Türme verschwunden und als Schwarz am Damenflügel ebenfalls einen Doppelbauer zulässt, ist jeglicher Vorteil für den Excellence vorbei. Im kommenden Springer-/Bauerendspiel kommt es nur noch einmal zu einem kritischen Moment, wo Schwarz durch die Eroberung eines Bauern doch reale Gewinnchancen erhalten hätte, wofür allerdings eine hohe technische Meisterschaft vonnöten wäre. Diese günstige Gelegenheit im 40. Zug verpasst der Excellence aber. Und im weiteren Kampf bis zum 79. Zug agieren beide Programme überraschend gut, begehen keine Fehler mehr. Und so endet der weitgehend ruhige Kampf mit Remis durch ungenügend Material.} 2. Nc3 {***ENDE BUCH***} Nf6 3. Nf3 Nc6 4. d4 {***ENDE BUCH***} Bb4 5. Nxe5 Qe7 6. Nxc6 {Als beste Fortsetzung gilt hier 6.Dd3 mit weissem Vorteil.} (6. Qd3 Bxc3+ 7. Qxc3 Nxe4 8. Qe3 {1-0 (65) Aravindh,C (2606)-Ghosh,D (2538) chess24.com INT 2022}) 6... Qxe4+ 7. Qe2 {Verständlich, dass Weiss auf 7.Le2 verzichtet, weil er sich sonst auf ein Bauernopfer einrichten müsste.} (7. Be2 Qxc6 {und jetzt kann Schwarz entweder den c3- oder g2-Bauer erobern.}) 7... dxc6 8. Bd2 Qxe2+ 9. Bxe2 Bf5 10. O-O-O O-O $11 {Die Eröffnung ist abgeschlossen, die Damen sind bereits getauscht. Es steht gleich, zumal die einzige offene e-Linie zu einem Massentausch der Türme einladen könnte.} 11. Bf3 Rfe8 12. Rhe1 Bg4 13. a3 $6 {Dass die angeblich positionell orientierte CXG Sphinx Legend die Zerschlagung seiner Bauernstruktur am Königsflügel zulässt, hat mich erstaunt. Vermutlich kriegt die Öffnung der g-Linie einen im vorliegenden Fall ungerechtfertigten Bonus.} Bxf3 14. gxf3 $15 {Schwarz steht bereits etwas besser.} Bd6 {Auch ohne Tausch auf c3 behält Schwarz einen geringen Vorteil, obwohl nun der weisse Springer auf e4 einen schönen Platz im Zentrum erhält.} (14... Rxe1 15. Rxe1 Bxc3 16. Bxc3 Re8 17. Re3 Rd8 $15 {und Schwarz hat es eine Spur leichter.}) 15. h4 Nd5 16. Ne4 Bf4 17. c4 {Erzwingt den Tausch der Läufer.} Bxd2+ 18. Kxd2 Nb6 {Auf f4 stünde der Springer natürlich besser.} 19. b3 Nd7 20. f4 g6 {Nicht die beste Wahl und dem Gegner jederzeit die lästigen Vorstösse h5 oder f5 erlaubend. Als verlässlicher muss 20...f5 angesehen werden.} (20... f5 21. Ng5 Nf8 $11 {ausgeglichen}) 21. Re3 {Strebt die Verdopplung der Türme auf der e-Linie an, ein guter Plan. Forscher wäre 21.h5 gewesen mit weisser Initiative.} f6 ({Weshalb nicht} 21... f5 22. Ng5 Rxe3 23. fxe3 Nf6 $11 {mit völligem Ausgleich.}) 22. Rde1 Kf7 23. a4 a5 24. Nc3 {Hier steht der Springer weniger aktiv als auf e4.} ({Mit dem interessanten } 24. d5 cxd5 25. cxd5 $14 {hätte Weiss auf der c-Linie arbeiten können.}) 24... Rad8 25. Kc1 {Weg aus der Schusslinie der Td8.} (25. Rxe8 Rxe8 26. Rxe8 Kxe8 $11 {ergibt ein ausgeglichenes Springer-/Bauernendspiel}) 25... Nf8 26. Rxe8 Rxe8 27. Rxe8 Kxe8 {Ein interessantes Endspiel ist entstanden. Und als Bediener stellt man sich schon hier die Frage, wann die grossen Patzer folgen werden.} 28. d5 Kf7 $6 {Fragwürdig und unverständlich, dass sich Schwarz freiwillig einen schwachen Doppelbauer auf der c-Linie anhängen lässt.} ( 28... Kd7 {sichert sich den Ausgleich weiterhin problemlos.} 29. Ne4 cxd5 30. Nxf6+ Ke6 31. Nxd5 c6 32. Ne3 Kf6 $11 {denn der weisse Mehrbauer, ein schwacher Doppelbauer, zählt gar nichts.}) 29. dxc6 bxc6 30. Kd2 {Auch der überraschende Versuch 30.b4 bringt nichts ein.} (30. b4 $5 Ke7 $1 {bringt den König ins Quadrat des a-Bauern.} (30... axb4 $2 31. a5 {und gewinnt}) 31. bxa5 Kd8 $1 32. Ne4 Nd7 $11) 30... Ne6 31. Ne2 c5 {Nimmt das wichtige Feld d4 unter Kontrolle.} 32. Ke3 c6 {Nimmt den gegnerischen Figuren die Felder b5 und d5.} 33. Ke4 f5+ 34. Ke3 Kg7 {Jetzt ist mehr oder weniger eine tote Stellung entstanden und bei korrektem Spiel kann eigentlich gar nichts mehr passieren.} 35. Kf3 Kf6 36. Ke3 Kf7 37. Kd3 Kg7 38. Ke3 Kh6 {Mit der Absicht, durch ...Kh5 den weissen h-Bauer zu erobern.} 39. Ng3 $6 {Genauer ist 39.Kf3!, weil einfacher, denn nun muss Weiss in der Folge die korrekte Verteidigung finden.} (39. Kf3 $1 Kh5 40. Kg3 Nd4 41. Nc1 $11 {und Schwarz kann keine Fortschritte mehr machen.}) 39... Nd4 {[#]} 40. Kd3 $2 {Weiss strauchelt und sollte langfristig verlieren. Mithalten kann Weiss noch mit 40.f3, was aber wohl durch unsere Oldies nicht zu finden ist.} (40. f3 $1 Nxb3 41. h5 $1 Kg7 42. hxg6 Kxg6 43. Nf1 Nd4 $15) 40... Kg7 $2 {Fast unglaublich, dass der Excellence den Bauern auf b3 nicht schlägt und so eine Gewinnstellung erhalten hätte. Ob Schwarz die Partie dann aber auch hätte gewinnen können, steht auf einem anderen Blatt. Ebenso erstaunlich, dass nach dieser verpassten Chance beide Programme keinen einzigen Fehler mehr begehen. Manchmal geschehen wirklich noch Wunder.} (40... Nxb3 $19 {und eine mögliche, langzügige Gewinnvariante sieht wie folgt aus:} 41. Ke2 Nd4+ 42. Ke3 Ne6 43. f3 Nc7 44. Kd2 Na8 45. Kc3 Nb6 46. Kb3 Kg7 47. Ne2 Kf6 48. Nc1 Kg7 49. Nd3 Kh6 50. Nxc5 Kh5 51. Nb7 Kxh4 52. Nxa5 Kg3 53. Nxc6 h5 $19) 41. Ne2 Nf3 {Auch der Übergang ins Bauernendspiel ist Remis.} (41... Nxe2 42. Kxe2 Kf7 43. Kf3 Kf6 44. Kg2 Ke6 45. Kh2 Kd6 46. h5 Ke7 47. hxg6 hxg6 48. Kg3 Ke6 49. Kh3 Kf7 50. Kg3 Kg7 51. Kh3 Kf6 $11) 42. h5 $1 gxh5 43. Ke3 Ne1 (43... Nd4 44. Nxd4 cxd4+ 45. Kxd4 h4 46. Ke3 c5 47. Kf3 Kg6 48. Kg2 Kh6 49. Kh2 Kh5 50. Kh3 h6 51. f3 $11) 44. f3 h4 45. Kf2 Nc2 46. Kg2 Nd4 47. Nc1 Kh6 48. Kf2 Kh5 49. Kg2 h6 (49... h3+ {ändert ebenso wenig etwas am Remis} 50. Kxh3 Nxf3 51. Nd3 Nd2 52. Nxc5 $11) 50. Kf2 Kg6 51. Kg2 Kf6 52. Kh3 Kg7 53. Kg2 {Oder 53.Kxh4= ausgeglichen} Kg6 54. Nd3 Nxb3 55. Ne5+ Kg7 56. Nxc6 Kg6 57. Ne7+ Kf6 58. Nc6 Ke6 59. Kh3 Nd2 60. Nxa5 Kd7 61. Nb7 Nb3 (61... Nxc4 62. Nxc5+ Kd6 63. Nb3 Nb6 64. a5 Nd5 65. a6 Nxf4+ 66. Kxh4 Kc6 $11) 62. a5 Kc7 63. a6 Kb6 64. Nd6 Nd4 65. Kxh4 Nxf3+ 66. Kh5 Nd4 67. Kxh6 Ne6 68. Nxf5 Nxf4 69. Nd6 Nd3 70. Kg5 Ne5 71. Kf5 Nxc4 {Erstaunlich, dass der Excellence so spielt und offenbar erkennt oder weiss, dass ihm nichts mehr geschehen kann.} 72. Nxc4+ Kxa6 {Selbst hier, in dieser völlig klaren Situation ohne Gewinnchancen für eine der beiden Parteien, bricht Schachfreund Bühler die Partie noch nicht ab.} 73. Ke6 Kb5 74. Nd6+ Ka4 75. Kd5 Kb4 76. Ne4 c4 77. Kd4 Kb3 78. Nd2+ Kb4 79. Nxc4 {***REMIS MATERIAL***} 1/2-1/2 |
AW: CXG Sphinx Legend vs Fidelity Excellence 6 MHz
Hallo Kurt,
es bahnt sich wirklich ein spannender Wettkampf an. Warum Fidelity Excellence im 40. Zug allerdings nicht den Bauern auf b3 geschlagen hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. :confused: Gruß Egbert |
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